Frankfurt (tr). Am 1. Januar 2027 geht es mit den Altersvorsorgedepots los. Mit diesen gibt es dann eine neu geschaffene Möglichkeit, staatlich gefördert für das Alter vorzusorgen – und dabei die Kapitalmärkte für den Vermögensaufbau zu nutzen.
In einer aktuellen Umfrage des IT-Verbands bitkom geben nur 39 Prozent der Befragten ab 16 Jahren an, schon davon gehört zu haben. Doch die Bereitschaft, ein solches Depot zu nutzen, ist deutlich größer: Von denjenigen, die noch keine Altersbezüge erhalten, können sich demnach zwei Drittel (66 Prozent) grundsätzlich vorstellen, ein Altersvorsorgedepot zu nutzen.
Vor der Abfrage der Nutzungsbereitschaft wurde allen Befragten erklärt, was es mit dem geplanten Altersvorsorgedepot auf sich hat. So sollten auch Personen ihre Einstellung dazu äußern konnten, die in der Befragung zum ersten Mal davon hörten.
Digitale Verwaltung gewünscht
Für insgesamt 75 Prozent wäre es wichtig, online auf ein Altersvorsorgedepot zugreifen und es digital verwalten zu können. Dieser Wunsch zieht sich mit nur geringen Unterschieden durch alle Altersgruppen: Unter den 16- bis 29-Jährigen ist sie insgesamt 79 Prozent wichtig, unter den 30- bis 49-Jährigen 77 Prozent. Auch in der Gruppe ab 50 Jahren ohne bisherige Altersbezüge sind es noch 72 Prozent.
„Das Altersvorsorgedepot stößt schon vor seiner Einführung auf großes Interesse“, kommentiert Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder die Ergebnisse. „Damit es in der Breite angenommen wird, muss es einfach, transparent und konsequent digital ausgestaltet sein. Die Menschen erwarten, dass sie ihre Altersvorsorge jederzeit im Blick behalten und unkompliziert verwalten können.“
