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Experten-Antwort

44 Beitragsjahre voll

von Kalli6103.06.2021 | 21:03
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17 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Hallo ich bin neu hier und habe mal eine Frage. Ich habe 44 Jahre voll und Gesundheitlich stark angeschlagen. Der Arzt möchte mich arbeitsunfähig schreiben für längere Zeit. Wie verhält es sich wenn ich während der Arbeitsunfähigkeit meine 45 Jahre voll habe und dann aus gesundheitlichen Gründen bei meinen Arbeitgeber kündige.

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Kalli61,

den Beiträgen von „Siehe hier“ und „W°lfgang“ kann ich zustimmen.

Deutsche RentenversicherungSie möchten persönlich beraten werden?Beratungsangebote der Deutschen Rentenversicherung

16 Antworten

W°lfgangam 03.06.2021 | 21:45
Hallo Kalli61, mit wohl Jg. 1961 können Sie über die abschlagsfreie 'Altersrente für besonders langjährig Versicherte' mit den 45 Jahren ab _dann_ erst Alter 64 + 6 nachdenken, DAVOR ist diese Altersrente (45 Jahr schon erreicht) NICHT möglich ...egal, welche persönlichen Umstände zur Einstellung der Beschäftigung/Verlust des Arbeitsplatzes führen /wie viel vorher Sie die 45 Jahre erreicht haben. Ggf. hilft Ihnen ein Schwerbehindertenausweis (GdB min. 50) weiter, oder schlicht ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente. Eine Kündigung Ihres Arbeitsverhältnisses interessiert die DRV rein gar nichts! ...hat nur etwaige Auswirkungen auf die spätere Rentenhöhe. Sie sollten das Gespräch mit der örtlichen Beratungsstelle /oder Hauptverwaltung Ihrer DRV suchen, um auf den Punkt genau Ihre Erwartungen/Zielvorstellungen zu hinterfragen /Antworten dazu zu erhalten. ...hier ist nur Stochern im Nebel IHRES (unbekannten) Versicherungslebens, was geht da mit Rente ;-) Gruß w.
Siehe hieram 03.06.2021 | 21:23
Zeiten, in denen Sie Krankengeld beziehen, zählen zu den 45 Beitragsjahren mit, Arbeitslosengeldbezug nur wenn dieser nicht direkt innerhalb von 24 Monaten vor Rentenbeginn für besonders langjährig Versicherte liegen. Die 45 Jahre müssten Sie also voll haben, bevor Sie kündigen/gekündigt werden/den Vertrag aufheben. Und dann müssten Sie auch noch das notwendige Alter haben, um diese Rente beanspruchen zu können. Sollten Sie hierfür noch deutlich zu jung sein, besteht auch die Möglichkeit, eine Erwerbsminderungsrente zu beantragen, diese hat aber Abschläge (im Gegensatz zur Rente für besonders langjährig Versicherte), die dann auch für spätere, direkt nachfolgende, Renten erhalten bleiben.
Schadeam 04.06.2021 | 13:14
....mit 7,2 % Abschlag wurden Sie "belohnt" weil Sie 2 Jahre vor dem Regelalter in Rente gegangen sind.....den Rentenbeginn zu wählen war doch Ihre Entscheidung oder hat Sie ein DRV Mitarbeiter solange verprügelt bis Sie den Antrag (gegen Ihren Willen) gestellt haben. Im Normalfall sind doch die Bedingungen (Abschläge) bekannt wenn man den Antrag stellt, oder?
ich denke?am 04.06.2021 | 12:28
selber kündigen, ist völlig falsch. Erwerbsminderungsrente oder Krankschreiben der bessere Weg. Oder Kur, auf jeden Fall bis zur Rente alle Register ziehen.
nur 1 Beispielam 04.06.2021 | 12:31
ich hatte über 48 Versicherungsjahre und die DRV hat mich, weil es gesetzlich so ist, mit dem Abzug von 7,2 % meiner Rente belohnt?
Nicht wenn es nach der DRV oder Schade geht!am 04.06.2021 | 18:02
....mit 7,2 % Abschlag wurden Sie "belohnt" weil Sie 2 Jahre vor dem Regelalter in Rente gegangen sind.....den Rentenbeginn zu wählen war doch Ihre Entscheidung oder hat Sie ein DRV Mitarbeiter solange verprügelt bis Sie den Antrag (gegen Ihren Willen) gestellt haben. Im Normalfall sind doch die Bedingungen (Abschläge) bekannt wenn man den Antrag stellt, oder?
... aber andererseits sind 48 Jahre Arbeit auch genug. Da sollte es keine Abschläge geben.
2 x war ich persönlich in dem Büro DRV und lies mich beraten. 2 x wurde mir bestätigt, dass ich zu 100% ohne Abzug in Rente gehen kann. Dann bin ich ins Ausland gezogen, es kam 1 Gesetzesänderung und der Abzug war da. Zu der Zeit, hatte ich noch kein Internet. Die DRV wird sagen, Sie kann nichts dafür, unter dem Strich ist es für den Versicherten völlig gleichgültig. Nein, ich hätte über 50 Versicherungsjahre gebraucht um 100% der Rente zu bekommen.
Hallo Schadeam 04.06.2021 | 18:11
die DRV hat für alles 1 Erklärung. Finde ich gut.? Wenn hier in dem Forum gesagt wird, von der DRV, dass es 1 Einspruchmöglichkeit gibt 1 Petitionsausschuss vom Bundestag oder gerichtliche Klage, es ist lächerlich. Der Versicherte welcher 1 Leben lang ohne Krankheit oder Siechtum Arbeitslosigkeit lebte ( zum Glück) der hat im Prinzip Null Komma Null Ahnung vom System der DRV. Die Nerven und das Wissen sich zu wehren, fehlt im auch. Toll ist der Verein DRV nicht. Er überfährt die Versicherten, aber rechtlich ist alles so völlig in Ordnung. Es gibt nicht mal 1 Ombudsmann in der DRV. Braucht`s auch nicht, wir Versicherte bleiben auf der Strecke.
W°lfgangam 04.06.2021 | 19:17
Zitat von Nicht wenn es nach der DRV oder Schade geht! anzeigenausblenden
... aber andererseits sind 48 Jahre Arbeit auch genug. Da sollte es keine Abschläge geben.
2 x war ich persönlich in dem Büro DRV und lies mich beraten. 2 x wurde mir bestätigt, dass ich zu 100% ohne Abzug in Rente gehen kann. Dann bin ich ins Ausland gezogen, es kam 1 Gesetzesänderung und der Abzug war da. Zu der Zeit, hatte ich noch kein Internet. Die DRV wird sagen, Sie kann nichts dafür, unter dem Strich ist es für den Versicherten völlig gleichgültig. Nein, ich hätte über 50 Versicherungsjahre gebraucht um 100% der Rente zu bekommen.
...zwischenzeitlich wurde die Rente von RM in DM in EUR umgestellt - 'türlich alles nur 'Schuld' der DRV ...*pardon, Sie leben ja noch auf dem Gesetzesstand der RVA, die schon damals als 'Souverän' die Gesetze für sich selbst/gegen Sie gemacht hat ;-) Wenn ich _heute_ einem 30/40-Jährigen für seine Rente eine Prognose mache (um diesen Teil der Altersvorsorge spekulative abzudecken), ist das Stand Gesetzeslage heute ...mit dem Hinweis: da könnten/werden Änderungen kommen/verfolgen Sie die Medien - und fragen Sie zeitnah wieder nach, wie sich Ihre Rentensituation dann entwickeln könnte. Ihre Geschichte hier rückwärts aufzurollen ist für viele 100-Tausende genauso ineffizient, die sich auf 'Schnee von gestern' berufen. ...und ja, das Brötchen kostete früher mal ein paar Pfennige - verklagen Sie doch Ihren Bäcker, der Sie nun offensichtlich *bescheißt ;-) Gruß w.
KSCam 04.06.2021 | 19:45
Welcher Berater hätte in den 90er Jahren zu Abschlägen und "45 Jahren" beraten sollen? Das gabs damals noch nicht. Auch damals waren die Berater keine Propheten. Auch als Deutscher im Ausland hätte man sich schlau machen können auch wenn es damals noch nicht die Quellen gab wie heute. Zum gefühlt 1000sten Mal - nicht die DRV macht die Gesetze! Und zu guter letzt kann jemand der Abschläge partout nicht verknausen kann, bis zum Regelalter warten und dann abschlagsfrei in Rente gehen. Es ist ja so bequem zu jammern und anderen die Schuld zu geben.
W°lfgangam 04.06.2021 | 20:47
Zitat von Grandpa anzeigenausblenden
...nicht immer uninformiert rumjammern - immerhin ist die Impfung umsonst und wird nicht von Ihrer Rente abgezogen, und auch werden die Renten dieses Jahr um eigentlich ü3 % nicht gekürzt - ist das nichts, um Sie vor dem 'Abgrund' zu bewahren?! ;-) Nebenbei: von welchem (Renten-)Abgrund sprechen Sie da, eine Anekdote aus dem Fantasialand/Stammtisch?!! <- nehmen Sie die Maske beim Trinken ab *g Gruß w.
Null Chancen der Versichertenam 04.06.2021 | 21:12
indirekt bestätigen Sie das "demokratische ?" System DRV Es gibt bei der Beratung vor Ort, null schriftliche Bestätigungen, für die Aussagen der DRV Mitarbeiter. Der Versicherte ist immer der Verlierer im System der Rentenversicherung. Ja, es läuft alles nach Gesetz ab was die Politik verabschiedet. Die DRV sitzt aber vorher mit am Tisch der Politiker. Das nächste wird sein, dass dieser Thread geschlossen wird. Alles laut den Regeln, der DRV und demokratisch.
Grandpaam 04.06.2021 | 20:26
Zitat von KSC anzeigenausblenden
Natürlich kann keiner in die Zukunft gucken, aber diesem Land fehlt mittlerweile die gesellschaftliche Entwicklung. Das Rad wird unentwegt nur noch rückwärts gedreht. Einst gehörte Papi Samstags mir, man hatte die 35-Stunden - Woche auf der Agenda, die Regularien für die EU-RENTE waren akzeptabel und man ging mit 55 und 90.000 DM Abfindung im Schlepptau in die Rente. Es gab das Rentnerprivileg, man musste sich bei der Arbeitssuche nicht verschlechtern. Ein echter Sozialstaat eben. Außer diesem Mütterquatsch und der sinnlosen Grundrente ist da nichts mehr. Die Politik hat die RV mit in den Abgrund gezogen!
KSCam 04.06.2021 | 21:29
Was würde Ihnen die schriftliche Bestätigung des damaligen Beraters nützen auf der im Jahr 1990 steht, dass es die Altersrente zu 100% gibt?
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