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Experten-Antwort

Ablehnung Erwerbsminderungsrente

von JR29.06.2023 | 13:44
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25 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Lt Rehabericht und Selbsteinschätzung ist auf Grund mehrerer Erkrankungen eine Arbeit nur noch 3 bis unter 6 Stunden möglich. Die DRV ist allerdings der Meinung Ihren eigenen Gutachter in Frage zu stellen und lehnte sowohl die Voll als auch die Teilrente ab. Jetzt meine Frage , ich kann tatsächlich wie das auch der Rehaarzt einschätzte, der Chefsrzt der Orthopädie und Sozialmedizin war, nur noch maximal 5 Stunden mit diversen Medikamenten wie Schmermedi und Antidepressiva in meinen körperlich extrem anstrengenden Beruf arbeiten. Dadurch gehen mir ca 450 Euro im Monat verloren. Die Teilrente ist ja kein Almosen sondern soll die verloren gegangene Leistungsfähigkeit Deckeln, zumal ja auch enorm viel Lebensqualität verloren gegangen ist. Man geht arbeiten und den Rest des Tages liegt man im Bett weil gar nichts mehr geht. Aktuell werde ich auf Fentanyl umgestellt um über die Runden zu kommen. Nun zum eigentlichen, die Teilrente hätte den oben genannten Betrag fast vollständig gedeckelt. Wer bezahlt mir diese Summe nun aus ? Meine laufenden Kosten werden auch durch meine Erkrankung nicht weniger. Im Gegenteil, Ich möchte noch mal anmerken, dass jeder der durch Kramkheit nicht mehr in der Lage ist, seinen Lebensunterhalt zu sichern einen Rechtsanspruch auf Zahlung einer EMR hat

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo JR,

 

die medizinischen Voraussetzungen für eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung sind erfüllt, wenn Sie wegen Krankheit oder Behinderung noch mindestens drei Stunden täglich, aber weniger als sechs Stunden täglich arbeiten können, und zwar nicht nur in Ihrer, sondern in allen Tätigkeiten. Ihre Rentenversicherung prüft das anhand der vorliegenden ärztlichen Unterlagen. 

 

Der zuständige Rentenversicherungsträger hat offensichtlich festgestellt, dass Sie noch mindestens sechs Stunden täglich unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes arbeiten können. Wenn Sie mit der getroffenen Entscheidung nicht einverstanden sind, können Sie gegen den Ablehnungsbescheid innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe Widerspruch erheben.

 

Viele Grüße

Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung 

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24 Antworten

Holgeram 29.06.2023 | 13:57
Da werden Sie Ihren anstrengenden Beruf aufgeben müssen und etwas anderes machen, dass weniger anstrengend ist. Für eine teilweise EM-Rente bei Berufsunfähigkeit sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen (vor 1961 geboren). Zur Sicherung des Lebensunterhaltes sind mehrere soziale Leistungen vorgesehen( bei denen der Staat festgelegt hat, was als ausreichend gilt).Wenn Sie mit der Entscheidung nicht einverstanden sind, bleibt nur ein(gut begründeter) Widerspruch und wenn diesem nicht abgeholfen wird, die Klage vor dem Sozialgericht.
JRam 29.06.2023 | 14:05
Zitat von Holger anzeigenausblenden
Die Einschätzung belief sich sowohl auf meinen Beruf als auch auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Überall fehlen Fachkräfte. Und die DRV fordert nun, dass man als Hilfskraft unter Wert arbeitet. Und wer zahlt mir hier den Ausgleich. Man wird tatsächlich aus dem Berufsleben gedrängt. Von meiner Arbeitskraft in Teilzeit würde auch mein Arbeitgeber weiterhin profitieren.
Triuam 29.06.2023 | 14:25
Zitat von JR anzeigenausblenden
Sie waren wegen Mindestlohn und Hartz IV seinerzeit auf der Straße? Es ist allseits bekannt, wie der soziale Weg nach unten aussieht. Die Erwerbsminderungsrente ist für Kranke oft die einzige Möglichkeit auskömmlich leben zu können. Niedriglöhner, Hartzis und Grusis sind da wesentlich schlechter dran.
Mikeam 29.06.2023 | 14:30
Zitat von JR anzeigenausblenden
Dann können Sie nur Widerspruch einlegen. Die Differenz zahlt Ihnen sonst niemand aus. Es gehen viele Menschen aus gesundheitlichen Gründen verkürzt arbeiten und bekommen dafür keinen Ausgleich.
JRam 29.06.2023 | 14:39
Zitat von Triu anzeigenausblenden
Ich war nicht auf der Straße. Ich zahle seit 38 Jahren Fleißig ein. Habe mich mit Mitte 40 sogar noch weiter qualifiziert. Meine Branche ist Krisensicher, jedoch mangelt es da überall an Fachkräften. Jede Teilzeitkraft ist Gold wert. So ist es halt ein Skandal wie die DRV mit jenen umgehen, die trotz körperlichen und seelischen Einschränkungen ihren Beruf wenigstens bedingt noch erfüllen wollen. Statt dessen soll man lieber als Hilfskraft arbeiten gehen. Es muss doch eine Möglichkeit geben diesen Drecksverein zu verlassen. Ich seh nicht ein, dass ich mit meinen Beiträgen immer nur andere mitfinanzieren soll und selbst nicht davon profitiere
JRam 29.06.2023 | 14:45
Obwohl es Ihnen laut Gesetz zusteht. Aber es gibt auch die andere Seite. Erwerbsunfähigkeitsrente Mitte 20 zu krank zum arbeiten aber Party geht immer. Da krieg ich Puls bei sowas
Hildeam 29.06.2023 | 16:46
Zitat von JR anzeigenausblenden
Das stimmt, es geht mitunter seltsame Wege. Manch eine(r) kommt zu der Rente wie die Jungfrau zum Kind und man fragt sich, wie Leute im zarten Alter zu solchen Reha-Einschätzungen kommen, während andere wirklich geplagt sind und mit bergeweisen Befunden leer ausgehen. Die Krönung des ganzen sind dann hier anfragen, wie man die Erwerbsminderungsrente wieder"kündigen"kann, weil auf einmal das Geld zu wenig ist oder zu Hause dann doch lange Weihnacht herrscht.
JRam 29.06.2023 | 17:01
Zitat von Hilde anzeigenausblenden
Danke Hilde, bisher wurde ich nur runter gemacht und sls Neider bezeichnet. Die " Leute im zarten Alter" sind klüger wie wir. Wissen was zu tun ist um Rente zu bekommen und am Abend die nächste Party steigt. Ich hätte gerne mal eine Stellungnahme von den Experten hier. Aber leider ...
EMR junger Hüpferam 29.06.2023 | 19:24
Zitat von Hilde anzeigenausblenden
Liebe Hilde, vermutlich zähle ich mit 43 und einer vollen EMR zu den jungen Hüpfern. Und nun sage ich mal was dazu. Ich würde alles darum geben wieder arbeiten zu können. Ich habe die EMR innerhalb von 8 Wochen nach Antragstellung, ohne Gutachter bekommen. Vermutlich nicht, weil ich so clever war, wie hier ja ein anderer behauptet hat, sondern weil mein Körper hinüber ist, ich wirklich nicht mehr arbeiten kann. Anders als andere, hätte ich alles gegeben, diesen Antrag nicht zu stellen, weil ich eben kein Mensch sein möchte, der von der sozialen Hängematte lebt. Denken Sie bitte in Zukunft dreimal nach, was sie anderen, die auch noch jung in eine solche gesundheitliche Lage kommen, mit solchen Aussagen antun. Man sollte immer erst in den Stiefeln des anderen gelaufen sein, ehe man sein Urteil fällt! Mit freundlichen Grüßen
JRam 29.06.2023 | 19:42
Zitat von Larez anzeigenausblenden
Was ist daran richtig und gut wenn schwer Herzkranke Menschen die ihnen zustehende Rente verweigert wird und dieser dann , wohl gemerkt , während seiner Arbeit auf Grund seiner Erkrankung verstirbt? Achso Ich vergass, der Mann war ja schon 60 also nicht mehr lange bis zur Rente und für Partys war er nun wirklich zu alt. Und Nein die DRV macht in vielen Fällen ihren Job weder richtig noch gut. Sie heben sich Gegenseitig aus und das zu Ungunsten der Versicherten. Aber schön das Pfötchen über Jahrzehnte aufhalten und kassieren. Also Pöbeln Sie nicht gegen jene Versicherten denen die ihnen von Gesetzgeber zustehenden Leistungen von unfähigen Mitarbeitern verweigert werden. Ein gut gemachter Job steht anders aus
JRam 29.06.2023 | 19:56
Zitat von EMR junger Hüpfer anzeigenausblenden
Viele würden etwas dafür geben nicht auf den Drecksverein DRV angewiesen zu sein. Aber leider geht es vielen wie Ihnen, die am Ende ihrer körperlichen und seelischen Leistungsfähigkeit sind bzw nur noch teilweise Leistungsfähig sind. Und vielen werden die ihnen vom Gesetzgeber zustehenden Leistungen eben nicht gezahlt. Und das ist eine riesen grosse Schweinerei. Und nun versuchen Sie mal in deren Stiefeln zu laufen, die sich täglich zur Arbeit schleppen weil sie eben nicht in der sozialen Hängematte liegen wollen und zum Arbeitsamt gehen, und die am Ende ihrer Arbeitszeit weder Haushalt noch andere Aktivitäten mehr leisten können. Also ebenfalls nachdenken bevor Sie schreiben. Die Medaille hat immer 2 Seiten
JRam 29.06.2023 | 20:39
Zitat von JR anzeigenausblenden
Und Nein ich meine nicht die kleine Sachbearbeiterin die Bescheide erstellt auf Anweisung derer die über ihr stehen und ich meine auch nicht die Herrschaften in der Telefonhotline , die sicher keinen einfachen Job haben, dienen Sie doch in vielen Fällen als Prellbock für mit recht wütende und enttäuschte Versicherte. Ich meine Gutachter, die über das Schicksal von Menschen entscheiden, die sie nie zu Gesicht bekommen haben. Also mal schön die Füße still halten.
Ram 30.06.2023 | 03:27
Sie tischen hier im Forum jedem Ihre Leidensgeschichte auf, stimmt das denn auch alles? Reha und Wiedereingliederung https://www.ihre-vorsorge.de/expertenforum/reha-und-wiedereingli…
Schmidtam 30.06.2023 | 05:57
Ztrzuttuztuuituuituiut"""",,,,,####
Königam 30.06.2023 | 06:43
Sie können hier gegen die Rentenversicherung meckern und pöbeln wie Sie wollen. Es gibt für Sie nur den Weg über Widerspruch und Klage und genau den hat der Experte Ihnen korrekt genannt. Also fahren Sie mal einen Gang runter. Es ist peinlich zu lesen, wie Sie hier Antworten ignorieren, weil es nicht Ihre Wunschantworten sind. Bei Menschen wie Ihnen, kommt bei mir jedenfalls kein Mitleid auf. Machen Sie ruhig so weiter, helfen wird es Ihnen nicht.
JRam 30.06.2023 | 08:26
Zitat von König anzeigenausblenden
Diti. Für selbst ernannte Monarchen habe ich ganz sicher kein Mitleid. Die vielen negativen Erfahrungen mit der DRV lassen einen einfach nur wütend machen. Mein Vater starb weil er Schwerkrank arbeiten musste . Das hat mit Pöbeln nichts zu tun. Einfach mal nachdenken
Hildeam 30.06.2023 | 09:16
Zitat von EMR junger Hüpfer anzeigenausblenden
Nein, Sie sind nicht mehr so jung. Sehen Sie, Sie haben so eine Einschätzung erhalten, die auch völlig richtig ist, wenn Ihr Körper so kaputt ist. Aber es hätte trotzdem auch anders ausgehen können. Ich hatte in Reha einen Termin mit der Sozialtante. Die sagte :"Na unsere Ärztin hat nicht viel geschrieben, viel kann da bei Ihnen nicht sein". Oookay... 16 Operationen sind also nichts. War eben dumm, dass es eine Orthopädin war und mir orthopädisch nichts fehlt. Aber die Einschätzung steht dann trotzdem. Manche hatten mit Anfang 30 nicht einmal meinen halben Leidensweg und wurden berentet. Zum Glück war der Gutachter der DRV gänzlich anderer Meinung und hat alles richtig berücksichtigt. Aber es hätte mir auch leicht wie @JR ergehen können.
JRam 30.06.2023 | 10:00
Jupp stimmt alles. Onkologische Reha letztes Jahr März als AHB vom Krankenhaus beantragt, Orthopädische Reha als AHB vom Krankenhaus Beantragt im Februar diesen Jahres. Im November onkologische Nach und Festigungsreha beantragt.12/2022 auf Grund Ablehnung und nach Aufforderung KK Wiederspruch eingelegt. Bis heute nichts passiert Gutachter stellten ein Leistungsvermögen von 3 bis unter 6 Stunden fest sowohl in meinem Beruf als auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Da abgelehnt erfolgt nun der VERSUCH einer Wiedereingliederung in der Hoffnung das es vielleicht funktioniert. Der Gang zum Arbeitsamt ist für Leute wie mich keine Option. Aktuell Medikamentenumstellung auf BTM, sodas Schmerzen während der Arbeit erträglich. Jeder meiner Fachärzte hat nur den Kopf geschüttelt über die DRV
JRam 30.06.2023 | 11:13
Kopf zu schütteln ist Ihnen frei gestellt. Ich schüttel meinen ebenfalls über Leute wie Sie, die meinen alles zu wissen und am Ende doch nichts wissen. Ganz ehrlich Sie sind ein echter Spassvogel.
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