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Berufsunfähigkeit

von nini31.03.2007 | 11:47
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5 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Ich bin 25 Jahre alt und habe mein Studium als Diplomkauffrau abgeschlossen. Jetzt fange ich das Arbeiten an und bin am überlegen, welche Versicherungen ich abschließen soll. Brauche ich überhaupt eine Berufsunfähigkeitsversicherung? Die Wahrscheinlichkeit ist doch viel größer das ich durch einen Unfall Berufsunfähig werde. Ist eine Unfallversicherung (die nicht ganz so teuer ist) nicht für den Anfang ausreichend?

Antworten der Moderation

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Moderation · 1Ihre Vorsorge

Hallo nini,

bei der Überlegung welche Versicherung Sie abschließen sollten Sie beachten, dass das Risiko durch einen Unfall Berufsunfähig zu werden sehr überschätzt wird. Tatsächlich waren im Jahr 2005 von ca. 160.000 bewilligten Renten wegen Erwerbsminderung 52000 auf psychische Erkrankungen zurückzuführen, gefolgt von Skelett- bzw. Muskelerkrankungen und Herz/Kreislauferkrankungen. Dabei ist zu beachten, dass diese Erkrankungen in der Regel nicht zu einer Leistung aus einer Unfallversicherung führen. Daher sollten Sie den Abschluß einer Berufsunfähigkeitsversicherung vorziehen.

Moderation · 2Ihre Vorsorge

Hallo,

unter dem folgenden Link finden Sie die Statistikreihen der Deutschen Rentenversicherung.

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/nn_23924/SharedDocs/de/Inhalt/04__Formulare__Publikationen/03__publikationen/Statistiken/Alle__StatistikBroschueren.html

3 Antworten

Egbertam 31.03.2007 | 12:25
Nein ! Ein Unfallversicherung hilft nur bei erworbenen Schäden durch einen Unfall nicht durch Krankheit. Viel höher ist jedoch das Risiko durch eine Erkrankung den Beruf aufgeben zu müssen. Hier hilft eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BUZ). Gerade bei Berufseinsteigern mit derzeit eingeschränkten Leistungen durch die gesetzliche Rentenversicherung ist eine BUZ unverzichtbar!!! Den Versicherer übrigens sehr sorgfältig auswählen und bei den Gesundheitsfragen absolut wahrheitsgemäß antworten!
Arminam 31.03.2007 | 16:03
Hallo, mann muss alle varianten bedenken, wie sind die Verweisklauseln in andere Berufe, bei der BU BU gibte es eigentlich nicht mehr sondern nur noch Erwerbsunfahigkeit. In Deutschland gibt es ca. 57,6 Mio. BU-Verträge und ca nur 1,6 Mio. Leistungsfälle. Die durchschnittliche BU Bezugszeit aller Renten beläuft sich auf ca. 3,2 Jahre. Heisst nach dieser Zeit ist in den meisten fällen eine Umschulung oder weiterbildung abgeschlossen und damit die Rentenzahlung auch. Heutzutage sichert mann sich eigentlich ausschlieslich gegen schwere Krankheiten ab und gegen Erwerbsunfähigkeit. Sollte Dein Vertreter oder ansprechpartner diese Absicherung nicht zugleich anbieten -- kleich wieder rauswerfen den dann ist er nicht der richtige. Denke daran dass es ab 22.05.07 die EU Vermittlerrichtlinie gibt und das der Berater diese erfüllt und einhält. Bei weiteren Fragen bitte melden. Gebe auch gern am Telephon auskunft. Grüsse Armin Strerath
Interessierteram 02.04.2007 | 20:14
Gibt es da noch eine genauere Aufschlüsselung nach Krankheitsbildern, denn diese sind ja relevant hinsichtlich des Erkrankungsrisikos. Schizophrenie oder die bipolare Störung sind vererbbar. Auch Skellet- und Muskelerkrankungen sind weitgehend vererbar. Auch da wäre eine Aufschlüsselung hinsichtlich der Risikoabschätzung hilfreich. Warum ein Risiko absichern, welches gleich NUll ist?
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