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Experten-Antwort

Beteiligung an Mehrkosten von medizinischen Reha-Einrichtungen

von Gabriele Hereth18.06.2016 | 10:27
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19 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Hallo, ich habe eine AHB bewilligt bekommen (KBS). Aber nicht in meiner Wunschklinik, wo ich bereits mehrfach war. Ich habe einen Klinikänderungswunsch gestellt und nun wurde mir folgendes mitgeteilt : Wir müssen Ihnen unter Beachtung der Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit an den entstehenden Mehrkosten beteiligen. Für 22 Tage = 154,67 Euro, sollte die AHB 29 Tage dauern belaufen sich die Kosten auf rund 1.000,00 Euro. Das soll ich vor durch eine Einverständniserklärung bestätigen, ansonsten, muss ich die AHB in der von der KBS vorgeschlagenen Klinik durchführen lassen. Die von mir gewünschte Reha-Klinik hat auch einen Vertrag mit der KBS, aber ist halt etwas teurer. Frührer musste ich nie was dazu zahlen, und ich bin heute auch nicht bereit dazu und auch nicht in der finanziellen Lage, da ich mittlerweile EU Rente beziehe. Gibt es eine gesetzliche Grundlage dafür? Danke im Voraus für die Antworten.

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Gabriele,

sowohl der Gesetzgeber, die Aufsichtsbehörden als auch der Bundesrechnungshof zwingen die Rehabilitationsträger zum wirtschaftlichen und sparsamen Umgang mit den Versichertengeldern.

Es ist zwischen dem Wunsch- und Wahlrecht und dem Wirtschaftlichen Handeln abzuwägen. Ich gehe davon aus, dass Sie in der Ihnen angebotenen Einrichtung medizinisch ebenso hochwertig betreut werden können. Die Rentenversicherung kümmert sich in herausragender Weise um die Sicherung der Qualität der medizinischen Leistungserbringer.

Mit freundlichen Grüßen

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18 Antworten

zoranam 18.06.2016 | 10:46
Typisch deutsch. Alles umsonst. Geiz ist geil. Aber für Urlaub Unmengen ausgeben.
Schadeam 18.06.2016 | 11:16
Gegenfrage: können Sie mir ein Argument nennen, dass die Gesamtheit der Beitragszahler 1000 € mehr zahlen soll nur weil Sie aus persönlichen Gründen in eine bestimmte Wunschklinik wollen?
Gabriele Heretham 18.06.2016 | 11:26
Diese Klinik ist mit Sicherheit keine Privatklinik sondern eine Orthopädie Klinik wie die andere. Ich war mit dieser Klinik eben sehr zufrieden, die medizinische Versorgung und Betreuung. Meine Frage, warum ich vorher ohne Zuzahlung dort hin konnte und nun bis zu 1000 euro zahlen soll. Und übrigens urlaub hatte ich aufgrund meiner erkrankung und mehreren Krankenhausaufenthalten jährlich schon lange nicht mehr.
Gabriele Heretham 18.06.2016 | 16:03
Hallo, meine Wunschklinik hat weiterhin einen Vertrag. Die versicherten der drv bund müssen nicht kämpfen, nur die von der kbs. Ich kämpfe weiter. Ich wollte auch nur wissen, ob es ein gesetzliches Argument gibt, das mich dazu verpflichtet. Danke für die "Antworten ".
Herz1952am 18.06.2016 | 15:27
Es sieht vermutlich so aus, dass die RV keinen Vertrag (mehr) mit dieser Klinik hat. Das Leben und die Gesundheit eines Menschen (für 1 Jahr) in England ist maximal 29.000 Euro wert, dabei muss es sich aber um eine gute Lebensqualität handeln, ansonsten weniger. In Deutschland gibt es auch schon Richtlinien. Dies betrifft in erster Linie die Kosten für neue und meistens auch teurere Medikamente. Nehmen Sie die billigere Klinik, dann haben Sie leider Pech gehabt, wenn diese für Ihr Leiden nicht so gut ist wie die andere und die RV hat dann vermutlich mindestens 5000 Euro Beitragsgelder verschwendet, wenn die Reha keinen Erfolg hat. Die Regionalstellen der RV haben meistens ihre eigenen Kliniken. Die Krankenkassen können auch Kliniken unter Vertrag haben, die die RV nicht hat. Das Argument von "Schade" habe ich schon in einem anderen Zusammenhang vom G-BA in Berlin gehört, als es um eine teure Medikamentenzuzahlung ging. Wieso sollen denn die 70 Millionen Beitragszahler belastet werden, wenn dieses Medikament nur einigen wenigen hilft. Ich habe das mal durchgerechnet, es ging um 5 Eurocent pro Jahr und Beitragszahler (auch der Kranken, die das gebraucht hätten). Denn wenn ich nicht zu diesen "wenigen" gehört hätte, hätte ich dieses Medikament ja auch nicht gebraucht, bzw. für nötig befunden. Aber alle Ärzte sagten, für mich wäre dieses Medikament sehr wohl besser. Ob Ihre Wunschklinik 1000 Euro auch mehr "wert" ist als die andere, das kann leider auch nicht beurteilt werden.
Herz1952am 18.06.2016 | 16:12
Hallo Gabriele Hereth, Fragen Sie doch einfach mal bei der KBS nach und/oder bei Ihrer Wunschklinik direkt nach, welchen Grund es tatsächlich gibt. Es könnte sogar sein, dass die Klinik keine "Versichertenplätze" zu diesem Zeitpunkt mehr frei hat. Ich war selbst in einer Klinik, die außer RV- und Krankenkassenplätze, noch Privatplätze hatte. Dort war die Unterkunft natürlich etwas teurer. Ich meine sogar, ich hätte die Möglichkeit dazu gehabt oder angeboten bekommen, gegen Zuzahlung dort zu "residieren". Vielleicht geht noch was mit einer kleinen Verschiebung.
Herz1952am 18.06.2016 | 16:24
Es sieht vermutlich so aus, dass die RV keinen Vertrag (mehr) mit dieser Klinik hat. Das Leben und die Gesundheit eines Menschen (für 1 Jahr) in England ist maximal 29.000 Euro wert, dabei muss es sich aber um eine gute Lebensqualität handeln, ansonsten weniger. In Deutschland gibt es auch schon Richtlinien. Dies betrifft in erster Linie die Kosten für neue und meistens auch teurere Medikamente. Nehmen Sie die billigere Klinik, dann haben Sie leider Pech gehabt, wenn diese für Ihr Leiden nicht so gut ist wie die andere und die RV hat dann vermutlich mindestens 5000 Euro Beitragsgelder verschwendet, wenn die Reha keinen Erfolg hat. Die Regionalstellen der RV haben meistens ihre eigenen Kliniken. Die Krankenkassen können auch Kliniken unter Vertrag haben, die die RV nicht hat. Das Argument von "Schade" habe ich schon in einem anderen Zusammenhang vom G-BA in Berlin gehört, als es um eine teure Medikamentenzuzahlung ging. Wieso sollen denn die 70 Millionen Beitragszahler belastet werden, wenn dieses Medikament nur einigen wenigen hilft. Ich habe das mal durchgerechnet, es ging um 5 Eurocent pro Jahr und Beitragszahler (auch der Kranken, die das gebraucht hätten). Denn wenn ich nicht zu diesen "wenigen" gehört hätte, hätte ich dieses Medikament ja auch nicht gebraucht, bzw. für nötig befunden. Aber alle Ärzte sagten, für mich wäre dieses Medikament sehr wohl besser. Ob Ihre Wunschklinik 1000 Euro auch mehr "wert" ist als die andere, das kann leider auch nicht beurteilt werden. Fragen Sie doch einfach mal bei der KBS nach und/oder bei Ihrer Wunschklinik direkt nach, welchen Grund es tatsächlich gibt. Es könnte sogar sein, dass die Klinik keine "Versichertenplätze" zu diesem Zeitpunkt mehr frei hat. Ich war selbst in einer Klinik, die außer RV- und Krankenkassenplätze, noch Privatplätze hatte. Dort war die Unterkunft natürlich etwas teurer. Ich meine sogar, ich hätte die Möglichkeit dazu gehabt oder angeboten bekommen, gegen Zuzahlung dort zu "residieren". Vielleicht geht noch was mit einer kleinen Verschiebung. Es sieht vermutlich so aus, dass die RV keinen Vertrag (mehr) mit dieser Klinik hat. Das Leben und die Gesundheit eines Menschen (für 1 Jahr) in England ist maximal 29.000 Euro wert, dabei muss es sich aber um eine gute Lebensqualität handeln, ansonsten weniger. In Deutschland gibt es auch schon Richtlinien. Dies betrifft in erster Linie die Kosten für neue und meistens auch teurere Medikamente. Nehmen Sie die billigere Klinik, dann haben Sie leider Pech gehabt, wenn diese für Ihr Leiden nicht so gut ist wie die andere und die RV hat dann vermutlich mindestens 5000 Euro Beitragsgelder verschwendet, wenn die Reha keinen Erfolg hat. Die Regionalstellen der RV haben meistens ihre eigenen Kliniken. Die Krankenkassen können auch Kliniken unter Vertrag haben, die die RV nicht hat. Das Argument von "Schade" habe ich schon in einem anderen Zusammenhang vom G-BA in Berlin gehört, als es um eine teure Medikamentenzuzahlung ging. Wieso sollen denn die 70 Millionen Beitragszahler belastet werden, wenn dieses Medikament nur einigen wenigen hilft. Ich habe das mal durchgerechnet, es ging um 5 Eurocent pro Jahr und Beitragszahler (auch der Kranken, die das gebraucht hätten). Denn wenn ich nicht zu diesen "wenigen" gehört hätte, hätte ich dieses Medikament ja auch nicht gebraucht, bzw. für nötig befunden. Aber alle Ärzte sagten, für mich wäre dieses Medikament sehr wohl besser. Ob Ihre Wunschklinik 1000 Euro auch mehr "wert" ist als die andere, das kann leider auch nicht beurteilt werden. Fragen Sie doch einfach mal bei der KBS nach und/oder bei Ihrer Wunschklinik direkt nach, welchen Grund es tatsächlich gibt. Es könnte sogar sein, dass die Klinik keine "Versichertenplätze" zu diesem Zeitpunkt mehr frei hat. Ich war selbst in einer Klinik, die außer RV- und Krankenkassenplätze, noch Privatplätze hatte. Dort war die Unterkunft natürlich etwas teurer. Ich meine sogar, ich hätte die Möglichkeit dazu gehabt oder angeboten bekommen, gegen Zuzahlung dort zu "residieren". Vielleicht geht noch was mit einer kleinen Verschiebung. Es sieht vermutlich so aus, dass die RV keinen Vertrag (mehr) mit dieser Klinik hat. Das Leben und die Gesundheit eines Menschen (für 1 Jahr) in England ist maximal 29.000 Euro wert, dabei muss es sich aber um eine gute Lebensqualität handeln, ansonsten weniger. In Deutschland gibt es auch schon Richtlinien. Dies betrifft in erster Linie die Kosten für neue und meistens auch teurere Medikamente. Nehmen Sie die billigere Klinik, dann haben Sie leider Pech gehabt, wenn diese für Ihr Leiden nicht so gut ist wie die andere und die RV hat dann vermutlich mindestens 5000 Euro Beitragsgelder verschwendet, wenn die Reha keinen Erfolg hat. Die Regionalstellen der RV haben meistens ihre eigenen Kliniken. Die Krankenkassen können auch Kliniken unter Vertrag haben, die die RV nicht hat. Das Argument von "Schade" habe ich schon in einem anderen Zusammenhang vom G-BA in Berlin gehört, als es um eine teure Medikamentenzuzahlung ging. Wieso sollen denn die 70 Millionen Beitragszahler belastet werden, wenn dieses Medikament nur einigen wenigen hilft. Ich habe das mal durchgerechnet, es ging um 5 Eurocent pro Jahr und Beitragszahler (auch der Kranken, die das gebraucht hätten). Denn wenn ich nicht zu diesen "wenigen" gehört hätte, hätte ich dieses Medikament ja auch nicht gebraucht, bzw. für nötig befunden. Aber alle Ärzte sagten, für mich wäre dieses Medikament sehr wohl besser. Ob Ihre Wunschklinik 1000 Euro auch mehr "wert" ist als die andere, das kann leider auch nicht beurteilt werden. Fragen Sie doch einfach mal bei der KBS nach und/oder bei Ihrer Wunschklinik direkt nach, welchen Grund es tatsächlich gibt. Es könnte sogar sein, dass die Klinik keine "Versichertenplätze" zu diesem Zeitpunkt mehr frei hat. Ich war selbst in einer Klinik, die außer RV- und Krankenkassenplätze, noch Privatplätze hatte. Dort war die Unterkunft natürlich etwas teurer. Ich meine sogar, ich hätte die Möglichkeit dazu gehabt oder angeboten bekommen, gegen Zuzahlung dort zu "residieren". Vielleicht geht noch was mit einer kleinen Verschiebung. Es sieht vermutlich so aus, dass die RV keinen Vertrag (mehr) mit dieser Klinik hat. Das Leben und die Gesundheit eines Menschen (für 1 Jahr) in England ist maximal 29.000 Euro wert, dabei muss es sich aber um eine gute Lebensqualität handeln, ansonsten weniger. In Deutschland gibt es auch schon Richtlinien. Dies betrifft in erster Linie die Kosten für neue und meistens auch teurere Medikamente. Nehmen Sie die billigere Klinik, dann haben Sie leider Pech gehabt, wenn diese für Ihr Leiden nicht so gut ist wie die andere und die RV hat dann vermutlich mindestens 5000 Euro Beitragsgelder verschwendet, wenn die Reha keinen Erfolg hat. Die Regionalstellen der RV haben meistens ihre eigenen Kliniken. Die Krankenkassen können auch Kliniken unter Vertrag haben, die die RV nicht hat. Das Argument von "Schade" habe ich schon in einem anderen Zusammenhang vom G-BA in Berlin gehört, als es um eine teure Medikamentenzuzahlung ging. Wieso sollen denn die 70 Millionen Beitragszahler belastet werden, wenn dieses Medikament nur einigen wenigen hilft. Ich habe das mal durchgerechnet, es ging um 5 Eurocent pro Jahr und Beitragszahler (auch der Kranken, die das gebraucht hätten). Denn wenn ich nicht zu diesen "wenigen" gehört hätte, hätte ich dieses Medikament ja auch nicht gebraucht, bzw. für nötig befunden. Aber alle Ärzte sagten, für mich wäre dieses Medikament sehr wohl besser. Ob Ihre Wunschklinik 1000 Euro auch mehr "wert" ist als die andere, das kann leider auch nicht beurteilt werden. Fragen Sie doch einfach mal bei der KBS nach und/oder bei Ihrer Wunschklinik direkt nach, welchen Grund es tatsächlich gibt. Es könnte sogar sein, dass die Klinik keine "Versichertenplätze" zu diesem Zeitpunkt mehr frei hat. Ich war selbst in einer Klinik, die außer RV- und Krankenkassenplätze, noch Privatplätze hatte. Dort war die Unterkunft natürlich etwas teurer. Ich meine sogar, ich hätte die Möglichkeit dazu gehabt oder angeboten bekommen, gegen Zuzahlung dort zu "residieren". Vielleicht geht noch was mit einer kleinen Verschiebung. Es sieht vermutlich so aus, dass die RV keinen Vertrag (mehr) mit dieser Klinik hat. Das Leben und die Gesundheit eines Menschen (für 1 Jahr) in England ist maximal 29.000 Euro wert, dabei muss es sich aber um eine gute Lebensqualität handeln, ansonsten weniger. In Deutschland gibt es auch schon Richtlinien. Dies betrifft in erster Linie die Kosten für neue und meistens auch teurere Medikamente. Nehmen Sie die billigere Klinik, dann haben Sie leider Pech gehabt, wenn diese für Ihr Leiden nicht so gut ist wie die andere und die RV hat dann vermutlich mindestens 5000 Euro Beitragsgelder verschwendet, wenn die Reha keinen Erfolg hat. Die Regionalstellen der RV haben meistens ihre eigenen Kliniken. Die Krankenkassen können auch Kliniken unter Vertrag haben, die die RV nicht hat. Das Argument von "Schade" habe ich schon in einem anderen Zusammenhang vom G-BA in Berlin gehört, als es um eine teure Medikamentenzuzahlung ging. Wieso sollen denn die 70 Millionen Beitragszahler belastet werden, wenn dieses Medikament nur einigen wenigen hilft. Ich habe das mal durchgerechnet, es ging um 5 Eurocent pro Jahr und Beitragszahler (auch der Kranken, die das gebraucht hätten). Denn wenn ich nicht zu diesen "wenigen" gehört hätte, hätte ich dieses Medikament ja auch nicht gebraucht, bzw. für nötig befunden. Aber alle Ärzte sagten, für mich wäre dieses Medikament sehr wohl besser. Ob Ihre Wunschklinik 1000 Euro auch mehr "wert" ist als die andere, das kann leider auch nicht beurteilt werden. Fragen Sie doch einfach mal bei der KBS nach und/oder bei Ihrer Wunschklinik direkt nach, welchen Grund es tatsächlich gibt. Es könnte sogar sein, dass die Klinik keine "Versichertenplätze" zu diesem Zeitpunkt mehr frei hat. Ich war selbst in einer Klinik, die außer RV- und Krankenkassenplätze, noch Privatplätze hatte. Dort war die Unterkunft natürlich etwas teurer. Ich meine sogar, ich hätte die Möglichkeit dazu gehabt oder angeboten bekommen, gegen Zuzahlung dort zu "residieren". Vielleicht geht noch was mit einer kleinen Verschiebung. Es sieht vermutlich so aus, dass die RV keinen Vertrag (mehr) mit dieser Klinik hat. Das Leben und die Gesundheit eines Menschen (für 1 Jahr) in England ist maximal 29.000 Euro wert, dabei muss es sich aber um eine gute Lebensqualität handeln, ansonsten weniger. In Deutschland gibt es auch schon Richtlinien. Dies betrifft in erster Linie die Kosten für neue und meistens auch teurere Medikamente. Nehmen Sie die billigere Klinik, dann haben Sie leider Pech gehabt, wenn diese für Ihr Leiden nicht so gut ist wie die andere und die RV hat dann vermutlich mindestens 5000 Euro Beitragsgelder verschwendet, wenn die Reha keinen Erfolg hat. Die Regionalstellen der RV haben meistens ihre eigenen Kliniken. Die Krankenkassen können auch Kliniken unter Vertrag haben, die die RV nicht hat. Das Argument von "Schade" habe ich schon in einem anderen Zusammenhang vom G-BA in Berlin gehört, als es um eine teure Medikamentenzuzahlung ging. Wieso sollen denn die 70 Millionen Beitragszahler belastet werden, wenn dieses Medikament nur einigen wenigen hilft. Ich habe das mal durchgerechnet, es ging um 5 Eurocent pro Jahr und Beitragszahler (auch der Kranken, die das gebraucht hätten). Denn wenn ich nicht zu diesen "wenigen" gehört hätte, hätte ich dieses Medikament ja auch nicht gebraucht, bzw. für nötig befunden. Aber alle Ärzte sagten, für mich wäre dieses Medikament sehr wohl besser. Ob Ihre Wunschklinik 1000 Euro auch mehr "wert" ist als die andere, das kann leider auch nicht beurteilt werden. Fragen Sie doch einfach mal bei der KBS nach und/oder bei Ihrer Wunschklinik direkt nach, welchen Grund es tatsächlich gibt. Es könnte sogar sein, dass die Klinik keine "Versichertenplätze" zu diesem Zeitpunkt mehr frei hat. Ich war selbst in einer Klinik, die außer RV- und Krankenkassenplätze, noch Privatplätze hatte. Dort war die Unterkunft natürlich etwas teurer. Ich meine sogar, ich hätte die Möglichkeit dazu gehabt oder angeboten bekommen, gegen Zuzahlung dort zu "residieren". Vielleicht geht noch was mit einer kleinen Verschiebung.
Herz1952am 18.06.2016 | 16:25
Nachtrag: (smile)
Herz1952am 18.06.2016 | 16:37
Hallo Schorsch, es gibt kein absolutes Gesetz, aber das Wirtschaftlichkeitsgebot kann nur ausgesetzt werden, wenn es dazu medizinisch notwendig ist. Dies ist im Falle von Gabriele Hereth wohl nicht der Fall. @Gabriele Hereth, Ihre Aussage, dass nur die KBS Patienten Schwierigkeiten haben, kann meine Annahme bestätigen, dass ausgerechnet für diesen Personenkreis keine Plätze mehr frei sind. Jeder Versicherungsträger hat sein eigenes Kontingent. Natürlich kann auch eine Rolle spielen, dass die RV mehr bezahlt, als die KBS für die Unterkunft und sogar für die gleichen Behandlungen. Kämpfen Sie weiter, vielleicht "geht noch was". Garantie gibt es dafür keine.
Amüsierter Mitleseram 18.06.2016 | 16:49
Da das Wesentliche bereits erwähnt wurde, sind weitere Nachträge Ihrerseits durchaus entbehrlich, Herzilein. ;-)
Herz1952am 18.06.2016 | 17:06
Hallo amüsierter Mitleser, ob es wichtig oder wesentlich ist, kann eigentlich nur der Fragende bei der Lösung seines "Problems" feststellen, und zwar erst danach. (smile).
yxam 18.06.2016 | 17:10
Herz1952 leidet wie man sehen kann an einer chronischen Schreibdiarrhoe. Oder sie hat keinen Friseur.
=//=am 20.06.2016 | 17:39
@Gabriele Hereth: Sie haben u.a. geschrieben: "Wir müssen Ihnen unter Beachtung der Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit an den entstehenden Mehrkosten beteiligen. Für 22 Tage = 154,67 Euro, sollte die AHB 29 Tage dauern belaufen sich die Kosten auf rund 1.000,00 Euro" Also - diese Berechnung verstehe ich sowieso nicht. Vielleicht ist es auch falsch wiedergegeben. Für 22 Tage wären 154,67 EUR aus eigener Tasche zu zahlen. Richtig? Wie kommt man dann bei 29 Tagen, also 7 Tagen mehr, auf 1000 EUR??? tgl. Mehrbetrag = 154,67 : 22 Tage = 7,03045... EUR > kann ja wohl nicht stimmen! Und ein täglicher Mehrbetrag von 154,67 EUR wird es wohl auch nicht sein. Also irgendetwas stimmt hier nicht. Außerdem - sofern die Klinik noch von der KBS belegt wird und noch ein Vertrag besteht, darf es nicht so gravierene Unterschiede geben zzwischen KBS und DRV. Erkundigen Sie sich am Besten direkt bei der Klinik, wie hoch der tgl. Pflegesatz ist (der umfaßt die med. Pflege und Unterbringung und Verpflegung). Dann können Sie es sich selbst ausrechnen, ob der MEHRBETRAG von 1000 EUR bei 29 Tagen plausibel ist. Ich kann es mir auf jeden Fall nicht vorstellen.
Gabriele Heretham 06.07.2016 | 21:54
Zitat von =//= anzeigenausblenden
Hallo, das ist so die 154,67 wurden mir genannt. Das ist der Diverenzbetrag zwischen der kbs klinik und meiner Wunschklinik (drv) und die 1.000,00 euro ist auch die Differenz, weil die kbs klinik gleich einen vertrag über 4wochen abgeschlossen hat ubd meine drv wunschklinik nur für 3 wochen. Solkte es zu einer Verlängerung kommen, würde ich dann die 1.000,00 euro zahlen müssen. Aber zu guter schluss habe ich nicht locker gelassen, ubd habe einen einzelentscheid erhalten und kann nun OHNE Aufzahlung in meine wunschklinik meine AHB durchführen. Danke für die antworten.
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