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EM Verlängerung wie wahrscheinlich

von Besorgt13.04.2022 | 14:58
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70 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Hallo, Ich bin wegen diverser Psychischen Diagnosen in der EM Rente und habe diese auch Bilderbuch artig bewilligt bekommen als volle EM Rente , nun steht aber die erste Verlängerung an und ich habe große Sorge das diese nicht verlängert wird. Ich bin regelmäßig in Therapie bei meiner Psychotherapeuten. Wie wahrscheinlich ist eine Bewilligung der Verlängerung? Würde mich über Erfahrungsberichte freuen.

Antworten der Moderation

Alle Antworten im Überblick · chronologisch sortiert

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Moderation · 1Ihre Vorsorge

Liebe Teilnehmende am Forum,

bitte beachten Sie die Netiquette und bleiben Sie sachbezogen und respektvoll in Ihrer Kommunikation.

Polemische Bemerkungen, persönliche Angriffe oder Beleidigungen beantworten die Frage nicht. Der Umgang miteinander kann und sollte auch bei gegensätzlichen Meinungen ein höflicher bleiben – wenn sich alle darum bemühen.

Ich habe mehrere unangemessene Beiträge entfernt.

Allen einen schönen Tag und beste Grüße

Ihr Admin

Moderation · 2Ihre Vorsorge

Liebe USer,

ich bitte um Verständnis, dass ich in diesem Thread so einige unsachliche Beiträge gelöscht habe.

Ein friedliches Wochenende.

Ihr Admin

68 Antworten

Walloam 13.04.2022 | 15:16
Die DRV hat unerklärlicherweise keine Statistiken bzgl. der Quote bewilligter Verlängerungen, ansonsten führt sie ja über fast alles Statistiken. Es gibt natürlich auch keine Zahlen speziell für ihren Fall. Zwei Studien stellten fest, dass bei der ersten Verlängerung eine Bewilligungsquote von ca. 95 % vorherrscht über alle Weiterbewilligungsanträge. Ein DRV Experte hier im Forum gab die Bewilligungsquote aus Erfahrungswerten in den 80iger-90iger % an.
Paoloam 13.04.2022 | 15:15
Der Hinnerk aus Hamburg hat die Verlängerung beantragt und hatte nach 3 Wochen den Bescheid über weitere 3 Jahre im Briefkasten. Der Josef aus München wurde nach seinem Antrag zur Begutachtung eingeladen und erhielt daraufhin ebenfalls die Verlängerung für 2 Jahre. Der Moritz aus Berlin erhielt ebenfalls Post von der RV und erhält jetzt eine Dauerrente. Susi aus Köln Ihr Antrag wurde abgelehnt, sie ist nach ebenfalls abgelehntem Widerspruch auf dem Klageweg. Fritz aus Bochum hat den Selbsteinschätzungsbogen beim Antrag mit abgegeben und fährt jetzt erst einmal in die Reha. Sie sehen, die Erfahrungen sind vielschichtig!
Doc Glaskugelam 13.04.2022 | 15:14
Von unwahrscheinlich bis wahrscheinlich kann alles passieren, wer soll das hier beantworten.
grundlosam 13.04.2022 | 15:25
Schauen Sie sich mal die Beiträge in diesem Forum zum Thema EM-Rente um. Hier wird immer wieder über große Probleme bei der der Rentenbewilligung berichtet. Es gibt häufiger Klagen wegen der Höhe, Fragen zu Hinzuverdienstmöglichkeiten oder maximale Arbeitszeiten und Sorgen(!) wegen eines möglichen Entzugs bzw. der Ablehnung der Weiterbewilligung. Es gibt aktuell einen Beitrag und zwar nur einen Beitrag, in dem tatsächlich eine Rente nicht weiterbewilligt wurde. Sie werden im ganzen Forum nur wenige Threads finden, bei denen die Rente tatsächlich endete. Allein an dem Zahlenverhältnis Beiträge zur Sorge um Rentenwegfall und Beiträge über einen tatsächlichen Rentenwegfall können Sie erkennen, dass dieses Problem eher in den Köpfen der Leute existiert als in der Praxis. Ich verstehe, dass Sie sich Gedanken machen, aber im Normalfall ist das grundlos.
DRVam 13.04.2022 | 16:02
Schauen Sie sich mal die Beiträge in diesem Forum zum Thema EM-Rente um. Hier wird immer wieder über große Probleme bei der der Rentenbewilligung berichtet. Es gibt häufiger Klagen wegen der Höhe, Fragen zu Hinzuverdienstmöglichkeiten oder maximale Arbeitszeiten und Sorgen(!) wegen eines möglichen Entzugs bzw. der Ablehnung der Weiterbewilligung. Es gibt aktuell einen Beitrag und zwar nur einen Beitrag, in dem tatsächlich eine Rente nicht weiterbewilligt wurde. Sie werden im ganzen Forum nur wenige Threads finden, bei denen die Rente tatsächlich endete. Allein an dem Zahlenverhältnis Beiträge zur Sorge um Rentenwegfall und Beiträge über einen tatsächlichen Rentenwegfall können Sie erkennen, dass dieses Problem eher in den Köpfen der Leute existiert als in der Praxis. Ich verstehe, dass Sie sich Gedanken machen, aber im Normalfall ist das grundlos.
Danke das war mal ein mutmacher Beitrag…!
Wenn Sie das beruhigt ok! Ihr Fall ist aber individuell und kann durchaus auch anders verlaufen. Das muss einem bewusst sein. Erfahrungsberichte hin oder her!
Walloam 13.04.2022 | 16:16
Zitat von DRV anzeigenausblenden
Danke das war mal ein mutmacher Beitrag…!
Wenn Sie das beruhigt ok! Ihr Fall ist aber individuell und kann durchaus auch anders verlaufen. Das muss einem bewusst sein. Erfahrungsberichte hin oder her!
... aber die DRV Experten werden das als wissenschaftliche Beurteilung verkaufen, wo es nur auf die medizinische Befunde ankommt. Ich würde sagen, solange ein Gutachter in einer Stunde ihnen glauben kann oder nicht, liegt der Fall so, dass die Würfelwahrscheinlichkeit deutlich auf ihrer Seite ist, aber sie können auch Pech haben.
Paoloam 13.04.2022 | 16:37
Der Hinnerk aus Hamburg hat die Verlängerung beantragt und hatte nach 3 Wochen den Bescheid über weitere 3 Jahre im Briefkasten. Der Josef aus München wurde nach seinem Antrag zur Begutachtung eingeladen und erhielt daraufhin ebenfalls die Verlängerung für 2 Jahre. Der Moritz aus Berlin erhielt ebenfalls Post von der RV und erhält jetzt eine Dauerrente. Susi aus Köln Ihr Antrag wurde abgelehnt, sie ist nach ebenfalls abgelehntem Widerspruch auf dem Klageweg. Fritz aus Bochum hat den Selbsteinschätzungsbogen beim Antrag mit abgegeben und fährt jetzt erst einmal in die Reha. Sie sehen, die Erfahrungen sind vielschichtig!
Solche Typen wie dich braucht niemand …..
Es waren doch Erfahrungen gewünscht, da haben Sie verschiedene! War wohl nicht das, was Sie hören wollten? Gut, erteile ich die Absolution, ganz ganz sicher passiert derartiges nicht, ich glaube laut Bauernkalender, dass die EM-Rente unbesehen verlängert wird. Sie können ganz ruhig schlafen. Jetzt zufrieden, nachdem Sie gehört haben, was Sie wollten?
Paoloam 13.04.2022 | 16:43
Der Hinnerk aus Hamburg hat die Verlängerung beantragt und hatte nach 3 Wochen den Bescheid über weitere 3 Jahre im Briefkasten. Der Josef aus München wurde nach seinem Antrag zur Begutachtung eingeladen und erhielt daraufhin ebenfalls die Verlängerung für 2 Jahre. Der Moritz aus Berlin erhielt ebenfalls Post von der RV und erhält jetzt eine Dauerrente. Susi aus Köln Ihr Antrag wurde abgelehnt, sie ist nach ebenfalls abgelehntem Widerspruch auf dem Klageweg. Fritz aus Bochum hat den Selbsteinschätzungsbogen beim Antrag mit abgegeben und fährt jetzt erst einmal in die Reha. Sie sehen, die Erfahrungen sind vielschichtig!
Also schon beachtlich so viel Text und Mühe für so wenig Inhalt …!! Da ist wohl jemanden zu langweilig in seiner Rente …! Manchen sollte doch abgelehnt werden…!
Sind doch einige Szenarien abgedeckt, die so "erfahrungsgemäß" passieren können.,was ist das Problem? Nicht die erwünschte Antwort? P. S. Eine Altersrente wird nicht eingestellt!
Mal wieder eine Steilvorlage...am 13.04.2022 | 16:42
... für alle Geiferer, die hier bei schönstem Sonnenwetter mitten am Tag ihren ätzenden Spott über jemanden ausschütten, der eine einfache Frage gestellt hat. Zum letzten Mal: eine Frage ist keine Einladung für Hass, persönliche Belustigung, Ironie oder erlogene Geschichten. Eine Frage ist eine Frage, deren Sinnhaftigkeit nicht von der Deutungshoheit mieser Charaktere abhängt. Was ist daran missverständlich, wenn jemand Erfahrungsberichte wünscht? Was ist das Problem? Es kann Ihnen super ober scheißegal sein, was derjenige damit anfängt. Erinnern sie sich an aihr letztes Restchen Erziehung, falls Sie welche genossen haben, und lassen Sie die Leute in Ruhe! Beim Themenersteller möchte ich mich in aller Form für meine Vorschreiber entschuldigen.
Unfassbaram 13.04.2022 | 16:49
Zitat von Paolo anzeigenausblenden
Würde mich über Erfahrungsberichte freuen.
Der Hinnerk aus Hamburg hat die Verlängerung beantragt und hatte nach 3 Wochen den Bescheid über weitere 3 Jahre im Briefkasten. Der Josef aus München wurde nach seinem Antrag zur Begutachtung eingeladen und erhielt daraufhin ebenfalls die Verlängerung für 2 Jahre. Der Moritz aus Berlin erhielt ebenfalls Post von der RV und erhält jetzt eine Dauerrente. Susi aus Köln Ihr Antrag wurde abgelehnt, sie ist nach ebenfalls abgelehntem Widerspruch auf dem Klageweg. Fritz aus Bochum hat den Selbsteinschätzungsbogen beim Antrag mit abgegeben und fährt jetzt erst einmal in die Reha. Sie sehen, die Erfahrungen sind vielschichtig!
Also schon beachtlich so viel Text und Mühe für so wenig Inhalt …!! Da ist wohl jemanden zu langweilig in seiner Rente …! Manchen sollte doch abgelehnt werden…!
Sind doch einige Szenarien abgedeckt, die so "erfahrungsgemäß" passieren können.,was ist das Problem? Nicht die erwünschte Antwort? P. S. Eine Altersrente wird nicht eingestellt!
Altersrente beziehen und hier armen Menschen welche schwer krank sind Angst machen … S Das sind die richtigen , selber alles in trockenen Tüchern haben , da kann man ja mal schön auf die Trommel hauen …!
Volker Baumbacham 13.04.2022 | 16:57
Der Hinnerk aus Hamburg hat die Verlängerung beantragt und hatte nach 3 Wochen den Bescheid über weitere 3 Jahre im Briefkasten. Der Josef aus München wurde nach seinem Antrag zur Begutachtung eingeladen und erhielt daraufhin ebenfalls die Verlängerung für 2 Jahre. Der Moritz aus Berlin erhielt ebenfalls Post von der RV und erhält jetzt eine Dauerrente. Susi aus Köln Ihr Antrag wurde abgelehnt, sie ist nach ebenfalls abgelehntem Widerspruch auf dem Klageweg. Fritz aus Bochum hat den Selbsteinschätzungsbogen beim Antrag mit abgegeben und fährt jetzt erst einmal in die Reha. Sie sehen, die Erfahrungen sind vielschichtig!
Also schon beachtlich so viel Text und Mühe für so wenig Inhalt …!! Da ist wohl jemanden zu langweilig in seiner Rente …! Manchen sollte doch abgelehnt werden…!
Auch wenn es vielleicht etwas blöd geschrieben ist, er hat doch recht. All diese Ausgänge sind möglich. Wie die Chancen auf eine Verlängerung stehen, kann hier niemand vorhersagen. Auch die Statistik hilft da wenig, wenn 95 % verlängert werden und man dann aber zu den 5 %anderen gehört, nutzt das nicht viel.
Janaam 13.04.2022 | 16:56
Wer hier schreibt, eher wefen Problemen. Gelobt wird selten. Es bleibt einem leider nur abzuwarten. Nicht reinsteigern, auch wenn es schwer fällt. Wenn wirklich abgelehnt wird, ist immer noch genug Zeit zum überlegen, wie es weiter geht.
CHam 13.04.2022 | 17:29
Hier mein Erfahrungsbericht : 2 Jahre EMR bewilligt rückwirkend, da war 1 Jahr schon herum. Weitergewährung abgelehnt wegen Besserung (natürlich weil ich ja keinen Stress mehr hatte in der Arbeit). Widerspruch dauerte 15 Monate, auch abgelehnt. Dann LTA Antrag gestellt, zur Reha geschickt nach weiteren langen Monaten und nach der Reha unbefristet volle EMR. Wahrscheinlich hilft das Ihnen nicht aber sie wollten ja Erfahrungen.
Merkwürdigam 13.04.2022 | 17:01
Für manche ist das Glas halb voll für andere halb leer….
Walloam 13.04.2022 | 17:38
Zitat von Volker Baumbach anzeigenausblenden
Würde mich über Erfahrungsberichte freuen.
Der Hinnerk aus Hamburg hat die Verlängerung beantragt und hatte nach 3 Wochen den Bescheid über weitere 3 Jahre im Briefkasten. Der Josef aus München wurde nach seinem Antrag zur Begutachtung eingeladen und erhielt daraufhin ebenfalls die Verlängerung für 2 Jahre. Der Moritz aus Berlin erhielt ebenfalls Post von der RV und erhält jetzt eine Dauerrente. Susi aus Köln Ihr Antrag wurde abgelehnt, sie ist nach ebenfalls abgelehntem Widerspruch auf dem Klageweg. Fritz aus Bochum hat den Selbsteinschätzungsbogen beim Antrag mit abgegeben und fährt jetzt erst einmal in die Reha. Sie sehen, die Erfahrungen sind vielschichtig!
Also schon beachtlich so viel Text und Mühe für so wenig Inhalt …!! Da ist wohl jemanden zu langweilig in seiner Rente …! Manchen sollte doch abgelehnt werden…!
Auch wenn es vielleicht etwas blöd geschrieben ist, er hat doch recht. All diese Ausgänge sind möglich. Wie die Chancen auf eine Verlängerung stehen, kann hier niemand vorhersagen. Auch die Statistik hilft da wenig, wenn 95 % verlängert werden und man dann aber zu den 5 %anderen gehört, nutzt das nicht viel.
Wenn man der Studie glaubt, ist die Aussage der 95%, dass das ganze Verlängerungssystem darauf ausgelegt ist, mit großem Aufwand auch noch den allerletzten vermeintlichen Drückeberger rechtzeitig zu erwischen. Im besten Falle hat sich die DRV nicht geirrt und diese 5% sind geradeso wieder arbeitsfähig, aber gewöhnlich alt, haben ihren Beruf verlernt, einen versauten Lebenslauf und sind chancenlos am Arbeitsmarkt. Der Sozialstaat hat sich auch mit der Rentenreform 2001 zu grossen Teilen verabschiedet.
Besorgtam 13.04.2022 | 18:14
Zitat von Peter T. anzeigenausblenden
Peter T. schrieb

Sind Sie (Wallo) nicht auch EM Rentner?

Jeder meckert nur über den Staat usw.

Auch wenn ich nicht von den jüngsten Verbesserungen für EM Rentner profitieren konnte, kann man sich wohl kaum beschweren.

Mit der neuen Zurechnungszeit gehen viele besser raus, als wenn sie bis zum Ende als Schwerbehinderte oder nach 45 Jahren mit Abzügen in Rente gegangen wären.

Das es bei vielen nicht viel ist, liegt aber auch anderen persönlichen Gründen, wie einer schlechten Erwerbsbiografie.

Sie bekommen hier ohne zusätzliche Versicherungen Geld, weil sie krank sind.

Jeder hätte eine BU oder zusäzliche Versicherung abschließen können, was in solch einem Fall die Rente erhöhen könnte.

Wenn man das nicht gemacht hat und immer mit kleinen Beschäftigungen über die Runden gekommen ist, was soll da der Staat noch mehr bezahlen?

Ich bin auch EM-Rentner und froh, dass es eine solche Leistung gibt und ich nicht meine Familie in irgend einer Weise ernähren kann.

Wer immer meckert, man hätte auch in die Politik gehen können oder andere Dinge, wo es auch "viel Geld" gibt.

Es stehen einem doch alle Möglichkeiten zur Verfügung.

Ich möchte aber auch auf spezielle Fälle verweisen, die nie durch Krankheiten und Behinderungen etwas erlernen oder erarbeiten konnten. Die haben wirklich mein Mitgefühl. Die meisten hier, hätten aber etwas absichern können, was sie nicht getan haben...

Und zu der ewigen Diskussion hier, Erfahrungsberichte zu erhaschen.

Nur Sie und ihre Ärzte können halbwegs abschätzen, ob Ihre Krankheiten und/oder Behinderungen "vielleicht" eine EMR/Verlängerung ermöglichen.

Woher soll hier jemand Ihre Einschränkungen wissen oder bewerten können?

Oftmals liegt es an schlechten Arztbriefen, die durch eine Schweigepflichtsentbindung zum Amt geschickt werden, weil Ärzte zumal keine Zeit haben oder schlichtweg nicht die Einschränkungen ordentlich beschreiben, was dann zu einer Ablehnung führen kann, wenn nicht mal das ordentlich belegt ist.

Daher mein Rat, immer die Arztbriefe selbst einsammeln oder in Auftrag geben, damit solche Probleme nicht entstehen können.

Lieber (falls er er überhaupt nimmt) ein paar Euro bezahlen und wissen, was an das Amt geht oder geizig sein und wenn es schlecht läuft, viele Monate mit Widerspruch und psychischen Druck vergeuden.

Da ich auch psychische Einschränkungen habe, kann ich auch aus Erfahrung sagen, wenn mir jemand sagt, 95 % gehen durch und 5 nicht, hat man trotzdem immer Angst, man gehört zu den 5 %.

Daher wirklich versuchen, nicht verrückt machen, seine Arzttermine weiterhin regelmäßig wahr nehmen und versuchen die Sache mit den Arztbriefen selbst in die Hand zu nehmen, mehr können Sie nicht tun, der Rest ist wirklich Glaskugeldenken...

Toll danke , warum nicht alle so schreiben…. War gut zu lesen …!
Peter T.am 13.04.2022 | 18:05
Sind Sie (Wallo) nicht auch EM Rentner? Jeder meckert nur über den Staat usw. Auch wenn ich nicht von den jüngsten Verbesserungen für EM Rentner profitieren konnte, kann man sich wohl kaum beschweren. Mit der neuen Zurechnungszeit gehen viele besser raus, als wenn sie bis zum Ende als Schwerbehinderte oder nach 45 Jahren mit Abzügen in Rente gegangen wären. Das es bei vielen nicht viel ist, liegt aber auch anderen persönlichen Gründen, wie einer schlechten Erwerbsbiografie. Sie bekommen hier ohne zusätzliche Versicherungen Geld, weil sie krank sind. Jeder hätte eine BU oder zusäzliche Versicherung abschließen können, was in solch einem Fall die Rente erhöhen könnte. Wenn man das nicht gemacht hat und immer mit kleinen Beschäftigungen über die Runden gekommen ist, was soll da der Staat noch mehr bezahlen? Ich bin auch EM-Rentner und froh, dass es eine solche Leistung gibt und ich nicht meine Familie in irgend einer Weise ernähren kann. Wer immer meckert, man hätte auch in die Politik gehen können oder andere Dinge, wo es auch "viel Geld" gibt. Es stehen einem doch alle Möglichkeiten zur Verfügung. Ich möchte aber auch auf spezielle Fälle verweisen, die nie durch Krankheiten und Behinderungen etwas erlernen oder erarbeiten konnten. Die haben wirklich mein Mitgefühl. Die meisten hier, hätten aber etwas absichern können, was sie nicht getan haben... Und zu der ewigen Diskussion hier, Erfahrungsberichte zu erhaschen. Nur Sie und ihre Ärzte können halbwegs abschätzen, ob Ihre Krankheiten und/oder Behinderungen "vielleicht" eine EMR/Verlängerung ermöglichen. Woher soll hier jemand Ihre Einschränkungen wissen oder bewerten können? Oftmals liegt es an schlechten Arztbriefen, die durch eine Schweigepflichtsentbindung zum Amt geschickt werden, weil Ärzte zumal keine Zeit haben oder schlichtweg nicht die Einschränkungen ordentlich beschreiben, was dann zu einer Ablehnung führen kann, wenn nicht mal das ordentlich belegt ist. Daher mein Rat, immer die Arztbriefe selbst einsammeln oder in Auftrag geben, damit solche Probleme nicht entstehen können. Lieber (falls er er überhaupt nimmt) ein paar Euro bezahlen und wissen, was an das Amt geht oder geizig sein und wenn es schlecht läuft, viele Monate mit Widerspruch und psychischen Druck vergeuden. Da ich auch psychische Einschränkungen habe, kann ich auch aus Erfahrung sagen, wenn mir jemand sagt, 95 % gehen durch und 5 nicht, hat man trotzdem immer Angst, man gehört zu den 5 %. Daher wirklich versuchen, nicht verrückt machen, seine Arzttermine weiterhin regelmäßig wahr nehmen und versuchen die Sache mit den Arztbriefen selbst in die Hand zu nehmen, mehr können Sie nicht tun, der Rest ist wirklich Glaskugeldenken...
EMRentneram 13.04.2022 | 18:59
Zitat von Peter T. anzeigenausblenden
Peter T. schrieb

Sind Sie (Wallo) nicht auch EM Rentner?

Jeder meckert nur über den Staat usw.

Auch wenn ich nicht von den jüngsten Verbesserungen für EM Rentner profitieren konnte, kann man sich wohl kaum beschweren.

Mit der neuen Zurechnungszeit gehen viele besser raus, als wenn sie bis zum Ende als Schwerbehinderte oder nach 45 Jahren mit Abzügen in Rente gegangen wären.

Das es bei vielen nicht viel ist, liegt aber auch anderen persönlichen Gründen, wie einer schlechten Erwerbsbiografie.

Sie bekommen hier ohne zusätzliche Versicherungen Geld, weil sie krank sind.

Jeder hätte eine BU oder zusäzliche Versicherung abschließen können, was in solch einem Fall die Rente erhöhen könnte.

Wenn man das nicht gemacht hat und immer mit kleinen Beschäftigungen über die Runden gekommen ist, was soll da der Staat noch mehr bezahlen?

Ich bin auch EM-Rentner und froh, dass es eine solche Leistung gibt und ich nicht meine Familie in irgend einer Weise ernähren kann.

Wer immer meckert, man hätte auch in die Politik gehen können oder andere Dinge, wo es auch "viel Geld" gibt.

Es stehen einem doch alle Möglichkeiten zur Verfügung.

Ich möchte aber auch auf spezielle Fälle verweisen, die nie durch Krankheiten und Behinderungen etwas erlernen oder erarbeiten konnten. Die haben wirklich mein Mitgefühl. Die meisten hier, hätten aber etwas absichern können, was sie nicht getan haben...

Und zu der ewigen Diskussion hier, Erfahrungsberichte zu erhaschen.

Nur Sie und ihre Ärzte können halbwegs abschätzen, ob Ihre Krankheiten und/oder Behinderungen "vielleicht" eine EMR/Verlängerung ermöglichen.

Woher soll hier jemand Ihre Einschränkungen wissen oder bewerten können?

Oftmals liegt es an schlechten Arztbriefen, die durch eine Schweigepflichtsentbindung zum Amt geschickt werden, weil Ärzte zumal keine Zeit haben oder schlichtweg nicht die Einschränkungen ordentlich beschreiben, was dann zu einer Ablehnung führen kann, wenn nicht mal das ordentlich belegt ist.

Daher mein Rat, immer die Arztbriefe selbst einsammeln oder in Auftrag geben, damit solche Probleme nicht entstehen können.

Lieber (falls er er überhaupt nimmt) ein paar Euro bezahlen und wissen, was an das Amt geht oder geizig sein und wenn es schlecht läuft, viele Monate mit Widerspruch und psychischen Druck vergeuden.

Da ich auch psychische Einschränkungen habe, kann ich auch aus Erfahrung sagen, wenn mir jemand sagt, 95 % gehen durch und 5 nicht, hat man trotzdem immer Angst, man gehört zu den 5 %.

Daher wirklich versuchen, nicht verrückt machen, seine Arzttermine weiterhin regelmäßig wahr nehmen und versuchen die Sache mit den Arztbriefen selbst in die Hand zu nehmen, mehr können Sie nicht tun, der Rest ist wirklich Glaskugeldenken...

Sie arbeiten doch im öffentlichen Dienst und stundenweise an ihrem alten Arbeitsplatz weiter ? Sie fallen mir immer wieder mit ihrer entspannteren Haltung hier auf. Die meisten EMRentner sind nicht in so einer komfortablen Situation und etwas unzufriedener über die DRV.
Peter T.am 13.04.2022 | 19:30
Gut aufgepasst. Genau so ist es. Sicherlich habe ich es vielleicht etwas besser, in dieser Beziehung. Aber wie ich schrieb, jeder hat die Möglichkeit (gehabt), Augen auf, beim Arbeitsplatz usw. Ich habe auch keine BU und einen erheblichen Einbruch, zu vorher und jammer und meckern deswegen trotzdem nicht. Zum Einen weiß ich, es gibt viele denen es schlechter finanziell geht und wem soll es auch nützen, wenn ich hier jammere? Wie viele müssen jeden Tag für etwas über Hartz 4 Niveau arbeiten gehen oder sehr schwere Arbeit in der Pflege über sich ergehen lassen. Die verstehen auch kaum, wenn man als EMR genauso viel oder manchmal mehr bekommt. Und wie Sie sehen, ich gehe arbeiten und habe trotzdem keine Angst, die DRV könnte mir deswegen die Rente wieder aberkennen. Da mache ich auch keinen Hehl draus und rate es auch jedem, wenn es möglich ist. Denn durch meine Krankheit bin ich fast ganztägig Bettlägerig und da ist es so wichtig, mal raus zu kommen, auch wenn es bloß 3 Stunden die Woche ist. Glauben Sie mir, mit meinen Krankheiten und Behinderungen möchten nur wenige tauschen. Nur mal so, warum ich so bin, wie ich bin, ich habe schnell lernen müssen "annehmen und akzeptieren". Vielleicht ist das auch für andere ein wichtiger Schritt, den man gehen/leben muss, damit man nicht aufgibt oder versucht, mit dem Restleben irgendwie klar zu kommen. Aber das ist ein anderes Thema. Auf jeden Fall bringt es keinem etwas, hier immer nur zu meckern, denn die DRV setzt nur um und das solche Leistungen nicht verschenkt werden, ist sicher auch klar, denn unsere Kinder wollen auch mal "abgesichert" sein. Oder nicht?
Besorgtam 13.04.2022 | 19:48
Ob jetzt jemand im öffentlichen Dienst Arbeit oder nicht , ist doch egal , es geht letztlich darum wie krank man ist damit diese Krankheit anerkannt wird und es zu einer unkomplizierten Verlängerung der Rente kommt oder am besten zur unbefristeten Rente damit endlich Ruhe rein kommt …!! Ich weiß wie krank ich bin und ich weiß was in meinem Gutachten steht und ich weiß das mein Erst Antrag zur EM Rente Aal glatt durch ging und das sind alles gute Vorraussetzungen für eine weiter Bewilligung. Ich wünsche allen die wirklich h krank und Probleme haben aus gesundheitlichen Gründen in der Arbeitswelt nicht mehr zurecht kommen einen Rente welche ohne Hürden und Komplikationen einhergeht… Danke …!
Walloam 13.04.2022 | 20:07
Amen.
Peter T.am 13.04.2022 | 20:00
Genau so ist es.
Besorgtam 13.04.2022 | 20:57
Zitat von Sozmediz. anzeigenausblenden
Ob jetzt jemand im öffentlichen Dienst Arbeit oder nicht , ist doch egal , es geht letztlich darum wie krank man ist damit diese Krankheit anerkannt wird und es zu einer unkomplizierten Verlängerung der Rente kommt oder am besten zur unbefristeten Rente damit endlich Ruhe rein kommt …!! Ich weiß wie krank ich bin und ich weiß was in meinem Gutachten steht und ich weiß das mein Erst Antrag zur EM Rente Aal glatt durch ging und das sind alles gute Vorraussetzungen für eine weiter Bewilligung. Ich wünsche allen die wirklich h krank und Probleme haben aus gesundheitlichen Gründen in der Arbeitswelt nicht mehr zurecht kommen einen Rente welche ohne Hürden und Komplikationen einhergeht… Danke …!
Die Wahrheit ist aber, dass zu viele Versicherte nur glauben, nicht mehr arbeiten zu können und Ihre Einschränkungen falsch einschätzen und um diese von den tatsächlich Erwerbsgeminderten zu unterscheiden, bedarf es sozialmedizinischer Kenntnisse und entsprechenden Entscheidungen. Wenn jeder selber darüber entscheiden könnte, würden sich viele unberechtigt dem Arbeitsmarkt entziehen.
Das ist natürlich ein logischer Prozess, sonst könnte ja jeder der mal sagt ich habe kein Bock mehr zu arbeiten ein auf Rente machen ..! Es sollte schon nachvollziehbar und unmissverständlich klar sein das dieser Mensch nicht mehr den Anforderungen des Alltags gewachsen ist ..!
Walloam 13.04.2022 | 21:21
Zitat von Sozmediz. anzeigenausblenden
Ob jetzt jemand im öffentlichen Dienst Arbeit oder nicht , ist doch egal , es geht letztlich darum wie krank man ist damit diese Krankheit anerkannt wird und es zu einer unkomplizierten Verlängerung der Rente kommt oder am besten zur unbefristeten Rente damit endlich Ruhe rein kommt …!! Ich weiß wie krank ich bin und ich weiß was in meinem Gutachten steht und ich weiß das mein Erst Antrag zur EM Rente Aal glatt durch ging und das sind alles gute Vorraussetzungen für eine weiter Bewilligung. Ich wünsche allen die wirklich h krank und Probleme haben aus gesundheitlichen Gründen in der Arbeitswelt nicht mehr zurecht kommen einen Rente welche ohne Hürden und Komplikationen einhergeht… Danke …!
Die Wahrheit ist aber, dass zu viele Versicherte nur glauben, nicht mehr arbeiten zu können und Ihre Einschränkungen falsch einschätzen und um diese von den tatsächlich Erwerbsgeminderten zu unterscheiden, bedarf es sozialmedizinischer Kenntnisse und entsprechenden Entscheidungen. Wenn jeder selber darüber entscheiden könnte, würden sich viele unberechtigt dem Arbeitsmarkt entziehen.
Die Gutachter glauben nach der kurzen Begutachtung gerade bei psychischen Leiden auch nur.
EMRentneram 14.04.2022 | 09:55
Zitat von Besorgt anzeigenausblenden
1. Herr Peter T. arbeitet im öffentlichen Dienst, dass bedeutet, dass er aller Wahrscheinlichkeit nie leistungsbedingt gekündigt wird. Wenn er seine Rente verliert, stockt er seine Stunden auf. Bei den meisten EMRentern sieht es so aus, dass der Weg Rentenverlängerung oder Hartz4 bedeutet. 2. Ich habe wirklich noch keinen Zusammhang festellen können, wie gut die Rente im ersten Durchlauf durchging und was dann weiter passiert ist. Da gab es Leute, die nach 5 Jahren Kampf am Ende beim SG ihre Rente bekommen haben und bei der ersten Verlängerung dann die unbefristete und jemand wie sie, der nach der ersten Verlängerung keine Rente mehr bekommen hat. Gerade die Willkür vom Verlängerungssystem macht den Leuten mächtig Angst, wenn sie nicht gerade blind und im Rollstuhl gefesselt sind.
Uweam 14.04.2022 | 10:33
Zitat von Besorgt anzeigenausblenden
Das ist ein Trugschluss. Zwar entfällt das Procedere der Verlängerung, aber auch bei einer Dauerrente müssen Sie mit Überprüfung rechnen. Steht so im Rentenbescheid, dass die RV verpflichtet ist, von Zeit zu Zeit dieses vorzunehmen. Ob das tatsächlich der Fall ist und wann und wie oft wurde hier genügend diskutiert, daher nicht mehr dazu. Ich weiß, dass sich Kranke Menschen soziale Sicherheit wünschen, aber die gibt es in diesem Land (außer für Beamte) leider nicht, nicht für EMRentner und auch nicht für andere. Zwar muss niemand hungern oder auf der Straße leben, aber der Abstieg, zumindest für Ottonormalverdiener, ist bei Hartz IV oder Grundsicherung schon immens. Der Gesetzgeber sollte sich hier einmal fragen, um wieviel Prozent man sich bei Arbeitslosigkeit verschlechtern muss. Um 10%,um 20%,um 30%?Ich habe, als ich noch arbeiten ging-jetzt bin ich ja Rentner-1700 Euro Netto verdient. Jeder kann sich nun ausrechnen, welche Einbußen das bei längerer Arbeitslosigkeit bedeutet hätte. Daher verstehe ich auch das Ansinnen auf eine EM-Rente, es ist eine Möglichkeit, dass man nicht krank und arm ist.
----am 14.04.2022 | 11:34
Zitat von Uwe anzeigenausblenden
Ob am besten zur unbefristeten Rente damit endlich Ruhe rein kommt …!!
Das ist ein Trugschluss. Zwar entfällt das Procedere der Verlängerung, aber auch bei einer Dauerrente müssen Sie mit Überprüfung rechnen. Steht so im Rentenbescheid, dass die RV verpflichtet ist, von Zeit zu Zeit dieses vorzunehmen. Ob das tatsächlich der Fall ist und wann und wie oft wurde hier genügend diskutiert, daher nicht mehr dazu. Ich weiß, dass sich Kranke Menschen soziale Sicherheit wünschen, aber die gibt es in diesem Land (außer für Beamte) leider nicht, nicht für EMRentner und auch nicht für andere. Zwar muss niemand hungern oder auf der Straße leben, aber der Abstieg, zumindest für Ottonormalverdiener, ist bei Hartz IV oder Grundsicherung schon immens. Der Gesetzgeber sollte sich hier einmal fragen, um wieviel Prozent man sich bei Arbeitslosigkeit verschlechtern muss. Um 10%,um 20%,um 30%?Ich habe, als ich noch arbeiten ging-jetzt bin ich ja Rentner-1700 Euro Netto verdient. Jeder kann sich nun ausrechnen, welche Einbußen das bei längerer Arbeitslosigkeit bedeutet hätte. Daher verstehe ich auch das Ansinnen auf eine EM-Rente, es ist eine Möglichkeit, dass man nicht krank und arm ist.
Ja, EMRente ist die letzte wackelige Chance vor Hartz4. Es ist keine Sozialleistung, sondern eine Versicherung, für die man eingezahlt hat. Das der Staat sie betreibt ist ein Nachteil, weil sie die Meinung Drückbergertum durchgehen zu lassen auf keinen Fall aufkommen lassen will. Die Berufsunfähigsversicherungen machen viel weniger Probleme. Bei meiner habe ich die Klinikberichte der letzten Jahre hingeschickt, das reichte, kein Arzt wurde angeschrieben, und nach einem Monat die Antwort unbefristet. Bei der DRV habe ich die Rente zwei Jahre befristet bekommen nach langem und grossen Tamtam.
Königam 14.04.2022 | 11:19
Zitat von Wallo anzeigenausblenden
Die Wahrheit ist aber, dass zu viele Versicherte nur glauben, nicht mehr arbeiten zu können und Ihre Einschränkungen falsch einschätzen und um diese von den tatsächlich Erwerbsgeminderten zu unterscheiden, bedarf es sozialmedizinischer Kenntnisse und entsprechenden Entscheidungen. Wenn jeder selber darüber entscheiden könnte, würden sich viele unberechtigt dem Arbeitsmarkt entziehen.
Die Gutachter glauben nach der kurzen Begutachtung gerade bei psychischen Leiden auch nur.
Wer soll den sonst die Entscheidung treffen? Sie vielleicht? Dann machen Sie doch bessere, umsetzbare Vorschläge, statt hier nur zu lamentieren.
Janaam 14.04.2022 | 11:50
Es wird doch nicht nur anhand des kurzen Gutachtertermins entschieden. Und man hat auch wegen ÖD keinen Vorteil. Ich habe weit über ein Jahrzehnt meine Stunden reduziert, weil ich einfach nicht mehr konnte, bevor ich überhaupt auf die Idee mit der EMR kam. Da bin ich auch extrem knapp finanziell gewesen. Halbtags im mittleren Dienst verdient man keine Reichtümer. Trotzdem ist es ok, denn ich habe mir den Job ausgesucht und ich habe meine Stunden reduziert. Und so geht es sicher vielen.
Uweam 14.04.2022 | 12:05
Zitat von ---- anzeigenausblenden
---- schrieb

Ob am besten zur unbefristeten Rente damit endlich Ruhe rein kommt …!!

[/quote] Das ist ein Trugschluss. Zwar entfällt das Procedere der Verlängerung, aber auch bei einer Dauerrente müssen Sie mit Überprüfung rechnen. Steht so im Rentenbescheid, dass die RV verpflichtet ist, von Zeit zu Zeit dieses vorzunehmen. Ob das tatsächlich der Fall ist und wann und wie oft wurde hier genügend diskutiert, daher nicht mehr dazu. Ich weiß, dass sich Kranke Menschen soziale Sicherheit wünschen, aber die gibt es in diesem Land (außer für Beamte) leider nicht, nicht für EMRentner und auch nicht für andere. Zwar muss niemand hungern oder auf der Straße leben, aber der Abstieg, zumindest für Ottonormalverdiener, ist bei Hartz IV oder Grundsicherung schon immens. Der Gesetzgeber sollte sich hier einmal fragen, um wieviel Prozent man sich bei Arbeitslosigkeit verschlechtern muss. Um 10%,um 20%,um 30%?Ich habe, als ich noch arbeiten ging-jetzt bin ich ja Rentner-1700 Euro Netto verdient. Jeder kann sich nun ausrechnen, welche Einbußen das bei längerer Arbeitslosigkeit bedeutet hätte. Daher verstehe ich auch das Ansinnen auf eine EM-Rente, es ist eine Möglichkeit, dass man nicht krank und arm ist. [/quote]

Ja, EMRente ist die letzte wackelige Chance vor Hartz4. Es ist keine Sozialleistung, sondern eine Versicherung, für die man eingezahlt hat. Das der Staat sie betreibt ist ein Nachteil, weil sie die

Meinung Drückbergertum durchgehen zu lassen auf keinen Fall aufkommen lassen will. Die Berufsunfähigsversicherungen machen viel weniger Probleme. Bei meiner habe ich die Klinikberichte der letzten Jahre hingeschickt, das reichte, kein Arzt wurde angeschrieben, und nach einem Monat die Antwort unbefristet. Bei der DRV habe ich die Rente zwei Jahre befristet bekommen nach langem und grossen Tamtam.

Das ist ein Trugschluss. Zwar entfällt das Procedere der Verlängerung, aber auch bei einer Dauerrente müssen Sie mit Überprüfung rechnen. Steht so im Rentenbescheid, dass die RV verpflichtet ist, von Zeit zu Zeit dieses vorzunehmen. Ob das tatsächlich der Fall ist und wann und wie oft wurde hier genügend diskutiert, daher nicht mehr dazu. Ich weiß, dass sich Kranke Menschen soziale Sicherheit wünschen, aber die gibt es in diesem Land (außer für Beamte) leider nicht, nicht für EMRentner und auch nicht für andere. Zwar muss niemand hungern oder auf der Straße leben, aber der Abstieg, zumindest für Ottonormalverdiener, ist bei Hartz IV oder Grundsicherung schon immens. Der Gesetzgeber sollte sich hier einmal fragen, um wieviel Prozent man sich bei Arbeitslosigkeit verschlechtern muss. Um 10%,um 20%,um 30%?Ich habe, als ich noch arbeiten ging-jetzt bin ich ja Rentner-1700 Euro Netto verdient. Jeder kann sich nun ausrechnen, welche Einbußen das bei längerer Arbeitslosigkeit bedeutet hätte. Daher verstehe ich auch das Ansinnen auf eine EM-Rente, es ist eine Möglichkeit, dass man nicht krank und arm ist.
Ja, EMRente ist die letzte wackelige Chance vor Hartz4.
Leider ist das so. Vielleicht würde manch einer noch zögern mit einem Rentenantrag und doch versuchen etwas zu arbeiten oder zu lernen, wenn die Alternative eine andere wäre als Hartz IV oder GruSi. Irgendwie fehlt eine Leistung für derartiges. Der berühmte Spruch für die Arbeit zu krank, für die Rente zu gesund. Vielleicht wird das Bürgergeld andere Perspektiven schaffen. Oder man hätte das ALG 2 an die Leistung binden müssen. Für je 10 Jahre Arbeit gibt es 50 Euro mehr.
Walloam 14.04.2022 | 12:12
Zitat von König anzeigenausblenden
Ob jetzt jemand im öffentlichen Dienst Arbeit oder nicht , ist doch egal , es geht letztlich darum wie krank man ist damit diese Krankheit anerkannt wird und es zu einer unkomplizierten Verlängerung der Rente kommt oder am besten zur unbefristeten Rente damit endlich Ruhe rein kommt …!! Ich weiß wie krank ich bin und ich weiß was in meinem Gutachten steht und ich weiß das mein Erst Antrag zur EM Rente Aal glatt durch ging und das sind alles gute Vorraussetzungen für eine weiter Bewilligung. Ich wünsche allen die wirklich h krank und Probleme haben aus gesundheitlichen Gründen in der Arbeitswelt nicht mehr zurecht kommen einen Rente welche ohne Hürden und Komplikationen einhergeht… Danke …!
Die Wahrheit ist aber, dass zu viele Versicherte nur glauben, nicht mehr arbeiten zu können und Ihre Einschränkungen falsch einschätzen und um diese von den tatsächlich Erwerbsgeminderten zu unterscheiden, bedarf es sozialmedizinischer Kenntnisse und entsprechenden Entscheidungen. Wenn jeder selber darüber entscheiden könnte, würden sich viele unberechtigt dem Arbeitsmarkt entziehen.
Die Gutachter glauben nach der kurzen Begutachtung gerade bei psychischen Leiden auch nur.
Wer soll den sonst die Entscheidung treffen? Sie vielleicht? Dann machen Sie doch bessere, umsetzbare Vorschläge, statt hier nur zu lamentieren.
was mir spontan einfällt: - Die Gutachter müssen besser bezahlt werden. Bei 130 Euro schieben die einen im Eiltempo dadurch. - Die Gutachter sollten nicht von der DRV bezahlt werden - Die Gutachter sollten sich intensiver mit der Krankheitsgeschichte und der Dauer befassen. Wunderheilungen gibt es nicht nach 10 Jahren einer chronischen Krankheit. - Die Meinungen der eigenen Ärzte sollte mehr Gewicht erhalten, die kennen einen lange und sehen einen regelmäßig. Warum sollten die mehr befangen sein, als ein von der DRV bezahlter Gutachter ? - Es kann nicht angehen, dass im Gutachten sowas steht, wie "Die Beschwerden des Antragstellers waren nicht spürbar" und sowas vom sozialmedizinschen Dienst nicht abgefangen wird. - In der Rente tritt immer eine Verbesserung auf, weil man die Möglichkeit hat, was Probleme macht, zu vermeiden. Daraufhin soll dann die Rente nicht mehr verlängert werden, damit das Spiel von neuem losgeht ? - Es kann nicht sein, dass ein 58 jähriger, nach 8 Jahren Rente wieder auf dem Arbeitsmarkt geschickt wird. Das ist hochgradig albern und nur die Einspraniss der Differenz Rente und Hartz4. Das verstehe ich nicht als Versicherungsleistung im Krankheitsfall. diese Punkte sind sicherlich noch zu ergänzen
kleiner Unterschiedam 14.04.2022 | 12:29
"Die Berufsunfähigsversicherungen machen viel weniger Probleme. Bei meiner habe ich die Klinikberichte der letzten Jahre hingeschickt, das reichte, kein Arzt wurde angeschrieben, und nach einem Monat die Antwort unbefristet. Bei der DRV habe ich die Rente zwei Jahre befristet bekommen nach langem und grossen Tamtam." Es ist halt leichter festzustellen, ob Sie einen bestimmten Beruf nicht ausüben können oder gar keine x-beliebige Arbeit auf dem Arbeitsmarkt. Können Sie den Unterschied erkennen?
kleiner Unterschiedam 14.04.2022 | 13:59
"Mein Leiden hat aber nichts mit meinem Beruf im Büro zu tun." Diese Aussage ist etwas kryptisch. Wenn sie wörtlich zu nehmen ist: Die Ursache des Leidens ist sowohl bei der Feststellung einer Berufsunfähigkeit als auch einer Erwerbsminderung egal. Insofern ändert Ihre Aussage nichts daran, dass eine Erwerbsminderung einfach schwieriger festzustellen ist als eine Berufsunfähigkeit.
Peter T.am 14.04.2022 | 14:31
Ich fasse mal ein paar Dinge zusammen, die hier in den letzten Posts kamen... Ich habe trotz öffentlicher Dienst es sehr schwer gehabt, die paar Stunden durchzusetzen. Dies gelang mir nur Mithilfe des Integrationsamts, Personalrats und meiner Schwerbehinderung, dass ich die Stunden erzwingen konnte. Und ich hoffe immer, dass es noch mal besser wird, werde aber trotzdem nicht mehr Stunden bei mir einfach so bekommen. Der ÖD ist auch nicht besser als eine große Firma, die nehmen auch nur Behinderte (auch wieder zurück), wenn es sein muss. Die Rente war nur rund 50 %, vom letzten Netto, also weitaus weniger als AlG1 und Krankengeld. Zum Glück war/bin ich im gehobenen Dienst, dass man damit trotzdem (inkl. Minijob und ZVK) leben kann, trotzdem ist ein großer Teil des Gehalts weg. Aber was soll man da Jammern, hätte auch eine BU abschließen können... Die BU zahlt auch nicht so einfach. Dort gibt es aber andere Verbindlichkeiten. Z. B. steht in vielen Verträgeen, sie muss zahlen bei voller EMR oder Pflegebedürftigkeit. Das Gesetzt sieht bei der EMR grundsätzlich eine Befristung vor, daher hat das nichts mit Willkür zu tun. Der Schwerbehindertenausweis ist auch immer auf 5 Jahre zu befristet. Wer ihn unbefristet bekommt, hat Glück, kann es aber nicht fordern. Bei der BU geht es um eine private Vericherungsleistungen, da wird die Leistung anerkannt und gezahlt, dabei auch immer in dem Bewilligungsbescheid angemahnt, dass jederzeit wieder geprüft werden kann und wird. Dort wird Zumeist aber der weitere Rentenbescheid oder weiterhin bestehender Pflegegrad als ausreichend empfunden. Natürlich ist es auch schneller Nachweisbar, dass man nur seinen Beruf als alle erdenklichen nicht mehr ausführen kann. Aber wie geschrieben, es gibt dort Klauseln (EMR/PG), um die ohne weitere Prüfung die BU zu erhalten.
----am 14.04.2022 | 14:39
Zitat von kleiner Unterschied anzeigenausblenden
Die Festellung der Erwerbsminderung ist so unendlich komplizierter, dass die DRV dafür statt einem Monat, fast 1 Jahr brauchte ? Dann wurde die Erwerbsminderung ja auch festgestellt, aber diese gilt dann nur für 2 Jahre, weil es danach möglich sein könnte, den ganzen Tag wieder irgendwo zu sitzen und auf einen Knopf zu drücken, aber auf keinen Fall komplizierter, den das würde ja der anerkannten unbefristeten BU widersprechen. Könnte es ja geben solche Jobs.
#####am 14.04.2022 | 15:02
Zitat von ---- anzeigenausblenden
---- schrieb

Ob am besten zur unbefristeten Rente damit endlich Ruhe rein kommt …!!

[/quote] Das ist ein Trugschluss. Zwar entfällt das Procedere der Verlängerung, aber auch bei einer Dauerrente müssen Sie mit Überprüfung rechnen. Steht so im Rentenbescheid, dass die RV verpflichtet ist, von Zeit zu Zeit dieses vorzunehmen. Ob das tatsächlich der Fall ist und wann und wie oft wurde hier genügend diskutiert, daher nicht mehr dazu. Ich weiß, dass sich Kranke Menschen soziale Sicherheit wünschen, aber die gibt es in diesem Land (außer für Beamte) leider nicht, nicht für EMRentner und auch nicht für andere. Zwar muss niemand hungern oder auf der Straße leben, aber der Abstieg, zumindest für Ottonormalverdiener, ist bei Hartz IV oder Grundsicherung schon immens. Der Gesetzgeber sollte sich hier einmal fragen, um wieviel Prozent man sich bei Arbeitslosigkeit verschlechtern muss. Um 10%,um 20%,um 30%?Ich habe, als ich noch arbeiten ging-jetzt bin ich ja Rentner-1700 Euro Netto verdient. Jeder kann sich nun ausrechnen, welche Einbußen das bei längerer Arbeitslosigkeit bedeutet hätte. Daher verstehe ich auch das Ansinnen auf eine EM-Rente, es ist eine Möglichkeit, dass man nicht krank und arm ist. [/quote]

Ja, EMRente ist die letzte wackelige Chance vor Hartz4. Es ist keine Sozialleistung, sondern eine Versicherung, für die man eingezahlt hat. Das der Staat sie betreibt ist ein Nachteil, weil sie die

Meinung Drückbergertum durchgehen zu lassen auf keinen Fall aufkommen lassen will. Die Berufsunfähigsversicherungen machen viel weniger Probleme. Bei meiner habe ich die Klinikberichte der letzten Jahre hingeschickt, das reichte, kein Arzt wurde angeschrieben, und nach einem Monat die Antwort unbefristet. Bei der DRV habe ich die Rente zwei Jahre befristet bekommen nach langem und grossen Tamtam.

Der Aussage, dass eine private Berufsunfähigkeitsversicherung weniger Probleme macht, kann ich mich leider nicht anschließen. Ich beziehe seit mehreren Jahren eine private BU, meine Erkrankung ist nach derzeitigem Stand der Medizin nicht heilbar und eine Besserung mehr als unwahrscheinlich. Nichts desto trotz werde ich alle 2 Jahre von denen angeschrieben. Pünktlich alle 2 Jahre in der ersten Januarwoche kommt Post. Da kann ich "meine Uhr nach stellen".... Ich habe mich schon mal bei einem Anwalt erkundigt, ob ich auf Grund meiner gesundheitlich aussichtslosen Situation nichts gegen diese ständigen Nachprüfungen machen kann, aber da gibt es keine Handhabe. Mein Anwalt meinte zu mir, wer wie oft prüft ist von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich. Die meisten würden alle 2 Jahre prüfen, andere wohl nach einiger Zeit gar nicht mehr.... Also auch da kann man Glück oder Pech haben.
Tobiasam 14.04.2022 | 15:24
Zitat von Peter T. anzeigenausblenden
Peter T. schrieb

Ich fasse mal ein paar Dinge zusammen, die hier in den letzten Posts kamen...

Ich habe trotz öffentlicher Dienst es sehr schwer gehabt, die paar Stunden durchzusetzen. Dies gelang mir nur Mithilfe des Integrationsamts, Personalrats und meiner Schwerbehinderung, dass ich die Stunden erzwingen konnte.

Und ich hoffe immer, dass es noch mal besser wird, werde aber trotzdem nicht mehr Stunden bei mir einfach so bekommen. Der ÖD ist auch nicht besser als eine große Firma, die nehmen auch nur Behinderte (auch wieder zurück), wenn es sein muss.

Die Rente war nur rund 50 %, vom letzten Netto, also weitaus weniger als AlG1 und Krankengeld. Zum Glück war/bin ich im gehobenen Dienst, dass man damit trotzdem (inkl. Minijob und ZVK) leben kann, trotzdem ist ein großer Teil des Gehalts weg. Aber was soll man da Jammern, hätte auch eine BU abschließen können...

Die BU zahlt auch nicht so einfach. Dort gibt es aber andere Verbindlichkeiten. Z. B. steht in vielen Verträgeen, sie muss zahlen bei voller EMR oder Pflegebedürftigkeit.

Das Gesetzt sieht bei der EMR grundsätzlich eine Befristung vor, daher hat das nichts mit Willkür zu tun. Der Schwerbehindertenausweis ist auch immer auf 5 Jahre zu befristet. Wer ihn unbefristet bekommt, hat Glück, kann es aber nicht fordern. Bei der BU geht es um eine private Vericherungsleistungen, da wird die Leistung anerkannt und gezahlt, dabei auch immer in dem Bewilligungsbescheid angemahnt, dass jederzeit wieder geprüft werden kann und wird. Dort wird Zumeist aber der weitere Rentenbescheid oder weiterhin bestehender Pflegegrad als ausreichend empfunden. Natürlich ist es auch schneller Nachweisbar, dass man nur seinen Beruf als alle erdenklichen nicht mehr ausführen kann. Aber wie geschrieben, es gibt dort Klauseln (EMR/PG), um die ohne weitere Prüfung die BU zu erhalten.

Wenn man jung und gesund ist, kann man diese sicher problemlos abschließen. Als behindert geborener hätte ich keine bekommen. Entweder nur ohne Berücksichtigung der Krankheiten(also sinnlos) oder zu entsprechenden Preisen (nicht bezahlbar). Glücklicherweise zahlt aber meine Betriebsrente auch bei Invalidität zzgl. zur EM-Rente.
EMRentneram 14.04.2022 | 15:10
Zitat von Peter T. anzeigenausblenden
Peter T. schrieb

Ich fasse mal ein paar Dinge zusammen, die hier in den letzten Posts kamen...

Ich habe trotz öffentlicher Dienst es sehr schwer gehabt, die paar Stunden durchzusetzen. Dies gelang mir nur Mithilfe des Integrationsamts, Personalrats und meiner Schwerbehinderung, dass ich die Stunden erzwingen konnte.

Und ich hoffe immer, dass es noch mal besser wird, werde aber trotzdem nicht mehr Stunden bei mir einfach so bekommen. Der ÖD ist auch nicht besser als eine große Firma, die nehmen auch nur Behinderte (auch wieder zurück), wenn es sein muss.

Die Rente war nur rund 50 %, vom letzten Netto, also weitaus weniger als AlG1 und Krankengeld. Zum Glück war/bin ich im gehobenen Dienst, dass man damit trotzdem (inkl. Minijob und ZVK) leben kann, trotzdem ist ein großer Teil des Gehalts weg. Aber was soll man da Jammern, hätte auch eine BU abschließen können...

Die BU zahlt auch nicht so einfach. Dort gibt es aber andere Verbindlichkeiten. Z. B. steht in vielen Verträgeen, sie muss zahlen bei voller EMR oder Pflegebedürftigkeit.

Das Gesetzt sieht bei der EMR grundsätzlich eine Befristung vor, daher hat das nichts mit Willkür zu tun. Der Schwerbehindertenausweis ist auch immer auf 5 Jahre zu befristet. Wer ihn unbefristet bekommt, hat Glück, kann es aber nicht fordern. Bei der BU geht es um eine private Vericherungsleistungen, da wird die Leistung anerkannt und gezahlt, dabei auch immer in dem Bewilligungsbescheid angemahnt, dass jederzeit wieder geprüft werden kann und wird. Dort wird Zumeist aber der weitere Rentenbescheid oder weiterhin bestehender Pflegegrad als ausreichend empfunden. Natürlich ist es auch schneller Nachweisbar, dass man nur seinen Beruf als alle erdenklichen nicht mehr ausführen kann. Aber wie geschrieben, es gibt dort Klauseln (EMR/PG), um die ohne weitere Prüfung die BU zu erhalten.

Die verringerte Stundenanzahl ist bei ihnen befristet. Das machte die Schwerbehinderung möglich und es ist für sie kein Problem die Stunden zu erhöhen. Sie werden, wenn die DRV sich nicht irrt (und sie sind ja Pro DRV - kann nicht passieren), nie ein Problem bekommen auf Hartz4 zu rutschen. Die meisten anderen in der EMR haben, auch wenn die DRV sich nicht irrt, und sie angeblich wieder in der Lage sind thoretisch irgendeinen Job zu machen, ein Problem.
----am 14.04.2022 | 15:42
Zitat von ##### anzeigenausblenden
... Die Berufsunfähigsversicherungen machen viel weniger Probleme. Bei meiner habe ich die Klinikberichte der letzten Jahre hingeschickt, das reichte, kein Arzt wurde angeschrieben, und nach einem Monat die Antwort unbefristet. Bei der DRV habe ich die Rente zwei Jahre befristet bekommen nach langem und grossen Tamtam.
Der Aussage, dass eine private Berufsunfähigkeitsversicherung weniger Probleme macht, kann ich mich leider nicht anschließen. Ich beziehe seit mehreren Jahren eine private BU, meine Erkrankung ist nach derzeitigem Stand der Medizin nicht heilbar und eine Besserung mehr als unwahrscheinlich. Nichts desto trotz werde ich alle 2 Jahre von denen angeschrieben. Pünktlich alle 2 Jahre in der ersten Januarwoche kommt Post. Da kann ich "meine Uhr nach stellen".... Ich habe mich schon mal bei einem Anwalt erkundigt, ob ich auf Grund meiner gesundheitlich aussichtslosen Situation nichts gegen diese ständigen Nachprüfungen machen kann, aber da gibt es keine Handhabe. Mein Anwalt meinte zu mir, wer wie oft prüft ist von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich. Die meisten würden alle 2 Jahre prüfen, andere wohl nach einiger Zeit gar nicht mehr.... Also auch da kann man Glück oder Pech haben.
Solange kein Gutachter eingeschaltet wird, wie regelmäßig bei den Verlängerungen der DRV, sind solche Überprüfungen harmlos und mit einem Fragebogen oder Attest vom Arzt abzubügeln.
Peter T.am 14.04.2022 | 15:41
Wie sie schreiben, ich habe durch die Schwerbehinderung die Stunden Anzahl reduzieren können. Solange die Rente befristet ist, ist im Hintergrund der Job noch "da". Das hat nichts mit dem ÖD zu tun, sondern kann theoretisch jeder fordern, der Schwerbehindert ist. Sobald ich eine unbefristete erhalte, ist das vorbei, weil das AV endet, wie fast überall. Falls ich also au einer unbefristeten EMR falle, bin ich genauso schlecht dran, wie jeder andere auch. Und ich bin nicht unbedingt pro DRV, nur weil ich froh bin, solch eine Leistung zu erhalten. Aber sorry, wenn ich das ganze Gemecker nicht unbedingt hören kann, gerade auch für ungelgte Eier. "Wenn ich mal au der unbefristeten EMR Fälle, dann bin ich am A....". Selten wird jemand aus der unbefristeten heraus wieder arbeitsfähig geschickt. Selbst die Verlängerungen gehen mit über 90 % durch. Ich kann das natürlich verstehen, mit den Ängsten, habe ich auch, können Sie mir glauben. Aber falls Sie wieder gesund werden, kann es doch fast nichts besseres geben? Und ob dann die DRV nicht eine Umschulung dran hängt oder man durch eine Schwerbehinderung Unterstützung (bzw. der AG) erhält und dadurch wieder einsteigen kann, ist doch auch noch möglich... Aber nur zu meckern, wo es nun mal solche Überprüfungen geben muss, finde ich nicht richtig. In jedem anderen Bereich wird auch regelmäßig geprüft, ob einem bestimmte Leistungen noch zustehen. Eins habe ich schnell gelernt. "Das Leben ist Veränderung". Man braucht nicht planen und alles versuchen im Vorfeld auszuloten. Ich habe mir auch nicht vorstellen können, von heute auf morgen nicht mal mehr laufen zu können. Aber das Leben geht weiter, wie man sieht und so wird es auch irgendwie weiter gehen, auch wenn wirklich mal eine EMR weg fällt, was eh schon extrem selten ist...
Peter T.am 14.04.2022 | 15:45
Zitat von Tobias anzeigenausblenden
Aber was soll man da Jammern, hätte auch eine BU abschließen können...
Wenn man jung und gesund ist, kann man diese sicher problemlos abschließen. Als behindert geborener hätte ich keine bekommen. Entweder nur ohne Berücksichtigung der Krankheiten(also sinnlos) oder zu entsprechenden Preisen (nicht bezahlbar). Glücklicherweise zahlt aber meine Betriebsrente auch bei Invalidität zzgl. zur EM-Rente.
Das sind die Fälle, die ich meinte. Wenn man behindert oder krank so früh ist, dass man nicht mal die Pflichtzeiten für eine EMR aufbringen kann und wirklich fast durch das Raster fallen. Sind wir mal ehrlich, die wenigsten denken an eine BU oder sind zu geizig "wird schon nichts passieren".
Peter T.am 14.04.2022 | 16:08
P. S. Eine letzte Sache fällt mir noch ein... Meine Schwester und ihr Mann waren mind 10 bis 15 Jahre Hartz 4. Hatten keine Lust und es ging auch (für ihre Ansichten) gut durch das Leben. Warum auch immer, sie haben seit 2 Jahren beide Jobs gefunden, in der Pflege, meine Schwester schon die 3 Firma, weil sie jedes Mal besser bezahlt wurde, die Bedingungen besser waren, Schulungen bezahlt wurden oder es jetzt ein Dienstwagen mit Privatgebrauch gibt. Also ein gutes Beispiel, auch nach sehr langen Jahren ohne Job, man findet etwas, wenn man will. Und jetzt erzählt nicht, dass ist Glückssache, wenn ich mir den Arbeitsmarkt anschaue, wo überall gesucht wird...
#####am 14.04.2022 | 17:12
Zitat von ---- anzeigenausblenden
Der Aussage, dass eine private Berufsunfähigkeitsversicherung weniger Probleme macht, kann ich mich leider nicht anschließen. Ich beziehe seit mehreren Jahren eine private BU, meine Erkrankung ist nach derzeitigem Stand der Medizin nicht heilbar und eine Besserung mehr als unwahrscheinlich. Nichts desto trotz werde ich alle 2 Jahre von denen angeschrieben. Pünktlich alle 2 Jahre in der ersten Januarwoche kommt Post. Da kann ich "meine Uhr nach stellen".... Ich habe mich schon mal bei einem Anwalt erkundigt, ob ich auf Grund meiner gesundheitlich aussichtslosen Situation nichts gegen diese ständigen Nachprüfungen machen kann, aber da gibt es keine Handhabe. Mein Anwalt meinte zu mir, wer wie oft prüft ist von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich. Die meisten würden alle 2 Jahre prüfen, andere wohl nach einiger Zeit gar nicht mehr.... Also auch da kann man Glück oder Pech haben.
Solange kein Gutachter eingeschaltet wird, wie regelmäßig bei den Verlängerungen der DRV, sind solche Überprüfungen harmlos und mit einem Fragebogen oder Attest vom Arzt abzubügeln.
Das stimmt schon, aber die Angst davor, dass genau eben dieses passiert schwimmt trotzdem jedes mal mit, denn es muss ja nicht beim Fragebogen & Arztattest bleiben... Insofern ist es schon die selbe Situation wie bei der DRV, denn auch hier scheint es ja nicht zwingend jedes mal einen neuen Gutachtertermin zu geben. Ich denke aber, egal ob private BU oder Erwerbsminderungsrente von der DRV, die Angst und Ungewissheit der Betroffenen wird nicht nur billigend in Kauf genommen, sondern ist von den Trägern gewollt. Denn psychischer Stress und Sorgen verkürzen nachweislich die Lebenserwartung und somit auch die Bezugsdauer der Betroffenen.
Walloam 14.04.2022 | 17:58
Zitat von Wallo anzeigenausblenden
Wallo schrieb

Ob jetzt jemand im öffentlichen Dienst Arbeit oder nicht , ist doch egal , es geht letztlich darum wie krank man ist damit diese Krankheit anerkannt wird und es zu einer unkomplizierten Verlängerung der Rente kommt oder am besten zur unbefristeten Rente damit endlich Ruhe rein kommt …!!

Ich weiß wie krank ich bin und ich weiß was in meinem Gutachten steht und ich weiß das mein Erst Antrag zur EM Rente Aal glatt durch ging und das sind alles gute Vorraussetzungen für eine weiter Bewilligung.

Ich wünsche allen die wirklich h krank und Probleme haben aus gesundheitlichen Gründen in der Arbeitswelt nicht mehr zurecht kommen einen Rente welche ohne Hürden und Komplikationen einhergeht…

Danke …![/quote]

Die Wahrheit ist aber, dass zu viele Versicherte nur glauben, nicht mehr arbeiten zu können und Ihre Einschränkungen falsch einschätzen und um diese von den tatsächlich Erwerbsgeminderten zu unterscheiden, bedarf es sozialmedizinischer Kenntnisse und entsprechenden Entscheidungen.

Wenn jeder selber darüber entscheiden könnte, würden sich viele unberechtigt dem Arbeitsmarkt entziehen.[/quote]

Die Gutachter glauben nach der kurzen Begutachtung gerade bei psychischen Leiden auch nur.[/quote]

Wer soll den sonst die Entscheidung treffen? Sie vielleicht? Dann machen Sie doch bessere, umsetzbare Vorschläge, statt hier nur zu lamentieren. [/quote]

was mir spontan einfällt:

- Die Gutachter müssen besser bezahlt werden. Bei 130 Euro schieben die einen im Eiltempo dadurch.

- Die Gutachter sollten nicht von der DRV bezahlt werden

- Die Gutachter sollten sich intensiver mit der Krankheitsgeschichte und der Dauer befassen. Wunderheilungen gibt es nicht nach 10 Jahren einer chronischen Krankheit.

- Die Meinungen der eigenen Ärzte sollte mehr Gewicht erhalten, die kennen einen lange und sehen einen regelmäßig. Warum sollten die mehr befangen sein, als ein von der DRV bezahlter Gutachter ?

- Es kann nicht angehen, dass im Gutachten sowas steht, wie "Die Beschwerden des Antragstellers waren nicht spürbar" und sowas vom sozialmedizinschen Dienst nicht abgefangen wird.

- In der Rente tritt immer eine Verbesserung auf, weil man die Möglichkeit hat, was Probleme macht, zu vermeiden. Daraufhin soll dann die Rente nicht mehr verlängert werden, damit das Spiel von neuem losgeht ?

- Es kann nicht sein, dass ein 58 jähriger, nach 8 Jahren Rente wieder auf dem Arbeitsmarkt geschickt wird. Das ist hochgradig albern und nur die Einspraniss der Differenz Rente und Hartz4. Das verstehe ich nicht als Versicherungsleistung im Krankheitsfall.

diese Punkte sind sicherlich noch zu ergänzen

Die Wahrheit ist aber, dass zu viele Versicherte nur glauben, nicht mehr arbeiten zu können und Ihre Einschränkungen falsch einschätzen und um diese von den tatsächlich Erwerbsgeminderten zu unterscheiden, bedarf es sozialmedizinischer Kenntnisse und entsprechenden Entscheidungen. Wenn jeder selber darüber entscheiden könnte, würden sich viele unberechtigt dem Arbeitsmarkt entziehen.
Die Gutachter glauben nach der kurzen Begutachtung gerade bei psychischen Leiden auch nur.
Wer soll den sonst die Entscheidung treffen? Sie vielleicht? Dann machen Sie doch bessere, umsetzbare Vorschläge, statt hier nur zu lamentieren.
was mir spontan einfällt: - Die Gutachter müssen besser bezahlt werden. Bei 130 Euro schieben die einen im Eiltempo dadurch. - Die Gutachter sollten nicht von der DRV bezahlt werden - Die Gutachter sollten sich intensiver mit der Krankheitsgeschichte und der Dauer befassen. Wunderheilungen gibt es nicht nach 10 Jahren einer chronischen Krankheit. - Die Meinungen der eigenen Ärzte sollte mehr Gewicht erhalten, die kennen einen lange und sehen einen regelmäßig. Warum sollten die mehr befangen sein, als ein von der DRV bezahlter Gutachter ? - Es kann nicht angehen, dass im Gutachten sowas steht, wie "Die Beschwerden des Antragstellers waren nicht spürbar" und sowas vom sozialmedizinschen Dienst nicht abgefangen wird. - In der Rente tritt immer eine Verbesserung auf, weil man die Möglichkeit hat, was Probleme macht, zu vermeiden. Daraufhin soll dann die Rente nicht mehr verlängert werden, damit das Spiel von neuem losgeht ? - Es kann nicht sein, dass ein 58 jähriger, nach 8 Jahren Rente wieder auf dem Arbeitsmarkt geschickt wird. Das ist hochgradig albern und nur die Einspraniss der Differenz Rente und Hartz4. Das verstehe ich nicht als Versicherungsleistung im Krankheitsfall. diese Punkte sind sicherlich noch zu ergänzen
Herr König, ich habe jetzt eigentlich einen Kommentar zu meinen Vorschlägen erwartet. Sind die umsetzbar ?
Klausam 19.04.2022 | 08:32
Blöd in den Raum gestellt, der Gutachter soll nicht befangen sein und nur die Krankengeschichte betrachten. Wer soll diesen den bezahlen und wieviel ist da angemessen, wenn die eine Begutachtung 1h geht und die andere 5h? Der Hausarzt wird durch die Beziehung zum Patient doch eher voreingenommen sein oder haben Sie keine Beziehung zum Behandelnden Arzt nach einer gewissen Zeit? Stelle mir das alles eher schwierig vor, an sich hat doch jede Seite seine Interessen, der Patient möchte die EM immer, die DRV nur die bewiesenen Fälle, die Krankenkasse oder Jobcenter die Patienten loswerden weil ja sonst die bezahlen müssten. Gibt es den eine ganz neutrale Stelle für so etwas überhaupt?
Königam 19.04.2022 | 10:25
Zitat von Wallo anzeigenausblenden
Wallo schrieb

Die Wahrheit ist aber, dass zu viele Versicherte nur glauben, nicht mehr arbeiten zu können und Ihre Einschränkungen falsch einschätzen und um diese von den tatsächlich Erwerbsgeminderten zu unterscheiden, bedarf es sozialmedizinischer Kenntnisse und entsprechenden Entscheidungen.

Wenn jeder selber darüber entscheiden könnte, würden sich viele unberechtigt dem Arbeitsmarkt entziehen.[/quote]

Die Gutachter glauben nach der kurzen Begutachtung gerade bei psychischen Leiden auch nur.[/quote]

Wer soll den sonst die Entscheidung treffen? Sie vielleicht? Dann machen Sie doch bessere, umsetzbare Vorschläge, statt hier nur zu lamentieren. [/quote]

was mir spontan einfällt:

- Die Gutachter müssen besser bezahlt werden. Bei 130 Euro schieben die einen im Eiltempo dadurch.

- Die Gutachter sollten nicht von der DRV bezahlt werden

- Die Gutachter sollten sich intensiver mit der Krankheitsgeschichte und der Dauer befassen. Wunderheilungen gibt es nicht nach 10 Jahren einer chronischen Krankheit.

- Die Meinungen der eigenen Ärzte sollte mehr Gewicht erhalten, die kennen einen lange und sehen einen regelmäßig. Warum sollten die mehr befangen sein, als ein von der DRV bezahlter Gutachter ?

- Es kann nicht angehen, dass im Gutachten sowas steht, wie "Die Beschwerden des Antragstellers waren nicht spürbar" und sowas vom sozialmedizinschen Dienst nicht abgefangen wird.

- In der Rente tritt immer eine Verbesserung auf, weil man die Möglichkeit hat, was Probleme macht, zu vermeiden. Daraufhin soll dann die Rente nicht mehr verlängert werden, damit das Spiel von neuem losgeht ?

- Es kann nicht sein, dass ein 58 jähriger, nach 8 Jahren Rente wieder auf dem Arbeitsmarkt geschickt wird. Das ist hochgradig albern und nur die Einspraniss der Differenz Rente und Hartz4. Das verstehe ich nicht als Versicherungsleistung im Krankheitsfall.

diese Punkte sind sicherlich noch zu ergänzen

[/quote]

Herr König, ich habe jetzt eigentlich einen Kommentar zu meinen Vorschlägen erwartet. Sind die umsetzbar ?

Ob jetzt jemand im öffentlichen Dienst Arbeit oder nicht , ist doch egal , es geht letztlich darum wie krank man ist damit diese Krankheit anerkannt wird und es zu einer unkomplizierten Verlängerung der Rente kommt oder am besten zur unbefristeten Rente damit endlich Ruhe rein kommt …!! Ich weiß wie krank ich bin und ich weiß was in meinem Gutachten steht und ich weiß das mein Erst Antrag zur EM Rente Aal glatt durch ging und das sind alles gute Vorraussetzungen für eine weiter Bewilligung. Ich wünsche allen die wirklich h krank und Probleme haben aus gesundheitlichen Gründen in der Arbeitswelt nicht mehr zurecht kommen einen Rente welche ohne Hürden und Komplikationen einhergeht… Danke …!
Die Wahrheit ist aber, dass zu viele Versicherte nur glauben, nicht mehr arbeiten zu können und Ihre Einschränkungen falsch einschätzen und um diese von den tatsächlich Erwerbsgeminderten zu unterscheiden, bedarf es sozialmedizinischer Kenntnisse und entsprechenden Entscheidungen. Wenn jeder selber darüber entscheiden könnte, würden sich viele unberechtigt dem Arbeitsmarkt entziehen.
Die Gutachter glauben nach der kurzen Begutachtung gerade bei psychischen Leiden auch nur.
Wer soll den sonst die Entscheidung treffen? Sie vielleicht? Dann machen Sie doch bessere, umsetzbare Vorschläge, statt hier nur zu lamentieren.
was mir spontan einfällt: - Die Gutachter müssen besser bezahlt werden. Bei 130 Euro schieben die einen im Eiltempo dadurch. - Die Gutachter sollten nicht von der DRV bezahlt werden - Die Gutachter sollten sich intensiver mit der Krankheitsgeschichte und der Dauer befassen. Wunderheilungen gibt es nicht nach 10 Jahren einer chronischen Krankheit. - Die Meinungen der eigenen Ärzte sollte mehr Gewicht erhalten, die kennen einen lange und sehen einen regelmäßig. Warum sollten die mehr befangen sein, als ein von der DRV bezahlter Gutachter ? - Es kann nicht angehen, dass im Gutachten sowas steht, wie "Die Beschwerden des Antragstellers waren nicht spürbar" und sowas vom sozialmedizinschen Dienst nicht abgefangen wird. - In der Rente tritt immer eine Verbesserung auf, weil man die Möglichkeit hat, was Probleme macht, zu vermeiden. Daraufhin soll dann die Rente nicht mehr verlängert werden, damit das Spiel von neuem losgeht ? - Es kann nicht sein, dass ein 58 jähriger, nach 8 Jahren Rente wieder auf dem Arbeitsmarkt geschickt wird. Das ist hochgradig albern und nur die Einspraniss der Differenz Rente und Hartz4. Das verstehe ich nicht als Versicherungsleistung im Krankheitsfall. diese Punkte sind sicherlich noch zu ergänzen
Herr König, ich habe jetzt eigentlich einen Kommentar zu meinen Vorschlägen erwartet. Sind die umsetzbar ?
Ich glaube nicht einer Ihrer Vorschläge wird umsetzbar sein, aber das können Sie ja von den Entscheidungträgern der Rentenversicherung erfahren, an die Sie ja gerne Ihre Gedanken senden können. Allerdings mehr Geld für Gutachter zu verlangen und deren Arbeitsweise und Neutralität anzuzweifeln, sind nicht gerade populäre Vorschläge und nur aus der Sicht eines Versicherten argumentiert.
Walloam 19.04.2022 | 12:17
Zitat von Klaus anzeigenausblenden
Die Gutachter am Sozialgericht bekommen um ein Vielfaches mehr an Geld, was man gleich an der investierten Zeit sieht und können abgelehnt werden, wenn Interessen gegenüber der DRV nachgewiesen werden. In Anbetracht dessen, dass für den Versicherten das Risiko besteht für Jahre in Hartz4 auf den Termin am SG zu warten und er in dieser Zeit alles verliert Wohnung, Haus, Auto, Verträge usw. und die DRV Null Risiko hat, halte ich es für mehr als angemessen gleich zu Beginn die Verhältnisse so zu schaffen.
Walloam 19.04.2022 | 12:33
Zitat von König anzeigenausblenden
König schrieb

Ob jetzt jemand im öffentlichen Dienst Arbeit oder nicht , ist doch egal , es geht letztlich darum wie krank man ist damit diese Krankheit anerkannt wird und es zu einer unkomplizierten Verlängerung der Rente kommt oder am besten zur unbefristeten Rente damit endlich Ruhe rein kommt …!!

Ich weiß wie krank ich bin und ich weiß was in meinem Gutachten steht und ich weiß das mein Erst Antrag zur EM Rente Aal glatt durch ging und das sind alles gute Vorraussetzungen für eine weiter Bewilligung.

Ich wünsche allen die wirklich h krank und Probleme haben aus gesundheitlichen Gründen in der Arbeitswelt nicht mehr zurecht kommen einen Rente welche ohne Hürden und Komplikationen einhergeht…

Danke …![/quote]

Die Wahrheit ist aber, dass zu viele Versicherte nur glauben, nicht mehr arbeiten zu können und Ihre Einschränkungen falsch einschätzen und um diese von den tatsächlich Erwerbsgeminderten zu unterscheiden, bedarf es sozialmedizinischer Kenntnisse und entsprechenden Entscheidungen.

Wenn jeder selber darüber entscheiden könnte, würden sich viele unberechtigt dem Arbeitsmarkt entziehen.[/quote]

Die Gutachter glauben nach der kurzen Begutachtung gerade bei psychischen Leiden auch nur.[/quote]

Wer soll den sonst die Entscheidung treffen? Sie vielleicht? Dann machen Sie doch bessere, umsetzbare Vorschläge, statt hier nur zu lamentieren. [/quote]

was mir spontan einfällt:

- Die Gutachter müssen besser bezahlt werden. Bei 130 Euro schieben die einen im Eiltempo dadurch.

- Die Gutachter sollten nicht von der DRV bezahlt werden

- Die Gutachter sollten sich intensiver mit der Krankheitsgeschichte und der Dauer befassen. Wunderheilungen gibt es nicht nach 10 Jahren einer chronischen Krankheit.

- Die Meinungen der eigenen Ärzte sollte mehr Gewicht erhalten, die kennen einen lange und sehen einen regelmäßig. Warum sollten die mehr befangen sein, als ein von der DRV bezahlter Gutachter ?

- Es kann nicht angehen, dass im Gutachten sowas steht, wie "Die Beschwerden des Antragstellers waren nicht spürbar" und sowas vom sozialmedizinschen Dienst nicht abgefangen wird.

- In der Rente tritt immer eine Verbesserung auf, weil man die Möglichkeit hat, was Probleme macht, zu vermeiden. Daraufhin soll dann die Rente nicht mehr verlängert werden, damit das Spiel von neuem losgeht ?

- Es kann nicht sein, dass ein 58 jähriger, nach 8 Jahren Rente wieder auf dem Arbeitsmarkt geschickt wird. Das ist hochgradig albern und nur die Einspraniss der Differenz Rente und Hartz4. Das verstehe ich nicht als Versicherungsleistung im Krankheitsfall.

diese Punkte sind sicherlich noch zu ergänzen

[/quote]

Herr König, ich habe jetzt eigentlich einen Kommentar zu meinen Vorschlägen erwartet. Sind die umsetzbar ?[/quote]

Ich glaube nicht einer Ihrer Vorschläge wird umsetzbar sein, aber das können Sie ja von den Entscheidungträgern der Rentenversicherung erfahren, an die Sie ja gerne Ihre Gedanken senden können. Allerdings mehr Geld für Gutachter zu verlangen und deren Arbeitsweise und Neutralität anzuzweifeln, sind nicht gerade populäre Vorschläge und nur aus der Sicht eines Versicherten argumentiert.

Die Wahrheit ist aber, dass zu viele Versicherte nur glauben, nicht mehr arbeiten zu können und Ihre Einschränkungen falsch einschätzen und um diese von den tatsächlich Erwerbsgeminderten zu unterscheiden, bedarf es sozialmedizinischer Kenntnisse und entsprechenden Entscheidungen. Wenn jeder selber darüber entscheiden könnte, würden sich viele unberechtigt dem Arbeitsmarkt entziehen.
Die Gutachter glauben nach der kurzen Begutachtung gerade bei psychischen Leiden auch nur.
Wer soll den sonst die Entscheidung treffen? Sie vielleicht? Dann machen Sie doch bessere, umsetzbare Vorschläge, statt hier nur zu lamentieren.
was mir spontan einfällt: - Die Gutachter müssen besser bezahlt werden. Bei 130 Euro schieben die einen im Eiltempo dadurch. - Die Gutachter sollten nicht von der DRV bezahlt werden - Die Gutachter sollten sich intensiver mit der Krankheitsgeschichte und der Dauer befassen. Wunderheilungen gibt es nicht nach 10 Jahren einer chronischen Krankheit. - Die Meinungen der eigenen Ärzte sollte mehr Gewicht erhalten, die kennen einen lange und sehen einen regelmäßig. Warum sollten die mehr befangen sein, als ein von der DRV bezahlter Gutachter ? - Es kann nicht angehen, dass im Gutachten sowas steht, wie "Die Beschwerden des Antragstellers waren nicht spürbar" und sowas vom sozialmedizinschen Dienst nicht abgefangen wird. - In der Rente tritt immer eine Verbesserung auf, weil man die Möglichkeit hat, was Probleme macht, zu vermeiden. Daraufhin soll dann die Rente nicht mehr verlängert werden, damit das Spiel von neuem losgeht ? - Es kann nicht sein, dass ein 58 jähriger, nach 8 Jahren Rente wieder auf dem Arbeitsmarkt geschickt wird. Das ist hochgradig albern und nur die Einspraniss der Differenz Rente und Hartz4. Das verstehe ich nicht als Versicherungsleistung im Krankheitsfall. diese Punkte sind sicherlich noch zu ergänzen
Herr König, ich habe jetzt eigentlich einen Kommentar zu meinen Vorschlägen erwartet. Sind die umsetzbar ?
Ich glaube nicht einer Ihrer Vorschläge wird umsetzbar sein, aber das können Sie ja von den Entscheidungträgern der Rentenversicherung erfahren, an die Sie ja gerne Ihre Gedanken senden können. Allerdings mehr Geld für Gutachter zu verlangen und deren Arbeitsweise und Neutralität anzuzweifeln, sind nicht gerade populäre Vorschläge und nur aus der Sicht eines Versicherten argumentiert.
Sie haben mich gefragt, natürlich wird keiner meiner Vorschläge je umgesetzt werden, da keine Lobby für die kranke Minderheit existiert, sonst hätte die Rentenreform 2001 nie in dieser Härte umgesetzt werden können. Natürlich ist das nur die Sichtweise der Betroffenen, wie immer, wird mich ja nicht treffen.
Kein Risiko ?am 21.04.2022 | 00:12
Zitat von Wallo anzeigenausblenden
Blöd in den Raum gestellt, der Gutachter soll nicht befangen sein und nur die Krankengeschichte betrachten. Wer soll diesen den bezahlen und wieviel ist da angemessen, wenn die eine Begutachtung 1h geht und die andere 5h? Der Hausarzt wird durch die Beziehung zum Patient doch eher voreingenommen sein oder haben Sie keine Beziehung zum Behandelnden Arzt nach einer gewissen Zeit? Stelle mir das alles eher schwierig vor, an sich hat doch jede Seite seine Interessen, der Patient möchte die EM immer, die DRV nur die bewiesenen Fälle, die Krankenkasse oder Jobcenter die Patienten loswerden weil ja sonst die bezahlen müssten. Gibt es den eine ganz neutrale Stelle für so etwas überhaupt?
Die Gutachter am Sozialgericht bekommen um ein Vielfaches mehr an Geld, was man gleich an der investierten Zeit sieht und können abgelehnt werden, wenn Interessen gegenüber der DRV nachgewiesen werden. In Anbetracht dessen, dass für den Versicherten das Risiko besteht für Jahre in Hartz4 auf den Termin am SG zu warten und er in dieser Zeit alles verliert Wohnung, Haus, Auto, Verträge usw. und die DRV Null Risiko hat, halte ich es für mehr als angemessen gleich zu Beginn die Verhältnisse so zu schaffen.
Die DRV hat selbstverständlich ein Risiko , wenn zu viele Anträge unberechtigt abgelehnt würden. Sie haben zum eine viel höhere Kosten für Sozialgerichtsverfahren und zum anderen müssen Nachzahlungen ja auch verzinst werden. Deshalb ist es im finanziellen Interesse der DRV nur dann abzulehnen, wenn dies auch gerechtfertigt ist. Und den Gutachtern die die DRV beauftragt pauschal schlechtere Arbeit zu unterstellen halte ich für sehr gewagt - insbesondere auch deswgen weil einige Gutachter sowohl für DRV als auch Sozialgerichte tätig sind. Ich kann auch absolut nicht verstehen , warum ein Gutachter kein gutes Gutachten schreiben sollte (nicht neutral sein sollte bzw. "befangen) nur weil er von der DRV bezahlt wird.
Walloam 21.04.2022 | 13:45
Zitat von Kein Risiko ? anzeigenausblenden
Kein Risiko ? schrieb

Blöd in den Raum gestellt, der Gutachter soll nicht befangen sein und nur die Krankengeschichte betrachten.

Wer soll diesen den bezahlen und wieviel ist da angemessen, wenn die eine Begutachtung 1h geht und die andere 5h?

Der Hausarzt wird durch die Beziehung zum Patient doch eher voreingenommen sein oder haben Sie keine Beziehung zum Behandelnden Arzt nach einer gewissen Zeit?

Stelle mir das alles eher schwierig vor, an sich hat doch jede Seite seine Interessen, der Patient möchte die EM immer, die DRV nur die bewiesenen Fälle, die Krankenkasse oder Jobcenter die Patienten loswerden weil ja sonst die bezahlen müssten.

Gibt es den eine ganz neutrale Stelle für so etwas überhaupt?[/quote]

Die Gutachter am Sozialgericht bekommen um ein Vielfaches mehr an Geld, was man gleich an der investierten Zeit sieht und können abgelehnt werden, wenn Interessen gegenüber der DRV nachgewiesen werden.

In Anbetracht dessen, dass für den Versicherten das Risiko besteht für Jahre in Hartz4 auf den Termin am SG zu warten und er in dieser Zeit alles verliert Wohnung, Haus, Auto, Verträge usw. und die DRV Null Risiko hat, halte ich es für mehr als angemessen gleich zu Beginn die Verhältnisse so zu schaffen.[/quote]

Die DRV hat selbstverständlich ein Risiko , wenn zu viele Anträge unberechtigt abgelehnt würden. Sie haben zum eine viel höhere Kosten für Sozialgerichtsverfahren und zum anderen müssen Nachzahlungen ja auch verzinst werden. Deshalb ist es im finanziellen Interesse der DRV nur dann abzulehnen, wenn dies auch gerechtfertigt ist. Und den Gutachtern die die DRV beauftragt pauschal schlechtere Arbeit zu unterstellen halte ich für sehr gewagt - insbesondere auch deswgen weil einige Gutachter sowohl für DRV als auch Sozialgerichte tätig sind.

Ich kann auch absolut nicht verstehen , warum ein Gutachter kein gutes Gutachten schreiben sollte (nicht neutral sein sollte bzw. "befangen) nur weil er von der DRV bezahlt wird.

Die Gutachter am Sozialgericht bekommen um ein Vielfaches mehr an Geld, was man gleich an der investierten Zeit sieht und können abgelehnt werden, wenn Interessen gegenüber der DRV nachgewiesen werden. In Anbetracht dessen, dass für den Versicherten das Risiko besteht für Jahre in Hartz4 auf den Termin am SG zu warten und er in dieser Zeit alles verliert Wohnung, Haus, Auto, Verträge usw. und die DRV Null Risiko hat, halte ich es für mehr als angemessen gleich zu Beginn die Verhältnisse so zu schaffen.
"Die DRV hat selbstverständlich ein Risiko , wenn zu viele Anträge unberechtigt abgelehnt würden. Sie haben zum eine viel höhere Kosten für Sozialgerichtsverfahren und zum anderen müssen Nachzahlungen ja auch verzinst werden." So ein Quark. Als Aussicht besteht die Rente nicht zahlen zu müssen, da sind ggf. anfallende Gerichtskosten gar nichts gegen. "Deshalb ist es im finanziellen Interesse der DRV nur dann abzulehnen, wenn dies auch gerechtfertigt ist." Nein, im Interesse der DRV ist die Zermürbungs und Abschreckungtstatik. "Und den Gutachtern die die DRV beauftragt pauschal schlechtere Arbeit zu unterstellen halte ich für sehr gewagt - insbesondere auch deswgen weil einige Gutachter sowohl für DRV als auch Sozialgerichte tätig sind." Pauschal weil sie schlechter bezahlt werden. Wenn man gegen die DRV klagt, wird ja wohl kaum der Gutachter für die DRV arbeiten. Was ist daran nicht zu verstehen. "Ich kann auch absolut nicht verstehen , warum ein Gutachter kein gutes Gutachten schreiben sollte (nicht neutral sein sollte bzw. "befangen) nur weil er von der DRV bezahlt wird." Ganz allgemein sind die Gutachten auch eine Glücksfrage. Wenn der Gutachter aber nur bewilligen würde, würde er nicht mehr als neutral gelten und keine Aufträge mehr bekommen, so sorgt er im Hinterkopf für eine schöne Verteilung.
sorryam 21.04.2022 | 14:50
""Die DRV hat selbstverständlich ein Risiko , wenn zu viele Anträge unberechtigt abgelehnt würden. Sie haben zum eine viel höhere Kosten für Sozialgerichtsverfahren und zum anderen müssen Nachzahlungen ja auch verzinst werden." So ein Quark. Als Aussicht besteht die Rente nicht zahlen zu müssen, da sind ggf. anfallende Gerichtskosten gar nichts gegen. "Deshalb ist es im finanziellen Interesse der DRV nur dann abzulehnen, wenn dies auch gerechtfertigt ist." Nein, im Interesse der DRV ist die Zermürbungs und Abschreckungtstatik. "Und den Gutachtern die die DRV beauftragt pauschal schlechtere Arbeit zu unterstellen halte ich für sehr gewagt - insbesondere auch deswgen weil einige Gutachter sowohl für DRV als auch Sozialgerichte tätig sind." Pauschal weil sie schlechter bezahlt werden. Wenn man gegen die DRV klagt, wird ja wohl kaum der Gutachter für die DRV arbeiten. Was ist daran nicht zu verstehen. "Ich kann auch absolut nicht verstehen , warum ein Gutachter kein gutes Gutachten schreiben sollte (nicht neutral sein sollte bzw. "befangen) nur weil er von der DRV bezahlt wird." Ganz allgemein sind die Gutachten auch eine Glücksfrage. Wenn der Gutachter aber nur bewilligen würde, würde er nicht mehr als neutral gelten und keine Aufträge mehr bekommen, so sorgt er im Hinterkopf für eine schöne Verteilung." Sorry, aber diese Aussagen erinnern mich an Verschwörungstheoretiker. Mit der Realität haben die nichts mehr zu tun. Es ist auch in sich nicht unbedingt logisch. Einmal bezahlt die DRV "Ihre" Gutachter schlecht, aber trotzdem fertigen die Gefälligkeitsgutachten, weil sie so erpicht auf die Aufträge sind??? Und das in Zeiten, wo Ärzte vor Arbeit nicht mehr wissen wohin, erstaunlich. Wenn Sie persönlich den Eindruck gewonnen haben, dass dies die Taktik der DRV ist, dann tut es mir Leid. Aber nur knapp 30% der EM-Rentenanträge werden aus medizinischen Gründen abgelehnt und über 50% der Anträge bewilligt. Das passt nicht so ganz zu dem Bild, dass Sie zeichnen. Mal rein rechtlich gesehen unterstellen Sie hier der DRV, dass Sie wissentlich Anträge zu Unrecht ablehnt bzw. Ärzte zu falschen Gutachten verleitet. So was nennt man Rechtbeugung und ist strafbar. Wenn Sie also dafür Beweise haben, ab zum Staatsanwalt. Wenn nicht, sollten Sie mal darüber nachdenken, dass auch üble Nachrede strafbar ist.
Zorroam 21.04.2022 | 17:40
Zitat von sorry anzeigenausblenden
sorry schrieb

""Die DRV hat selbstverständlich ein Risiko , wenn zu viele Anträge unberechtigt abgelehnt würden. Sie haben zum eine viel höhere Kosten für Sozialgerichtsverfahren und zum anderen müssen Nachzahlungen ja auch verzinst werden."

So ein Quark. Als Aussicht besteht die Rente nicht zahlen zu müssen, da sind ggf. anfallende Gerichtskosten gar nichts gegen.

"Deshalb ist es im finanziellen Interesse der DRV nur dann abzulehnen, wenn dies auch gerechtfertigt ist."

Nein, im Interesse der DRV ist die Zermürbungs und Abschreckungtstatik.

"Und den Gutachtern die die DRV beauftragt pauschal schlechtere Arbeit zu unterstellen halte ich für sehr gewagt - insbesondere auch deswgen weil einige Gutachter sowohl für DRV als auch Sozialgerichte tätig sind."

Pauschal weil sie schlechter bezahlt werden. Wenn man gegen die DRV klagt, wird ja wohl kaum der Gutachter für die DRV arbeiten. Was ist daran nicht zu verstehen.

"Ich kann auch absolut nicht verstehen , warum ein Gutachter kein gutes Gutachten schreiben sollte (nicht neutral sein sollte bzw. "befangen) nur weil er von der DRV bezahlt wird."

Ganz allgemein sind die Gutachten auch eine Glücksfrage. Wenn der Gutachter aber nur bewilligen würde, würde er nicht mehr als neutral gelten und keine Aufträge mehr bekommen, so sorgt er im Hinterkopf für eine schöne Verteilung."

Sorry, aber diese Aussagen erinnern mich an Verschwörungstheoretiker. Mit der Realität haben die nichts mehr zu tun.

Es ist auch in sich nicht unbedingt logisch. Einmal bezahlt die DRV "Ihre" Gutachter schlecht, aber trotzdem fertigen die Gefälligkeitsgutachten, weil sie so erpicht auf die Aufträge sind??? Und das in Zeiten, wo Ärzte vor Arbeit nicht mehr wissen wohin, erstaunlich.

Wenn Sie persönlich den Eindruck gewonnen haben, dass dies die Taktik der DRV ist, dann tut es mir Leid. Aber nur knapp 30% der EM-Rentenanträge werden aus medizinischen Gründen abgelehnt und über 50% der Anträge bewilligt. Das passt nicht so ganz zu dem Bild, dass Sie zeichnen.

Mal rein rechtlich gesehen unterstellen Sie hier der DRV, dass Sie wissentlich Anträge zu Unrecht ablehnt bzw. Ärzte zu falschen Gutachten verleitet. So was nennt man Rechtbeugung und ist strafbar. Wenn Sie also dafür Beweise haben, ab zum Staatsanwalt. Wenn nicht, sollten Sie mal darüber nachdenken, dass auch üble Nachrede strafbar ist.

Dennoch muss man resümieren, dass dabei leider schon Kranke Menschen auf der Strecke bleiben, da die Zugangsvorraussetzungen für die dt. Invalidenrente(im Vergleich zu anderen Ländern oder zu früher) sehr schwer ist. Das nur 50 % genehmigt werden, ist eine erschreckende Quote. Immerhin korrigiert die Sozialgerichtsbarkeit da noch einiges.
Genervteram 22.04.2022 | 09:10
Ich frage mich wirklich, wie man über solch eine Frage so intensiv rumschwafeln kann. Hier über Wahrscheinlichkeiten zu diskutieren ist vollkommener Nonsens. Ob eine Verlängerung bewilligt wird oder nicht hängt doch einzig und alleine von den individuellen persönlichen Umständen ab und nicht davon, ob die drei vor mir schon bewilligt wurden oder nicht.
Walloam 22.04.2022 | 10:46
Zitat von Genervter anzeigenausblenden
Sie irren sich gewaltig. Beim Sozialgericht habe ich einen Fall gelesen, wo das ablehnende Gutachten stark von dem Anwalt angezweifelt wurde, weil alle anderen ärztlichen Befunde dagegen sprachen. Der Richter glaubte dem Gutachten mit der Begründung und genau die ist interessant, dass der Gutachter bekannt sei und als neutral gelte, weil er auch desöfteren positive Bescheide ausstelle.
Tobiasam 22.04.2022 | 11:28
Zitat von Wallo anzeigenausblenden
Ich frage mich wirklich, wie man über solch eine Frage so intensiv rumschwafeln kann. Hier über Wahrscheinlichkeiten zu diskutieren ist vollkommener Nonsens. Ob eine Verlängerung bewilligt wird oder nicht hängt doch einzig und alleine von den individuellen persönlichen Umständen ab und nicht davon, ob die drei vor mir schon bewilligt wurden oder nicht.
Sie irren sich gewaltig. Beim Sozialgericht habe ich einen Fall gelesen, wo das ablehnende Gutachten stark von dem Anwalt angezweifelt wurde, weil alle anderen ärztlichen Befunde dagegen sprachen. Der Richter glaubte dem Gutachten mit der Begründung und genau die ist interessant, dass der Gutachter bekannt sei und als neutral gelte, weil er auch desöfteren positive Bescheide ausstelle.
Bei der EM-Rente gibt es die ganze Bandbreite. Manche erhalten diese sofort ohne jegliche Schwierigkeiten, andere kämpfen Jahre vergeblich. Es gab hier auch schon Anfragen, wie man diese Rente wieder "kündigen" kann. Das sind so Fälle, die zur Rente gekommen sind, wie die Jungfrau zum Kinde. Ich denke auch, dass nicht die fehlende Erstgewährung das größte Problempotential hat, sondern eher die abgelehnten Verlängerungen oder der Entzug von Dauerrenten, obwohl sich eigentlich nichts verändert hat. Da herrscht dann das blanke Entsetzen, weil man die Entscheidung nur schwer nachvollziehen kann,jahrelang hat es gereicht und auf einmal nicht mehr.
Peter T.am 22.04.2022 | 13:13
Ob es wirklich bei den Einschränkungen geblieben ist oder nicht, dies ist für uns hier doch gar nicht erkennbar/nachvollziehbar. Seine eigenen Probleme wird man nie objektiv betrachten (können). Jede/r wird seine Krankheit/Behinderung so darstellen, dass er nichts mehr kann. Ob es nur den Schein haben soll oder die Leute es wirklich glauben, ist dabei egal. Niemand weiß, warum die EMR nicht mehr verlängert wird, weil wir alle nicht die Umstände, Arztbriefe oder den wirklichen Verlauf kennen. Ich gehe in meinem Leben immer nach der Devise: Ich höre mir immer beide Seiten an, ehe ich mir (wenn überhaupt) ein Urteil bilde. ist doch wie bei einer Scheidung, jeder wird zumeist den Fehler beim ANDEREN suchen. Und hier kommt noch dazu, dass die wenigsten die Arztbriefe so deuten (auch wollen), wie es ist, gerade wenn die Krankheit/Behinderung sich vielleicht gebessert hat oder man damit besser klar kommt. Denn jeder ist auch anders. Der 1 kommt mit einer Querschnittslähmung klar und möchte trotzdem noch arbeiten gehen und richtet sich sein Leben so ein, ein weiterer kann "nichts" mehr. Jeder der hier denkt, er kann einen wirklichen Tipp geben, ob die EMR genehmigt oder verlängert wird, der kann auch auf dem Jahrmarkt aus der Glaskugel (angeblich) das weitere Leben vorhersagen...
Walloam 22.04.2022 | 13:52
Zitat von Peter T. anzeigenausblenden
Das mit der Glaskugel ist mein Reden von Anfang an. Aber das ist ja gerade das Traurige dabei. Nix nur wissenschaftlich medizinisch begründet.
Feeam 22.04.2022 | 14:12
Zitat von Peter T. anzeigenausblenden
Schwierig. In meinem Umfeld geht z. B. jemand am Tag arbeiten und an die Nachtdialyse. Das ist sicher lobenswert, versaut aber den anderen die Preise, wenn der das kann... Sitzen Sie im Rolli, wird man Ihnen signalisieren, dass der Herr Schäuble ja auch arbeitet. Aber die gänzlich abstrusen Sachen sind das berühmte Briefmarken lecken oder der einzige Knopf, der zu drücken ist. Viele begehren die EM-Rente auch deshalb, weil es eher eine Möglichkeit ist als Kranker vernünftig leben zu können, was mit Hartz/GruSi nicht wirklich möglich ist.
KSCam 22.04.2022 | 14:22
Jetzt wurde in 72 Beiträgen nun "Senf hinzugegeben" - frage mich ob die Fragestellerin nur weniger besorgt ist und welchen Erkenntnisgewinn sie nun hat. Vielleicht kann sie uns dazu Ihren Erfahrungsbericht schreiben, damit wir noch die Zahl 100 knacken und wissen wie wahrscheinlich ihre Verlängerung sein könnte. Schönes WE,
Tobiasam 22.04.2022 | 14:31
Zitat von Fee anzeigenausblenden
Ob Der 1 kommt mit einer Querschnittslähmung klar und möchte trotzdem noch arbeiten gehen und richtet sich sein Leben so ein, ein weiterer kann "nichts" mehr.
Schwierig. In meinem Umfeld geht z. B. jemand am Tag arbeiten und an die Nachtdialyse. Das ist sicher lobenswert, versaut aber den anderen die Preise, wenn der das kann... Sitzen Sie im Rolli, wird man Ihnen signalisieren, dass der Herr Schäuble ja auch arbeitet. Aber die gänzlich abstrusen Sachen sind das berühmte Briefmarken lecken oder der einzige Knopf, der zu drücken ist. Viele begehren die EM-Rente auch deshalb, weil es eher eine Möglichkeit ist als Kranker vernünftig leben zu können, was mit Hartz/GruSi nicht wirklich möglich ist.
Es hat sich im Laufe der Zeit auch einiges verändert, was die Bewertung von Erkrankungen betrifft. In den 80er Jahren führten Diagnosen wie MS, Wirbelversteifung oder künstliche Knie ohne großes Tamtam zur Frühberentung, was heute nicht mehr unbedingt der Fall ist.
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