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Experten-Antwort

Freiwillige Einzahlung i.d. Rentenversicherung

von Ungaro21.01.2013 | 14:39
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Bin Jahrgang 02/1953. Mit 63 Jahren möchte ich aufhören zu arbeiten, dann aber - trotz erfüllter Voraussetzungen - keine Rente für langjähr. Versicherte zu beziehen. Meine reguläre Rente möchte ich ab 09/2018 beziehen. Meine Frage: Kann ich in der Zwischenzeit (63-65 Lebensjahr) freiwillig in die Rentenversicherung einzahlen, damit keine Unterbrechung eintritt. Wenn ja, wie hoch ist der niedrigste bzw. der höchste monatlicher Betrag ? mfg Ungaro

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

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Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Ungaro,

MM hat Ihnen bereits die derzeit maßgebenden Werte genannt. Wie hoch diese in den Jahren 2016 bis 2018 sein werden, kann ich heute allerdings noch nicht abschätzen.

Im Übrigen halte auch ich es für sehr empfehlenswert, wenn Sie sich vor einer abschließenden Entscheidung zum Rentenbeginn bzw. zur Zahlung freiwilliger Beiträge zunächst in einer Beratungsstelle Ihres Rentenversicherungsträgers individuell beraten lassen würden. Hier kann man auch konkret auf die Frage eingehen, welche finanziellen Auswirkungen die unterschiedlichen Zeitpunkte des Rentenbeginns mit sich bringen und ob/inwieweit die Zahlung von freiwilligen Beiträgen in Ihrem konkreten Fall überhaupt notwendig bzw. sinnvoll sein könnte.

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5 Antworten

MMam 21.01.2013 | 14:45
Sie sollten sich mal ausrechnen lassen, wieviel Rente Sie - trotz einer entsprechenden Kürzung - verschenken. Dann werden Sie sich vermutl. nicht mehr viele Gedanken über die Zahlung von freiwilligen Beiträgen machen. Außer natürlich, Sie haben die Garantie, dass Sie 100 Jahre alt werden. aktuelll Mindestbeitrag 85,05 €/mtl. aktuell Höchstbeitrag 1096,20 €/mtl.
=//=am 21.01.2013 | 18:03
Sie hätten mit 63 einen mtl. Rentenabschlag von 9,3 %. Vorausgesetzt, Sie haben (spätestens mit 65) für 45 Jahre Pflichtbeiträge entrichtet, könnten Sie die Altersrente für besonders langjährig Versicherte abschlagsfrei mit 65 in Anspruch nehmen, die Regelaltersrente mit 65 + 7 Monate. Wenn Sie nur bis zum 63. Lebensjahr arbeiten wollen und Ihnen DANN die mtl. Rente ausreichen würde, sollten Sie sich wirklich überlegen, wieviel Sie bis zur Regelaltersgrenze "verlieren". Bei nur 1000 EUR Rente wären dies (x 31 Monate) 31.000 EUR oder bei 24 Monaten 24.000 EUR! Mit 63 noch freiwillige Beiträge zahlen? Meiner Meinung nach rentiert sich das überhaupt nicht, wenn man dann einen Rentenanspruch hat/hätte! Aber das muß jeder für sich entscheiden.
Kopfschüttelam 22.01.2013 | 08:41
Auf was für völlig abstruse Ideen manche kommen ist eigentlich unglaublich...
Feliam 22.01.2013 | 09:43
Die Idee ist überhaupt nicht abstrus. Wenn jemand heutzutage sich mit einer Einzahlung eine lebenslange Rente kaufen will, kann er es im Moment nicht günstiger als in der gesetzlichen RV tun. Und evtl. Hinterbliebene sind auch noch abgesichert. Ob es natürlich sinnvoll ist, die Rente zwischen 63 und 65 nicht in Anspruch zu nehmen, hängt sehr stark von dem finanziellen Hintergrund in dieser Zeit ab. Da aber jeder Mensch seine ganz individuelle Biografie hat, kann man pauschal dazu gar nichts sagen.
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