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Experten-Antwort

INflationsged und Rentenerhöung

von Didi09.03.2023 | 12:07
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12 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Guten Morgen.Können sie mir bitte folgende Frage beantworten?Bei den letzten Tarifverhandlungen wurde das sogenannte abschlagsfreie Inflationsgeld mit berücksichtigtFliessen diese Zahlungen mit in die Debatte ein,wie hoch dieses und nächstes Jahr die Rentenerhöhungen ausfallen werden?Oder werden sie nicht mit berücksichtigt! Ich danke ihnen für die Antwort .Mit freundlichem Gruss Diethelm S

Antworten vom Expertenteam

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2
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Didi,

Basis für die Anpassung der Renten sind die Daten des Statistischen Bundesamts zur Entwicklung der Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer nach den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR). In diesem Wert sind jedoch auch Entgelte enthalten, aus denen keine Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung entrichtet werden (beispielsweise Entgelte oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze). Um der tatsächlichen Einnahmenentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung Rechnung zu tragen, wird zusätzlich neben der Lohnentwicklung nach den VGR die Entwicklung der zur Rentenversicherung beitragspflichtigen Entgelte bei der Ermittlung der für die Rentenanpassung relevanten Lohnentwicklung berücksichtigt.

Weitere Informationen hierzu finden Sie z. B. auch auf der Homepage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unter

https://www.bmas.de/DE/Soziales/Rente-und-Altersvorsorge/Gesetzliche-Rentenversicherung/Rentenberechnung/rentenanpassung.html

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10 Antworten

Abschlägeam 09.03.2023 | 12:20
Warum sollte es? Es ist Steuer- und Sozialabgabenfrei, die Rentenversicherung bekommt also nichts davon und kann also auch nichts davon verteilen. Aber vielleicht hat Herr Heil ja eine andere Idee dazu. https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/hubertus-heil
Richtige Antwortam 09.03.2023 | 12:29
Die Rentenerhöhung hat nichts mit der Inflation zu tun. Sie hängt massgeblich von den Lohnsteigerungen in D ab.
Richtige Antwortam 09.03.2023 | 12:31
Ergänzung : Von den dauerhaften Lohnsteigerungen.
Didiam 09.03.2023 | 13:19
Danke für die Antworten! Das heisst das wir als Rentner wieder verarscht werden! DEr Ausgleich war sicher nicht dazu gedachttarifliche Lohnsteigerungen zu unterwandern!ES war gedacht den Unternehmen die Möglichkeit zu geben ihren MA einen Inflationsausgleich zu geben,nicht die Löhne zu drücken!WArum bekommen wir als Rentner nicht etwas Gleiches?Mit freundlichem Gruss D
ThomasRam 09.03.2023 | 17:10
Danke für die Antworten! Das heisst das wir als Rentner wieder verarscht werden! DEr Ausgleich war sicher nicht dazu gedachttarifliche Lohnsteigerungen zu unterwandern!ES war gedacht den Unternehmen die Möglichkeit zu geben ihren MA einen Inflationsausgleich zu geben,nicht die Löhne zu drücken!WArum bekommen wir als Rentner nicht etwas Gleiches?Mit freundlichem Gruss D
Die 'Inflationsprämie' ist eine mögliche aber absolut freiwillige Leistung von Arbeitgebern. Die Rentenversicherung hat damit nichts zu tun.
Genauso, wie die Corona-Prämie ... Wer von den Arbeitgebern und Tarifverträgen profitieren will, muß halt auch arbeiten, und wenn's nur zusätzlich während Rentenbezug ist. ;-)
Didiam 09.03.2023 | 18:30
Ich habe 45 Jahre gearbeitet! In meiner Lebensarbeitszeit hat es nie etwascähnliches gegeben! ca 1972 hat Herr KLuncker und einige andere Gewerkschaftsführer zweistellige Lohnerjöhungen durchgesetzt,ohne Inflationsgeld!Was haben wir heute für Gewerkschaftler! VLG Didi
DGBam 09.03.2023 | 19:03
Ja, die alten Gewerkschafter... die hatten es auch leichter, denn sie konnten mit dem Finger ostwärts zeigen. Alle Kanzler haben mithilfe der Sozialen Marktwirtschaft gegen den Kommunismus gekämpft und der Westen musste ganz schön auftafeln. Kindergeld, Erziehungsjahr, 5-Tage-Woche,es war stets die "DDR", die sozial vorgelegt hat. Ohne dieses wäre es wohl im Westen mit dem alten Standesdünkel weiter gegangen. Mancheiner sollte der "DDR" auf Knien für ihre Sozialleistungen danken! Alte Gewerkschafter haben sich oft darauf berufen, dass ja selbst die Menschen im Osten sowas hätten. Hartz und GruSi wären damals undenkbar gewesen!
Didiam 09.03.2023 | 19:45
DAs sehe ich ganz anders!Damals haben sich Gewerkschaftler richtig um die Mwnschen gekümmert und gekämpft! Damals wäre die Inflationszulage nie in Tarifgesprächen gelandet,vor allem nicht bei den heutigen Gewinnen der Unternehmen! Was heute noch dazu nkommt:Da bekommt ein Vorstand mal eben fürv 23 eine Erhöhung von satten 90000 Euro! Für die Ma ist aber kein Geld da!Dann werden Verträge gemacht über 2 Jahre mit dem Hinweis,das mann die Forderungen erreicht hätte! Hier sollten die Menschen auf die Strasse gehen wie in Frankreich oder England! Wir werden hier von der Politik und den Gewerkschaften,wie Arbeitgeberverbänden,mit Brot und Spiele ,wie im alten Rom ruhiggestellt! Wer sich dagegen auflehnz wird sofort in die rechte Ecke gestellt!Zu DDR zeiten waren die Demonstranten Helden_Heute sind es REchtsradikale! Wie tief sind unsere sogenanntenb Eliten gefallen!MFG Didi
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