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Krank in die Reha

von Else13.11.2022 | 23:36
225 Ansichten
6 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Hallo, nun hat sie schon über 1000 Überstunden und das scheint dem Betrieb nicht zu stören, auch nicht das sie schon psychisch am Boden ist. Angstzustände, Panikattacken, Lustlos, Existenz-angst, von ein Extrem ins andere, widersprüchlich, Suizidgedanken kann man nicht ausschließen. Seit einem Jahren versuche ich nun schon auf sie einzureden um ihr zu helfen, was fatale Auswirkungen auf unsere Beziehung hat. Beschimpfungen, Beleidigungen, Erpressung und Gewalt. Mit unserer Hausärztin besprach ich meine Befürchtungen, Alzheimer? Da ich aber über 20 Jahre älter bin wie sie, durfte ich dann 2 mal zum Test. Ansonsten soll ich mir Hilfe suchen. Also suchte ich im In-ternet nach Hilfe. Regionale ist in dieser Richtung sehr schwer zu finden, Geld ist wohl in den meisten Fällen gefragt, obwohl man immer angibt das es nicht so ist. Ich wiederholte meine Bedenken: Sie ist egoistisch und kotrollsüchtig. Wenn ist dies oder jenes nicht mache verlässt sie mich. Hat 9000€ im ersten Halbjahr für "Lebensmittel" ausgegeben. Hat ein Küche gekauft zum Halben Preis? 12000€/24000€, die aber sicher nur 6000€ wert ist, mit fehlenden Eigenschaften. Aufgebaut mit viel Pfusch, an dem ich Schuld bin, aber den Küchenbauer und Verkäufer trifft keine Schuld, alles liebe nette Manschen, mit denen sie auch mit "per du" noch in Kontakt ist, die die Situation ausgenutzt haben? Will sich Geld leihen und mit vollen Händen ausgeben für immer neue Objekte die ich verwirklichen soll und vieles mehr. Nicht einmal in 6 Monaten hat es eine Hilfeorganisation geschafft mir auch nur eine brauchbare Anlaufstelle zu benennen. Bei einer kirchlichen Stelle sind wir jetzt. Obwohl ich all diese Dinge schilderte, wurde ich immer wieder abgewürgt, worin sie wieder eine Bestäti-gung fand und sich die Situation noch verschlimmert. Ich habe das Gefühl, ihre Arbeitskollen bestimmen unser privates Leben. Sie ist im Schichtdienst. Egal wann das Telefon klingelt, auch um 200, 300, 400 oder 500, sie geht ran, "du kannst doch weiter-schlafen" ist ihr Kommentar, so, als ob sie Bericht erstatten muss und auch die Einflussnahme den ganzen Tag über nicht abreißt. Sie wird ausgelacht weil ich nicht das mache was sie will. Ich viel zu lange brauche um ihre Wünsche zu erfüllen. Das musst du dir nicht gefallen lassen. Ich nicht der richtige für sie bin. Wir nicht zusammen passen und und und. Wenn ich ihre Arbeitzeit dazurechne, muss sie wohl 10h am am Tag telefonieren. Nun ist wieder so ein Fall eingetreten. Früh zur Arbeit angekom-men nusste sie zu einer anderen Dienststelle, in einem Bereich, der eigentlich für andere Mitarbeiter bestimmt sein sollte, Zusatzdienst, unvorbereitet, doppelter Fahrweg, Disponent nicht mehr erreichbar, Wochenend. Toll, aber das ist noch nicht alles. Nun soll sie eine Arbeit verrichten, der in ihren Urlaub hinein-geht, unbezaht?, unversichert? Ich glaube jetzt macht sich in mir eine Psychose breit. Wir haben lange gebraucht um unser Zusammensein etwas erträglicher zu gestalten, auch mit der Aussicht eines Kuraufenthaltes, der in einer Woche starten soll. Aber was ist wenn sie jetzt, so kurz vor dem Ziel, krank wird? Von der anstehenden Beratungsstunde (Eheberatung!), zu der sie allein eingeladen ist, verspreche ich mir nicht viel, da all diese Probleme bis jetzt verdrängt wurden. Es war immer auch die gleiche Reaktion, das Alter. Weil wir keine Kirchensteuer zahlen? Ist die Kur futsch? Kann sie, wenn sie krank geschrieben ist, in Krankheit zur Kur fahren? Werden wir alles verlieren?

6 Antworten

Ist_doch_ganz_einfacham 13.11.2022 | 23:41
Einfach mal einen gesetzlichen Betreuer suchen! Dann läuft das schon...
viel Textam 14.11.2022 | 00:01
Es ist nichts ungewöhnliches das die Patienten einer Rehamaßnahme vor der Reha und mitunter auch nach der Reha arbeitsunfähig attestiert sind.
Rolfam 14.11.2022 | 00:04
Ja, jedenfalls einfacher als die Fragen zu beantworten
-am 14.11.2022 | 07:18
Hallo Else, Rehabilitationsleistungen werden bewilligt, um gesundheitliche Einschränkungen zu verbessern, um die Erwerbsfähigkeit zu erhalten oder wiederherzustellen. Es ist daher "Gang und Gebe", dass man arbeitsunfähig zur Reha aufgenommen wird. Problematisch ist nur der Fall, sofern eine Arbeitsunfähigkeit aufgrund einer abweichenden Diagnose als die Reha-Indikation besteht, welche nicht im Rahmen der bewilligten Leistung mitbehandelt werden kann oder gar eine derart schlimme Erkrankung vorliegt, welche dazu führt, dass Sie aus gesundheitlicher Sicht aktuell "nicht rehafähig" sind und andere Leistungen vorrangig sind (wie etwa eine akute Krankenhausbehandlung). Problematisch wäre auch eine Corona-Infektion. Jedoch würden keiner dieser Gründe dazu führen, dass die bewilligte Leistung komplett abgesagt wird. Sofern aus gesundheitlichen Gesichtspunkten aktuell keine Aufnahme zur Reha erfolgen kann, ist ein Aufschub des Antritts zur Leistung möglich, gegebenenfalls auch unter Verlängerung der Kostenzusage auf Antrag, soweit nötig. Sofern die bewilligte Leistung von Ihrer Krankenversicherung genehmigt wurde, bitten wir um direkte Kontaktaufnahme mit Ihrer Krankenkasse über die bestehenden Möglichkeiten, sollte es dazu kommen, dass die Reha nicht angetreten werden kann. Wir wünschen Ihnen alles Gute, Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung.
Elseam 14.11.2022 | 09:14
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Hallo, nun hat sie schon über 1000 Überstunden und das scheint dem Betrieb nicht zu stören, auch nicht das sie schon psychisch am Boden ist. Angstzustände, Panikattacken, Lustlos, Existenz-angst, von ein Extrem ins andere, widersprüchlich, Suizidgedanken kann man nicht ausschließen. Seit einem Jahren versuche ich nun schon auf sie einzureden um ihr zu helfen, was fatale Auswirkungen auf unsere Beziehung hat. Beschimpfungen, Beleidigungen, Erpressung und Gewalt. Mit unserer Hausärztin besprach ich meine Befürchtungen, Alzheimer? Da ich aber über 20 Jahre älter bin wie sie, durfte ich dann 2 mal zum Test. Ansonsten soll ich mir Hilfe suchen. Also suchte ich im In-ternet nach Hilfe. Regionale ist in dieser Richtung sehr schwer zu finden, Geld ist wohl in den meisten Fällen gefragt, obwohl man immer angibt das es nicht so ist. Ich wiederholte meine Bedenken: Sie ist egoistisch und kotrollsüchtig. Wenn ist dies oder jenes nicht mache verlässt sie mich. Hat 9000€ im ersten Halbjahr für "Lebensmittel" ausgegeben. Hat ein Küche gekauft zum Halben Preis? 12000€/24000€, die aber sicher nur 6000€ wert ist, mit fehlenden Eigenschaften. Aufgebaut mit viel Pfusch, an dem ich Schuld bin, aber den Küchenbauer und Verkäufer trifft keine Schuld, alles liebe nette Manschen, mit denen sie auch mit "per du" noch in Kontakt ist, die die Situation ausgenutzt haben? Will sich Geld leihen und mit vollen Händen ausgeben für immer neue Objekte die ich verwirklichen soll und vieles mehr. Nicht einmal in 6 Monaten hat es eine Hilfeorganisation geschafft mir auch nur eine brauchbare Anlaufstelle zu benennen. Bei einer kirchlichen Stelle sind wir jetzt. Obwohl ich all diese Dinge schilderte, wurde ich immer wieder abgewürgt, worin sie wieder eine Bestäti-gung fand und sich die Situation noch verschlimmert. Ich habe das Gefühl, ihre Arbeitskollen bestimmen unser privates Leben. Sie ist im Schichtdienst. Egal wann das Telefon klingelt, auch um 200, 300, 400 oder 500, sie geht ran, "du kannst doch weiter-schlafen" ist ihr Kommentar, so, als ob sie Bericht erstatten muss und auch die Einflussnahme den ganzen Tag über nicht abreißt. Sie wird ausgelacht weil ich nicht das mache was sie will. Ich viel zu lange brauche um ihre Wünsche zu erfüllen. Das musst du dir nicht gefallen lassen. Ich nicht der richtige für sie bin. Wir nicht zusammen passen und und und. Wenn ich ihre Arbeitzeit dazurechne, muss sie wohl 10h am am Tag telefonieren. Nun ist wieder so ein Fall eingetreten. Früh zur Arbeit angekom-men nusste sie zu einer anderen Dienststelle, in einem Bereich, der eigentlich für andere Mitarbeiter bestimmt sein sollte, Zusatzdienst, unvorbereitet, doppelter Fahrweg, Disponent nicht mehr erreichbar, Wochenend. Toll, aber das ist noch nicht alles. Nun soll sie eine Arbeit verrichten, der in ihren Urlaub hinein-geht, unbezaht?, unversichert? Ich glaube jetzt macht sich in mir eine Psychose breit. Wir haben lange gebraucht um unser Zusammensein etwas erträglicher zu gestalten, auch mit der Aussicht eines Kuraufenthaltes, der in einer Woche starten soll. Aber was ist wenn sie jetzt, so kurz vor dem Ziel, krank wird? Von der anstehenden Beratungsstunde (Eheberatung!), zu der sie allein eingeladen ist, verspreche ich mir nicht viel, da all diese Probleme bis jetzt verdrängt wurden. Es war immer auch die gleiche Reaktion, das Alter. Weil wir keine Kirchensteuer zahlen? Ist die Kur futsch? Kann sie, wenn sie krank geschrieben ist, in Krankheit zur Kur fahren? Werden wir alles verlieren?
Hallo Else, Rehabilitationsleistungen werden bewilligt, um gesundheitliche Einschränkungen zu verbessern, um die Erwerbsfähigkeit zu erhalten oder wiederherzustellen. Es ist daher "Gang und Gebe", dass man arbeitsunfähig zur Reha aufgenommen wird. Problematisch ist nur der Fall, sofern eine Arbeitsunfähigkeit aufgrund einer abweichenden Diagnose als die Reha-Indikation besteht, welche nicht im Rahmen der bewilligten Leistung mitbehandelt werden kann oder gar eine derart schlimme Erkrankung vorliegt, welche dazu führt, dass Sie aus gesundheitlicher Sicht aktuell "nicht rehafähig" sind und andere Leistungen vorrangig sind (wie etwa eine akute Krankenhausbehandlung). Problematisch wäre auch eine Corona-Infektion. Jedoch würden keiner dieser Gründe dazu führen, dass die bewilligte Leistung komplett abgesagt wird. Sofern aus gesundheitlichen Gesichtspunkten aktuell keine Aufnahme zur Reha erfolgen kann, ist ein Aufschub des Antritts zur Leistung möglich, gegebenenfalls auch unter Verlängerung der Kostenzusage auf Antrag, soweit nötig. Sofern die bewilligte Leistung von Ihrer Krankenversicherung genehmigt wurde, bitten wir um direkte Kontaktaufnahme mit Ihrer Krankenkasse über die bestehenden Möglichkeiten, sollte es dazu kommen, dass die Reha nicht angetreten werden kann. Wir wünschen Ihnen alles Gute, Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung.
Hallo und herzlichen Dank Euch allen, auch an diese Seite. Wir werden das mit dem Hausarzt abklären und hoffe das sie schnellstmögliche Hilfe bekommt. Lieben tausend Dank. Else
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