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Experten-Antwort

Netto Rente

von Flöckchen21.10.2019 | 16:42
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Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Hallo,ich habe gerade mal über meine Rentenauskunft geschaut. Ich gehe mit 64 und 2 Monaten in die sogenannte abschlagsfreie Rente. Ich wohne in NRW und werde dieses Jahr 60 Jahre alt. Kann mir eventuell jemand schreiben, was ich mit Renteneintritt an Netto Rente zu erwarten habe. Die Zahlen sind folgende. Entgeltpunkte 51 1746€ 1686€ 2040€ Die 2040€ sind wohl nur, wenn ich bis 67 arbeiten würde. Kann jemand etwas mit den Zahlen anfangen?

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Flöckchen,

die Höhe Ihrer zu erwartenden Nettorente kann man nur überschlägig bestimmen. "Senf-dazu" hat Ihnen diesbezüglich bereits eine Berechnung geliefert. Bitte beachten Sie, dass von Ihrer Bruttorente auch noch Steuern abgehen. Wie hoch Ihre Steuerlast ausfällt, hängt von Ihrem persönlichen Steuersatz bzw. von der Summe ihrer Alterseinkünfte ab.

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14 Antworten

senf-dazuam 21.10.2019 | 17:45
Hallo Flöckchen! In der Rentenauskunft ist doch eigentlich alles recht ausführlich beschrieben. In der Renteninformation ist nur ein bisschen Text, aber links von den Zahlen steht doch, um was es sich handelt: 1. Erwerbsminderungsrente, wenn heute zum Stichtag (oben im Schreiben) eine EM-Rente bewilligt würde (inkl. Zurechnungszeit bis > 65 und abzgl. bis zu 10,8% Abschlag) 2. Regelaltersrente, wenn ab jetzt keine Beiträge mehr dazu kommen. 3. Regelaltersrente, wenn in der Zeit bis zur Regelaltersgrenze weitere Beiträge gezahlt werden, wie in den letzten fünf Jahren im Durchschnitt. Weitere Fragen?
senf-dazuam 21.10.2019 | 17:48
Nachschlag: wenn Sie mit 64/2 in die "Rente für besonders langjährig Versicherte" wollen, werden für gut zwei Jahre weniger Beiträge zusammenkommen, das müssen Sie schon mal abziehen, auch wenn keine Abschläge anfallen. Wenn Sie es genau wissen wollen, können Sie auf den Webseiten der DRV eine Rentenauskunft für genau die beabsichtigte Rente anfordern. Alternativ machen Sie in einer Beratungsstelle einen Termin dazu aus. Dann wissen Sie alles ganz genau!
Flöckchenam 21.10.2019 | 17:54
Das heißt, ich kann froh sein wenn ich 1500€ Rente bekomme?
Siehe hieram 21.10.2019 | 17:58
Zitat von senf-dazu anzeigenausblenden
zur weiteren Erläuterung für @Flöckchen (weil @senf-dazu beide Begriffe benutzt hat, aber wohl auch die Rentenauskunft meint) die RentenAUSKUNFT ist wesentlich ausführlicher als die RentenINFORMATION Rentenauskunft: Übersicht über die im Versicherungskonto gespeicherten rentenrechtlichen Zeiten ( Versicherungsverlauf), Darstellung der Ermittlung Ihrer erwirtschafteten persönlichen Entgeltpunkte, Angaben über die Höhe der Rente, welche zur Zeit auf Grundlage der Entgeltpunkte nach geltendem Recht berechnet werden kann, Bei verminderter Erwerbsfähigkeit als Rente wegen voller Erwerbsminderung zu zahlen wäre, Bei Tod als Witwen/ Witwerrente, welche zuzahlen wäre, Auf Antrag der Ausgleichsbetrag, der zum Ausgleich bei Rentenminderung wegen vorzeitiger Inanspruchnahme Ihrer Rente erforderlich ist, Allgemeine Hinweise auf die Erfüllung der Voraussetzungen eines Rentenanspruches.
Berateram 21.10.2019 | 18:50
Machen Sie einen Termin in der nächstgelegen Auskunfts- und Beratungsstelle der Rentenversicherung und es wird Ihnen alles erklärt. Hier schriftlich im Forum ist das doch eindeutig zu kompliziert und umfangreich.
senf-dazuam 22.10.2019 | 09:08
Hallo! Wenn ich mir die Daten so anschaue, zahlen Sie im Moment in etwa den Höchstbeitrag ein oder verdienen an/über der Beitragsbemessungsgrenze. Wenn Sie also nicht bis zur Regelaltersrente weiter einzahlen, sondern zwei Jahre früher in Rente gehen, verlieren Sie etwa 4 EP, entsprechend einer monatlichen Rente von ca. 130 Euro. Ihre Rente für BESONDERS langjährig Versicherte dürfte also gute 1900 Euro betragen. Davon werden dann noch (bei gesetzlicher Krankenversicherung) KV/PV-Beiträge abgezogen, das sind ganz grob geschätzt 10%.
Flöckchenam 23.10.2019 | 17:37
Zitat von senf-dazu anzeigenausblenden
Das heißt, ich kann froh sein wenn ich 1500€ Rente bekomme?
Hallo! Wenn ich mir die Daten so anschaue, zahlen Sie im Moment in etwa den Höchstbeitrag ein oder verdienen an/über der Beitragsbemessungsgrenze. Wenn Sie also nicht bis zur Regelaltersrente weiter einzahlen, sondern zwei Jahre früher in Rente gehen, verlieren Sie etwa 4 EP, entsprechend einer monatlichen Rente von ca. 130 Euro. Ihre Rente für BESONDERS langjährig Versicherte dürfte also gute 1900 Euro betragen. Davon werden dann noch (bei gesetzlicher Krankenversicherung) KV/PV-Beiträge abgezogen, das sind ganz grob geschätzt 10%.
Hallo, danke für die grobe Einschätzung.Wie kommt man auf die 1900€ bzw. wie wurde es berechnet?
senf-dazuam 23.10.2019 | 17:55
2040 - 130 = 1910 Da Sie bei einem Rentenbeginn VOR der Regelaltersgrenze eben etwa zwei Jahre keine Beiträge in die Rentenversicherung mehr einzahlen werden und diese anhand der Differenz zwischen heutigem und prognostiziertem Rentenbetrag in etwa in Höhe der BBG liegen sollten, werden etwa 4 EP oder entsprechend etwa 130 Euro weniger an Rentenbertrag herauskommen.
senf-dazuam 24.10.2019 | 09:37
Ganz klar wird es, wenn Sie bei der Rentenversicherung eine Rentenauskunft zum gewünschten Rentenbeginn beantragen. Das geht sogar online ... und dann haben Sie es schwarz auf weiß :)
Flöckchenam 24.10.2019 | 10:48
Das heißt ich kann genau nach dem Datum fragen, an dem ich in Rente gehe?
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