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Experten-Antwort

Reha abgelehnt bei

von Anne22.07.2011 | 10:20
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5 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Mein Mann ist ( noch) voll berufstätig und hatte auch durchweg 20 Jahre gearbeitet bis heute. Der Rehaatrag wurde vom behandelten Facharzt einer Uniklinik ausgestellt, welche meinen Mann im Rahmen einer "doppelblinden Medikamentenstudie" betreut und aber gleichzeitig die Aufgaben eines niedergelassenen Facharztes übernimmt (z.B. Rezepte ausstellen,Kontrolle Blutwerte, Kontrolle Krankheitsverlaufes usw - das erspart den zusätzlichen Gang zum niedergelassenen Facharzt). Der Rehaantrag wurde mit dem Hinweis abgelehnt, es ist eine "akutstationäre Behandlung" notwenig. Frage 1: warum dieser Ablehungsgrund, wo mein Mann doch noch voll arbeitet trotz dieser Erkrankung? Frage 2: Darf der Widerspruch so formuliert sein: "eine stationäre Reha halten wir für SINNVOLL. Ziel der Reha ist eine längere Erhaltung der funktionelle Abhängigkeit und der Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit." Oder muss dort stehen: "eine stationäre Reha halten wir für NOTWENDIG" Wird bei dem Wort "sinnvoll" wieder abgelehnt werden? Frage 3: Kann der Reha-Antrag auch als "EIL-Antrag" da die Erkrankung "schnell progredient" verläuft und eine schnellere/frühere Reha bessere Ergebnisse erzielen wird. Hoffe auf Ihre fachkundige Antwort. Danke.

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1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

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4 Antworten

Nixam 22.07.2011 | 10:51
Nixam 22.07.2011 | 10:46
Hallo Anne! Die Formulierung muß lauten: Aus medizinischem Dafürhalten ist eine medizinische Rehabilitationsleistung DRINGEND ANGEZEIGT! Sonst klappt das nie mit der Reha. Viele Grüße Nix
Anneam 22.07.2011 | 12:45
Nachsatz: Frage 4: wird von der DRV bei "progredienter schwerer Erkrankung" immer abgelehnt? Werden hier womöglich die medizinischen Voraussetzungen des §10 des SGB VI nicht erfüllt? (Die Erkrankung ist nicht aufhaltbar und schreitet immer weiter fort.) Eine Reha bringt nur eine Verzögerung und einen vorübergehenden Erhalt der Leistungsfähigkeit. Danke Nix für Ihre bisherigen Antworten. Werden dies so übernehmen.
Elisabetham 23.07.2011 | 22:56
Anne, es ist immer die Rehaprognose entscheidend.
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