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Experten-Antwort

Rentenberechnungsformel nicht eindeutig

von Herr Domper21.12.2019 | 13:26
114 Ansichten
2 Antworten

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wie in der Überschrift beschrieben ist mir trotz oft beschriebener Berechnungsformel ein Umstand nicht klar. Da mit reinen Abschlagsprozenten für jeden Monat den man vor (in meinem Fall knapp 67 Jahren) dem eigentlichen Rentenbeginn gerechnet wird, stellt sich die Frage wovon diese (im Maximalfall 14,4 %) berechnet werden. Von dem bei vorgezogenem Rentenbeginn zu erwartender Rente mit 67 Jahren oder dem bis dahin tatsächlich erworbenen Rentenpunkten. Bisher bin ich davon ausgegangen, dass bei vorgezogenem Rentenbeginn eine Hochrechnung erfolgt wie hoch die Rente (mit 67 Jahren) ausfallen würde und davon die %punkte abgezogen würden. Allerdings ist in den Berechnungsbeispielen immer von "hat Rentenpunkte erworben" die Rede und nie von "würde mit 67 Jahren erworben haben". Zumal sich noch ein anderer Gesichtspunkt aufdrängt. Sollte der Rentenanspruch hochgerechnet werden und ein Arbeitnehmer mit z.B. 62 Jahren eine berufliche negative Veränderung mit geringerem Einkommen erwarten müssen, würde dies einen vorzeitigen Rentenbeginn entgegenkommen ?! im voraus vielen Dank

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Herr Domper,

KSC hat die Frage sehr gut beantwortet. Die Abschläge wirken sich immer auf die Werte aus, die zum Rentenbeginn festgestellt werden.

Deutsche RentenversicherungSie möchten persönlich beraten werden?Beratungsangebote der Deutschen Rentenversicherung

1 Antworten

KSCam 21.12.2019 | 14:02
Natürlich nur aus den tatsächlich erreichten Werten. Angenommen jemand hat mit 63 einen Anspruch von 1000 € erreicht, dann gehen von diesen 1000 € 14,4% ab, es bleiben also 856 €. Würde derjenige bis 67 weiterarbeiten und durch seinen Verdienst jedes Jahr 50 € Rentensteigerung haben, hätte er mit 67 eine Bruttorente von 1200 €. Warum sollte denn der Staat jemandem der mit 63 aufhören will 4 Beitragsjahre schenken und so tun als ob der bis 67 gearbeitet hätte?
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