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stationäre Reha

von Wanda05.07.2018 | 19:32
456 Ansichten
6 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Ich bin gerade auf der Suche eine geeignete Reha für mich zu finden. In den Foren lese ich immer wieder, dass man durch die Deutsche Rentenversicherung "mehr" als reglementiert ist - im negativem, erschreckendem Sinn und Patient der 4. Klasse ist. Mein Wunsch ist es,die 3 Wochen sehr effektiv zu gestalten. Ein nachgewiesener Arzt- Operationfehler hat meinen Körper mittlerweile leider sich sich sehr verändert und ich möchte es ändern, da ich befürchte, dass mein Körper die Arbeitsbelastung bis zur Rente dies nicht mitmacht. Danke lieber Operateur! Um in meiner Arbeitswelt (mehr als die üblichen 40h/ Wo) weiter bestehen zu können, möchte ich eine sehr effektive Reha (tut mir privat und beruflich auch weh). Was ich aber in den ganzen diversen Foren herauslese, habe ich als Privatpatient im Angestelltenverhältnis keine Chance eine Therapie oder Training dazu zubuchen?!! Verstehe ich nicht? Ich bin der Rentenversicherung so bedingungslos ausgeliefert. Sehe ich das richtig? Komme ich mal als angestellter Gutverdiener mit einer 60h-Woche und als extreme Melkkuh (Steuerzahler und Subventionierer) nicht mit eigenem Engagement irgendwie weiter? Werde ich auch eingestuft, dass Kaffeetrinken zwischen 1 Therapien und einem Gruppentreffen am Tag gut genug sind? Wo ist der Sinn einer Reha zum Erhalt der Arbeitskraft bis mind. 67 Jahren? So nicht, ich brauche keine 3 Wochen Urlaub, sondern 3 Wochen Training für den Körper und Geist. Gibt es Möglichkeiten, etwas zusätzlich dazu zubuchen, damit ich nicht nur in einem schlechten Zimmer Schafe zähle und irgendwie die kostbare Zeit totschlage? Sorry, dass meine Nachricht etwas emotoional ist. Habe aber gerade mit einer Reha Anstalt telefoniert, die mir so etwas ähnliches mitgeteilt hat. Entweder 100 % Privatleistung als Selbstzahler oder dem schlechten System ausgeliefert sein. Dazubuchen, Extraengagement für die Krankheit von der Rentenversicherung nicht erwünscht???!!! Solidaritätsprinzip! Wer zahlt den die Beiträge? Menschen,Angestellte wie ich!!! Entschuldige mich nochmals für die Emotionalität, falls sich jemand angesprochen füllt. Ich zahle gerne in das System, aber ich möchte es auch weiterhin tun können!

6 Antworten

Tobiasam 05.07.2018 | 19:44
Also ich war schon drei mal bei einer DRV-finanzierten Reha und war jedesmal sehr zufrieden. Ich fürchte, dass sich so wohl das Reha-Personal als auch Ihre Mitpatienten warm anziehen müssen, wenn die Ihre Bekanntschaft machen. Diese Leute tun mir jetzt schon leid...
Lisaam 05.07.2018 | 19:49
Hallo Wanda, ich war schon mehrmals auf Reha der DRV. Und ja, das Standardprogramm ist eher "gemächlich". Ich habe aber jedes Mal gesagt, dass mich das nicht auslastet und ich mehr "trainieren" möchte und dies auch kann - und ich habe jedes Mal mehr Trainingseinheiten bekommen. Klar, man kann es sich nicht aussuchen, welche Therapien man bekommt, aber wenn man mehr als üblich gefordert werden möchte, wird man das auch. Alles Gute! Lisa
wandaam 05.07.2018 | 20:07
Danke für die schnellen Rückantworten. Es soll nicht falsch rüberkommen. Es muss sich auch kein Physio oder Mitpatient "warm" anziehen. Meine Mitmenschen bezeichnen mich zu 99 % als freundlich und zuvorkommend. Bin nur etwas geschockt und mehr als frustiert über das System, welches mir gerade durch 2 Telefonate mit den Kliniken übermittelt wurde. Sorry Ich bin ein Leistungsmensch, dass gebe ich zu. Sowohl beruflich, wie sportlich. Möchte, wenn ich 3 Wochen aus dem beruflichen und privatne Leben bin, soviel wie möglich mitnehmen. Was aber mir mit den Telefonaten eher zurückhaltend beantwortet wurde. Daher mein Frust und die Überlegung, ob Reha für mich persönlich überhaupt Sinn macht.
W*lfgangam 05.07.2018 | 20:45
Zitat von wanda anzeigenausblenden
Hallo wanda, vielleicht liegt genau da Ihr 'klitzkleines' Problem - immer nur Maximum machen _zu müssen_ ...müssen/wollen? Wenn das so weiter geht, burnen Sie sich ziemlich schnell und zeitnah noch mehr out - und dann? Dann lassen Sie alle Ihre Leistungsempfänger ziemlich schnell fallen/Topleistung geht nicht mehr/die Nächste bitte... Lassen Sie sich Zeit und gehen eine DRV-Reha 'locker und entspannt' erst mal an. Sie kann Ihnen helfen, den eigenen Weg wiederzufinden - danach haben Sie anschließend Zeit/das war doch alles *Scheiße, weitere Schritte für einen besseren Weg unter Anleitung der Sie behandelnden Ärzte zu finden. Gruß w.
KSCam 06.07.2018 | 16:41
Ob eine Reha hilft, wenn man hinterher nichts ändert und eine 60 Stunden Woche hat? Da ist doch abzusehen, dass etwaige positiven Aspekte der Reha nach spätestens 3 Monaten wieder verpufft sind. 5 Tage in der Woche jeweil 12 Stunden - da braucht sich doch wirklich keiner wundern dass das zu gesundheitlichen Problemen führt. ber das ist ja nicht mein Problem.
EM-Rentneram 09.07.2018 | 07:43
Hallo Wanda, Ihre Emotionalität kann ich nachvollziehen, da ist Mensch motiviert und fühlt sich doch ausgebremst. Sie scheinen aber auch zur Übermotiviertheit zu neigen? Das selbst ein gesunder Körper und Geist, regelmäßige Erholungsphasen braucht, wissen Sie sicherlich. Da wäre es ganz sinnvoll, die Zeit jetzt zu nutzen, um den Tagesablauf anzupassen, wenn Sie wieder arbeiten gehen. Sie können jetzt weiterhin in Ihrer Opferrolle bleiben oder gucken, was Sie aus der Situation machen. Ich habe auch mehrere Rehas gemacht. Und es fanden sich immer! Möglichkeiten, zusätzlich zum Reha-Tagesprogramm, eigene Übungseinheiten zu absolvieren. Sei es Walking, freie Benutzung des Schwimmbeckens, geistiges Training etc. Wenn Mensch während der Krankengymnastik z. B. um Anleitung für Selbstübungen bittet, sind die Therapeuten eigentlich immer bereit, diese einem auch zu zeigen. Sie sind ein erwachsener Mensch, ich glaube, sie brauchen in Ihrer freien Rehazeit, keinen Lehrer oder technische Vorrichtungen, die Körperübungen durchzuführen. Haben Sie ein bisschen Selbstvertrauen, dann können Sie auch vieles allein bewältigen. Ansonsten gibt es sicherlich auch noch die Möglichkeit, bei einer Physiotherapiepraxis vor Ort (unabhängig von der Rehaklinik), als Selbstzahler und in der Freizeit, etwas zu machen. Oder es gibt vor Ort ein Fitness-Studio, welches Reha-Sport anbietet, das kann man auch als Selbstzahler absolvieren. Sie sollten sich vorher beraten lassen, wie sinnvoll eine ständige Muskelbeanspruchung bei Ihnen ist. Irgendetwas gibt es da mit Übersäuerung etc., da kenne ich mich nicht aus, aber ein Fachmensch ganz bestimmt. Viel Erfolg und ne 60h-Woche ist nicht gesund und Märtyrertum im Berufsleben ist auch sowas von out
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