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Wie soll ich reagieren?Wie gehts weiter?Krank,Reha,Krank?KK läuft aus! Für Rente zu jung!

von hertab01.12.2008 | 21:50
1429 Ansichten
4 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Guten Abend. Ich wende mich an Sie, um mir Tips einzuholen. Bin sehr am verzweifeln! Also, ich bin 38 Jahre jung, Kauffrau, ledig. Arbeite seit 22 Jahren nonstop, und wurde durch eine Krankheit vor 1 Jahr aus dem Berufsleben gerissen. (Erst wegen meinem Rheuma, jetzt auch noch starke psychische Probleme). Hatte eine Reha und auch eine Wiedereingliederung erfolglos hinter mir. Mein Krankengeld läuft im sept. 09 aus. Ich war noch nie Arbeitslos und habe große Angst davor! Für eine Rente fühle ich mich zu jung. Auch kann ich davon nicht leben. Meine Frage: Wie soll es jetzt mit mir weitergehen? Welche Möglichkeit gibt es, damit ich nicht nach Ablauf des Krankengeldes in ALG1 und danach in H4 falle. Das würde mich psychisch noch tiefer runterziehen. Es muß doch für solche Leute wie micht Lösungen geben. Ich war schon bei der Rentenberatung. Die haben mir gesagt "Als Kauffrau finden Sie sicher eine neue geeignetere Arbeit" oder "reichen Sie halten einen Rentenantrag ein"... Das hat mir überhaupt nicht gebracht! Was soll ich machen??? Danke! herta

4 Antworten

icham 01.12.2008 | 22:27
Was soll man Ihnen denn raten? Einen Rentenantrag wollen Sie nicht stellen, das Krankengeld läuft aber irgendwann aus. Entweder Sie arbeiten dann wieder bzw. lassen sich rechtzeitig in einen leidensgerechten Arbeitsplatz vermitteln oder Sie müssen ALG in Anspruch nehmen. Alle Alternativen sind Ihnen also bekannt. Die Aussage "für Rente zu jung" ist Unsinn. Wenn es nicht mehr geht, müssen auch junge Menschen möglicherweise die Rente in Anspruch nehmen.
mausiam 02.12.2008 | 02:15
versuchen sie´sich zu beruhigen,das KKGeld läuft zwar in 2009 aus,aber, ich denke, Rentenantrag stellen und sehen was geschieht. Wenn Sie ausgesteuert werden, dann ALG 1,nahtlosigekeit beantragen und warten, was mit Ihrem Rentenantrag geschieht .Und ich würde mir dann einen Anwalt nehmen oder, wenn keine Rechtschutzversicherung für diesen Fall vorhanden den SoVd konsultieren. MfG
KSCam 02.12.2008 | 07:48
die Wege, die es gibt kennen Sie nun. Ob Sie ein Rentenfall sind, weil Sie "so eingeschränkt sind, dass Sie auch leichte Arbeiten nicht mehr machen können", weiß keiner im Forum. Besprechen Sie dies mit den Ärzten - wird das so gesehen, wird am Rentenantrag kein Weg vorbeiführen (und zwar egal ob die Rente reichen würde oder nicht)! Können Sie arbeiten, wird es darum gehen eine geeignete Arbeit zu finden und falls das nicht klappen sollte, führt langfristig kein Weg an der Arbeitslosigkeit vorbei.
Corlettoam 02.12.2008 | 07:51
Die bestehenden Möglichkeiten haben Sie doch alle selber schon aufgeführt. Andere gibt es nicht , denn entweder ist man krank oder gesund , arbeitsfähig oder nicht, erwerbsfähig oder nicht ...... Warum Sie aber freiwillig auf die vielleicht beste Lösung ( nämlich eine befristete EM-Rente - wenn Sie denn überhaupt genehmigt würde ) von vorne herein verzichten wollen, ist mir unklar. Und ob Sie sich dafür " zu jung " fühlen spielt auch keine Rolle, denn weder die Krankenkasse noch die Agentur für Arbeit oder sonst wer hat eine Zahlungsverpflichtung an Sie, wenn bei Ihnen Erwerbsminderung festgestellt würde ! Trotz finanzieller Einbußen die natürlich immer sowohl bei Krankengeld, ALG I oder EM-Rente logischwerweise immer vorhanden sind , müssen Sie sich im Klaren darüber sein, das Sie derzeit und bis auf weiteres wohl nicht arbeits/erwerbsfähig sind und damit keinen Job ausüben können. Da Sie bereits 22 Jahre ununterbrochen in die RV eingezahlt haben , als Kauffrau wahrscheinlich mindestens durchschnittlich verdient haben und ihre Zurechnungszeit von auch 22 Jahren mit berücksichtigend , dürfte ihre zu erwartende volle EM-Rente doch gar nicht sooo niedrig sein. Außerdem könnten Sie dann ja auch noch 400 € pro Monat dazuverdienen. Desweiteren muß die EM-Rente ja nicht von Dauer sein , sondern wird ja meistens sowieso nur für 1-2 Jahre befristet sein und wenn Sie danach wieder fit sind, können Sie doch einen erneuten Arbeitsversuch starten. Sie, ihre Ärzte oder sonst wer können doch heute vorher sagen , wie es Ihnen z.B. in 2 Jahren gesundheitlich gehen wird. Und gerade psychische Erkrankungen benötigen eben meistens lange Zeit ( auch Jahre ! ) um sich zu bessern. Alles Gute für Sie.
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