Bochum (KBS/iv). Pflegekräfte sind auch ohne Corona-Pandemie einer hohen psychischen Belastung ausgesetzt. Deshalb wurde auf der Initiative der Kranken- und Pflegekasse Knappschaft das Projekt „Stark in der Pflege“ ins Leben gerufen. Insgesamt haben bereits über 3.000 (angehende) Pflegekräfte aus 28 verschiedenen Krankenpflegeschulen und -häusern an dem Projekt teilgenommen, wie auf der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS)berichtet wurde.
Kompetenz und Resilienz stärken
Das Projekt „Stark in der Pflege“ richtet sich insbesondere an Pflegekräfte in der Aus-, Fort- und Weiterbildung. In dem Schulungsprogramm lernen angehende und tätige Pflegefachkräfte, sich selbst sensibler wahrzunehmen und ihre eigenen Reaktionsmuster, Bedürfnisse und Neigungen kennenzulernen. Vermittelt werden Wissen und Methoden aus den Bereichen Kommunikation und Konfliktlösung. Außerdem soll die eigene psychische Widerstandskraft und Selbstwirksamkeit gestärkt werden. Ergänzt wird das Programm durch die Bausteine Stress- und Selbstmanagement. So werden Pflegekräfte in der Aus- und Weiterbildung mit „Stark in der Pflege“ auf die besonderen Anforderungen und Belastung im Pflegeberuf gut vorbereitet, auch um langfristig gesund zu bleiben und die Freude am Beruf zu behalten.
Weitere Informationen zur stationären Pflege für Pflegekräfte, Angehörige und Betroffene gibt es unter www.knappschaft.de.
