Wer dagegen auch bei fallenden Kursen feste Monatsraten in Aktienfonds investiert, kauft in der Krise mehr Anteile und profitiert so stärker in der Erholungsphase. Unter Umständen kann es daher sinnvoll sein, Riester-Verträge beitragsfrei zu stellen oder zu kündigen und den Anbieter zu wechseln.
Privatanleger können, ebenso wie Profis, diese durchschnittliche Entwicklung auf Dauer nicht schlagen. Und wenn doch, dann eher aus Zufall. Dazu gibt es etliche Studien. Der US-Ökonom Burton Malkiel etwa hat 2003 ermittelt, dass über 30 Jahre 98 Prozent der aktiv gemanagten Fonds ihren Aktienindex nicht schlagen konnten. Schuld daran sind nicht zuletzt die Gebühren, die einen guten Teil der Gewinne wieder aufzehren.
Zu welcher Strategie raten Sie?
Für die Altersvorsorge empfehle ich eine simple „Buy-and-Hold“-Strategie. Und zwar in breit gestreute passive Indexfonds mit günstigen Verwaltungskosten. Dazu gehören so genannte ETFs auf Indizes wie den MSCI All Country World oder den FTSE All World.
Weitere Informationen
www.verbraucherzentrale-bawue.de
Online-Renditerechner der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg
