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Corona (Covid-19): Antworten zu Beratungsterminen und Reha

von Jacob13.03.2020 | 15:21
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96 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Zur Moderatoren-Antwort springen
BERATUNG (Stand 15.6.) Ab dem 15. Juli bieten die Auskunfts- und Beratungsstellen der DRV wieder persönliche Beratungen unter Beachtung der aktuellen Hygienevorgaben an. Dazu muss ein Beratungstermin vereinbart werden, telefonisch über den zuständigen Rentenversicherungsträger oder über die nächstgelegenen Auskunfts- und Beratungsstelle. Spontanberatungen sind nicht möglich. Erste Wahl bleibt allerdings vorerst die telefonische Beratung unter der bundesweiten Rufnummer 0800 - 1000 4800 sowie den Servicerufnummern der Regionalträger. Wir haben für Sie in einem Artikel Alternativen zur Vor-Ort-Beratung in einer Auskunfts- und Beratungsstelle zusammengefasst: https://www.ihre-vorsorge.de/magazin/lesen/corona-alternativen-z… Hier geht's direkt zu den Online-Diensten der DRV ohne Registrierung: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Online-Dienste… Eine weitere Option für Anträge, Fragen und Hilfen sind die Versicherungsämter der Städte, Gemeinden und Kreise. REHA (Stand 24.6.) Mehrere DRV-Regionalträger haben angekündigt, wieder Patienten in ihren Kliniken aufzunehmen. Es gelten allerdings Einschränkungen. DRV Baden-Württemberg: https://www.ihre-vorsorge.de/nachrichten/lesen/drv-baden-wuertte… DRV Hessen: https://www.ihre-vorsorge.de/nachrichten/lesen/reha-kliniken-der… DRV Nord: https://www.ihre-vorsorge.de/nachrichten/lesen/reha-kliniken-der… DRV Nordbayern: https://www.ihre-vorsorge.de/nachrichten/lesen/rehakliniken-der-… Wie einzelne Reha-Kliniken mit der aktuellen Situation umgehen, hängt von einer Reihe von Faktoren ab - etwa den dort behandelten Krankheiten, der örtlichen Verbreitungslage und der Gefahreneinschätzung. Wer eine Reha-Bewilligung erhält, sollte bei der Klinik anrufen, ob eine Reha derzeit möglich/sinnvoll ist. Die Rentenversicherung weist darauf hin, dass bei chronischen Erkrankungen der Lunge, des Herz-Kreislaufsystems, des Stoffwechsels und bei Immunschwäche Versicherte sorgfältig prüfen sollten, ob sie ihre Rehabilitation derzeit antreten sollten. Rücksprache mit dem behandelnden Arzt! FAQ der DRV zu Corona und Reha: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/FAQ/reha_c… Die wichtigsten Meldungen zum Thema DRV-Beratung/Reha chronologisch: Update 19.5. Die Kliniken der DRV Nord nehmen wieder Patienten auf https://www.ihre-vorsorge.de/nachrichten/lesen/reha-kliniken-der… Update 14.5. Eine Anschlussreha (AHB) nach einer schweren OP ist weiterhin möglich. Darauf weist die DRV ausdrücklich hin: https://www.ihre-vorsorge.de/nachrichten/lesen/anschlussreha-auc… Update 24.4. Eine abgebrochene oder nicht angetretene Reha kann jetzt leichter neu beantragt werden. Die DRV stellt dazu einen Kurzantrag zur Vergügung: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Formulare/… --- Reha-Bewilligungen sind jetzt 9 MONATE gültig. Das gilt auch für bereits erteilte Bescheide. Versicherte haben jetzt mehr Zeit, die aktuelle Situation zu berücksichtigen. Bislang galt eine 6-Monate-Frist. --- Menhr zum Thema Reha in unserem Schwerpunkt: https://www.ihre-vorsorge.de/themen/uebersicht/reha-und-corona.h… Viele Reha-Kliniken der DRV nehmen nur AHB-PatientInnen auf (AHB = Anschlussheilbehandlung). Diese werden bei der Aufnahme auf Anzeichen von COVID-19 überprüft. Die Kliniken setzen sich rechtzeitig mit den Patienten in Verbindung und mitteilen, ob eine Anreise schon wieder möglich ist oder den Anreisetermin absagen. Nachsorgeleistungen können bis zu 6 Wochen unterbrochen werden, erst dann wird die Leistung abgebrochen. Kliniken, die Patienten aufnehmen, verschicken im Vorfeld der Reha Fragebögen. Diese sollten Patienten ehrlich und zeitnah beantworten. BEFÖRDERUNGSWERKE / BERUFLICHE REHA Die meisten Berufsförderungswerke haben geschlossen. Wem eine Maßnahme bewilligt wurde: Internetseite des Anbieters checken oder dort anrufen. ( Der Unterrichtsbetrieb wird in der Regel auf Fernunterricht, Lernphasen zu Hause, Onlinebetreuung und sonstige Unterstützung auf Distanz umgestellt. Die Maßnahmen laufen daher unverändert weiter! Die MitarbeiterInnen versorgen die Teilnehmer per Mail und Telefon mit Lernstoff und sind oft sogar als Ansprechpartner im BFW erreichbar. Wir bitten unsere Leser und Stammuser politische Diskussionen ("Deutschland hat versagt" etc) zu unterlassen. Alles, was wir an Lösch- und Dokumentationsarbeiten sparen können, stecken wir in die redaktionelle Arbeit. Bitte bleiben Sie gesund. Viele Grüße Ihre Redaktion

9 Moderatoren-Antworten

Moderatoren-Antwortam 14.03.2020 | 23:50

Liebe Leser,

wir wollen den Blog hier übersichtlich halten. Deswegen haben wir einige Einträge gelöscht. Bitte konzentrieren Sie sich auf Fragen und sachdienliche Hinweise. Zickereien und "Wasserstandsmeldungen" aus anderen Ländern löschen wir. Der Thread wird sonst zu lang und unübersichtlich.

Wir widersprechen der Ansicht, dass Rentenanträge in dieser Lage zweitrangig sind. Altersrenten sind für die meisten Arbeitnehmer die Haupteinnahmequelle im Alter. Zudem gibt es noch Hinterbliebenen- und Erwerbsminderungsrenten - inklusive Fristen, Formularen und Klärungsbedarf. Insofern sind alle sachdienlichen Hinweise zur Beratung willkommen.

@Wolfgang: Wir haben uns mal umgeschaut. Wir haben fast 20 Städte/Gemeinden abgesurft. Nirgendwo stand ausdrücklich, dass Versicherungsämter schließen - teilweise war die Onlineterminvergabe offen. Gleichzeitig lesen wir, dass Mitarbeiter einiger Verwaltungen ins Homeoffice geschickt wurden. Es hilft wohl nichts: Man kann versuchen, einen Termin zu kriegen (online oder telefonisch) und dann warten, ob und wie die Beratung stattfinden kann (evtl. klappt es per Post/Telefon).

Viele Grüße

Ihre Redaktion

Moderatoren-Antwortam 15.03.2020 | 18:51

Wir mussten Einträge löschen und bitten nochmals darum, dass Nicklichkeiten unterbleiben. Der Thread soll übersichtlich bleiben.

Moderatoren-Antwortam 16.03.2020 | 11:22

Liebe Leser,

wir verstehen die Unsicherheit - die Corona-Welle wirkt sich ja sehr deutlich auch auf unsere Arbeit aus. Sobald wir Neuigkeiten erhalten, posten wir das hier.

Viele Grüße

Ihre Redaktion

Moderatoren-Antwortam 16.03.2020 | 15:31

Wir haben versprochen Neuigkeiten sofort zu melden:

Soeben erreicht uns die Nachricht, dass die Deutsche Rentenversicherung Hessen in ihren Reha-Kliniken bis auf weiteres keine Patienten mehr neu aufnimmt. Wer bereits einen Anreisetermin erhalten hae, werde telefonisch von der Klinik kontaktiert. Für die verbleibenden Patienten besteht ein Besuchsverbot von außen. Heimfahrten sind nicht möglich.

Zudem schließen die Auskunfts- und Beratungsstellen, die Dienststellen sowie der Sozialmedizinische Dienst sowie die Ärztlichen Untersuchungsstellen.

Auch den Versichertenältesten wird empfohlen, keine persönlichen Beratungen mehr durchzuführen.

Alle Maßnahmem sollen eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus verhindern.

Moderatoren-Antwortam 17.03.2020 | 11:05

Liebe Leser

wir haben Einträge gelöscht.

In diesen Zeiten müssen wir mit Informationen sorgsam umgehen. Meldungen wonach Patienten mit COVID-19-Anzeichen weiter normal therapiert werden, erscheinen uns unglaubhaft und verunsichern andere Patienten. Vorsichtshalber der Hinweis, dass auch unser Forum kein rechtsfreier Raum ist. Bitte vermeiden Sie Falschmeldungen oder geben Sie uns die Chance, Ihre Informationen vor Veröffentlichung zu checken. Mail an redaktion /at/ ihre-vorsorge.de und wir bitten die Klinik um Stellungnahme.

Bleiben sie gesund.

Ihre Redaktion

Moderatoren-Antwortam 19.03.2020 | 12:23

Danke an "Anonym" für den Hinweis. Wir haben weitere Infos:

Ausführlicher FAQ-Artikel zu Reha und Corona unter:

https://www.ihre-vorsorge.de/magazin/lesen/reha-kliniken-reagieren-auf-corona-krise.html

Moderatoren-Antwortam 21.03.2020 | 14:57

Liebe Leser,

wir erhalten verstärkt Anfragen von verunsicherten Reha-Patienten, die um ihr Krankengeld bangen. Wir sind zwar kein Krankenkassenforum, wollen aber einen Artikel dazu schreiben.

Deswegen bitten wir Betroffene, uns ihren Fall zu schildern. Aber nicht hier im Forum, sondern per Mail an redaktion /at/ ihre-vorsorge.de. So haben wir die Chance, Rückfragen zu stellen. Bitte versorgen Sie uns mit folgenden Informationen:

a) was ist der Auslöser für Ihre Reha (Aufforderung durch Krankenkasse, Arbeitsagentur, DRV, eigene Motivation, Klinik - AHB).

b) Haben Sie die Reha vor Antritt abgesagt, abgebrochen oder ist sie nur verschoben?

c) Was hat Ihnen die Kasse/Arbeitsagentur gesagt?

c) Welche Indikation liegt Ihrer Reha zugrunde (onkologisch, orthopädisch, psychosomatisch)?

Helfen Sie uns, wir helfen Ihnen.

Viele Grüße

Ihre Redaktion

Moderatoren-Antwortam 23.03.2020 | 21:45

Liebe Leser,

wir sitzen gerade an Artikeln zur "Muss-ich-zur-Reha-Problematik" und fragen u.a. auch beim GKV-Spitzenverband wegen der "§ 51 Abs. 1 SGB V-Problematik" nach. Es scheint noch etwas Zeit zu benötigen - auch erfahrene Sozialrechtler und Pressestellern müssen die für uns alle neue Lage erst mal bewerten und sich abstimmen.

Wir danken Lesern, die unserem Aufruf gefolgt sind und uns Infos geschickt haben.

Wir bleiben an den Themen dran.

Ihre Redaktion

Moderatoren-Antwortam 29.03.2020 | 21:02

Wir haben in diesem Thread unangemessene Einträge gelöscht und bitten dafür um Verständnis.

Ihr Admin

87 Antworten

Rudi Ratlosam 13.03.2020 | 16:18
Ich wollte in Kürze in einer DRV-Beratungsstelle Altersrente beantragen. Und nun? Soll ich jetzt damit solange warten, bis mitte des nächsten Jahres ein Impfstoff gefunden wurde?
fritze hilfreicham 13.03.2020 | 16:34
Es gibt Versichertenberater und Versichertenälteste auch in Ihrer Nähe die beim Rentenantrag helfen. Suchen Sie doch mal danach, ggf. bei Google
nebenbeiam 13.03.2020 | 16:49
Ich wollte in Kürze in einer DRV-Beratungsstelle Altersrente beantragen. Und nun? Soll ich jetzt damit solange warten, bis mitte des nächsten Jahres ein Impfstoff gefunden wurde?
Es gibt Versichertenberater und Versichertenälteste auch in Ihrer Nähe die beim Rentenantrag helfen. Suchen Sie doch mal danach, ggf. bei Google
Dem Vernehmen nach soll es sogar Versicherungsämter und antragaufnehmende Gemeinden geben, die hier helfen können... ...meint zumindest das SGB IV und I
Lobam 13.03.2020 | 20:03
Danke an die DRV, dass sie hier informiert und KSC für gute Ideen.
KSCam 13.03.2020 | 18:58
es gäbe dazu doch auch ganz andere prgamatische Lösungsmöglichkeiten: Sie legen zur Zeit des Termins sämtliche benötigten Unterlagen parat (VSNR, IBAN, KKKarte, Steuer ID, etc und rufen dort an wo Sie den Termin haben. In den 30-60 Minuten die für den Antrag vorgesehen sind, klären Sie das Notwendige mit dem vorgesehenen Berater, der gibt die Daten online ein und kann dieses sogar online versenden. Ob Sie ihm bei der Dateneingabe zusehen oder per Telefon mithören ist doch ziemlich egal, oder? Sie erhalten per Post die Kopie des Antrages zugesandt und alles wäre gut. Ob zu so einer bürokratiefreien Verfahrensweise alle DRV Dienststellen bereit wären, kann ich natürlich nicht sagen - ich höre geradezu den Aufschrei einiger Kollegen. Ich praktiziere das aber immer wieder (wenn jemand z.B. plötzlich erkrankt oder beim Termin plötzlich die EDV streikt) - warum sollte das in dieser "nationalen Notlage" nicht möglich sein? Und kommt mir bitte nicht mit Datenschutz und Co; besndere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen.
nur ein Gedankeam 14.03.2020 | 19:02
Ich darf in die Rehaklinik Glotterbad. Ich gehe, weil ich mich dort sicherer fühle: Ich muss nicht arbeiten, keinen verkeimten ÖPNV nutzen, in der Klinik gelten hohe Hygienestandards und ich muss keine Hamsterkäufe machen - Vollverpflegung. Jeder soll selbst entscheiden, ob er seine Reha antritt. Meine Meinung soll nur zu Ihrer Meinungsbildung beitragen.
noch ein Gedanke...am 14.03.2020 | 20:27
An "nur ein Gedanke" ergänzend: In Reha-Kliniken ist ein Arzt gleich zwei Türen weiter. Bei meinem Hausarzt ist schon "Land unter"
W°lfgangam 14.03.2020 | 20:28
Zitat von KSC anzeigen
> Bezug auf: "Um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen, schließen einige Rentenversicherungen ab 16.3. Auskunfts- und Beratungsstellen (DRV Nordbayern, DRV Saarland) oder schränken den Besucherverkehr ein." Hallo KSC, sehr gute Idee von Ihnen! Da ja auch im kommunalen Raum ein erheblicher Nachfragebedarf/Kundenkontakt besteht, ist das eine Lösung, zumindest die Antragsfrage für Rentenanträge so zu handhaben/hier geht es ja grundsätzlich um finanzielle Existenzsicherung *) - Beratungen für dies und das können erst mal völlig hinten runterfallen, für etwaige (versäumte) Fristen finden sich sicher im Nachhinein großzügige Regelungen. *) dass 3 Zimmer weiter der Zahltag für Barleistungen für Sozialleistungen aller Art gesichert wird ...darüber muss ich mir als erste (wichtigste!??) Sofortmaßnahme sicher keine Gedanken machen ;-) Gibt es von den Mitlesenden auf kommunaler Ebene schon erste Erkenntnisse, wie/ob die örtlichen Versicherungsämter - oder allgemein auch, alle aus Bundesgesetz auf Länder/Kommunen übertragen Aufgaben mit erheblichen Kundenkontakt - zu verfahren haben; ggf. aus den Landesaufsichtsbehörden dazu bereits vorgesehene Verfahrens-/Handlungsanweisen? Oder lässt man das, wie gehabt uneinheitlich, in den Händen der Gemeindefürsten, statt aus Bund/Land dazu klare Signale zu erhalten? Gruß w.
Elaam 15.03.2020 | 08:38
Guten Morgen, mein Mann ist Risikopatient (Asthmatiker) und soll am kommenden Dienstag zur Reha in eine Klinik in Kinzigtal (Ortenaukreis/BaWü,hat aktuell 22 Covid19-Fälle). Auf der Internetseite der Klinik findet man keinerlei aktuelle Informationen und wir sind ziemlich verunsichert,weil mein Mann eigentlich mit den ÖPNV und der DB fahren müsste (natürlich ist auch die Fahrkarte schon besorgt). Uns wurde zwar bei einem Telefonat versichert,dass die Klinik entsprechene Vorbereitungen getroffen und vorbereitet ist (so,wie man es vermutlich aktuell sein kann),trotzdem bleibt eben ein Restrisiko,vor allem,weil er ja eigentlich mit Bahn und ÖPNV anreist,und man nie weiss,wer mitfährt. Mir wäre es fast lieber,ihn selbst mit dem Auto zu fahren. Da wir aber finanziell sehr rechnen müssen,wir eine Fahrkarte schon gekauft haben (weil das Schreiben der Klinik erst vor knapp 7 Tagen kam,und damit der Reisegutschein bei der DB nicht eingelöst werden konnte),ist natürlich die Frage,ob wir die Kosten für die Fahrkarte trotzdem erstattet bekommen,oder ob nur die Kosten für die PKW-Anfahrt erstattet werden? Und es ist für uns natürlich auch die Frage,ob es,bei allen Vorsichtsmaßnahmen,die im Menschenmöglichen stehen,trotzdem der Antritt seiner Reha sinnvoll ist. Darüber hinaus beschäftigt uns natürlich auch die Frage, was passiert,wenn es zu solchen Situationen kommt,dass Städte abgeriegelt werden.Die aktuelle Situation mit dem Covid-19-Virus ist dermaßen chaotisch und uneinschätzbar,dass wir uns alle möglichen Maßnahmen vorstellen können (hier in Nbg/FÜ wurden mittlerweile alle Veranstaltungen und Versammlungen (privat wie öffentlich)von über 100 (!) Personen untersagt). Wie es sich allein bis morgen,geschweige denn in den kommenden Wochen entwickelt,ist kaum abzusehen. Was für Möglichkeiten haben wir,bzw. mein Mann,falls sich die Situation weiter verschlechtert? Wäre auch ein vorzeitiger Abbruch der Reha-Maßnahme für ihn ohne Nachteile möglich,wenn sich die Situation weiterhin verschärft? Wie würde es dann z.B. mit der Zahlung des Übergangsgeldes bzw.des Krankengeldes weitergehen? Wäre es ggf. dann auch möglich,weil es bei ihm auch um seine generelle Arbeitsfähigkeit geht,zu einem anderen Zeitpunkt die Reha fortzuführen? Wir haben bereits vergangene Woche mehrmals versucht,jemanden telefonisch bei entsprechender Stelle bei der Rentenversicherung zu erreichen,aber vergeblich. Ich hoffe,dass Sie uns vielleicht hier ein wenig Auskunft geben können. Wir werden morgen auch noch mal bei unsere KV vorstellig werden,weil mein Mann aktuell Krankengeld erhält,vielleicht könnte die uns da auch noch etwas weiterhelfen. Herzlichen Dank und viele Grüße Ela
Thorsten81am 15.03.2020 | 09:12
Hallo zusammen, ich soll in 1,5 Wochen ebenfalls meine medizinische Reha antreten. Auf der Homepage der Klinik steht lediglich, dass sie um die Umstände wissen. Das steht dort aber auch schon länger und wurde nicht mehr aktualisiert. Sowohl in der Klinik (Median Düsseldorf), als auch bei der DRV bekomme ich telefonisch seit Tagen niemanden erreicht. Ich habe mich mit meiner KV in Verbindung gesetzt, aber dort konnte man mir nicht weiterhelfen, ausser mit dem Hinweis dass man um die schwierigen Umstände der Kontaktaufnahme wisse und selbst Probleme hätte. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt erscheint es mir absolut fahrlässig ausgerechnet jetzt eine ambulante Reha in Anspruch nehmen zu "müssen". Ich benötige die Reha und bin mehr als froh darüber, sie bewilligt bekommen zu haben. Also bitte nicht falsch verstehen. Aber die akute Berichterstatttung und die fehlende Möglichkeit in Kontakt treten zu können (vermutlich weil alles völlig überlastet ist), machen mir große Sorgen.
Peinlicham 15.03.2020 | 09:12
Die Rentenversicherung stellt sich in Ihrer Uneinigkeit ein sehr schlechtes Zeugnis aus. Warum schließen einige Regionalträger Ihre Beratungsstellen für den Besucherverkehr und andere verringern Ihr Beratungsangebot und wiederum andere verändern nichts? In der aktuellen Situation ist ein derartiges Gebaren mehr als verantwortungslos und zwar gegenüber Kunden und Mitarbeitern. Wer stellt denn in der Regel Rentenanträge? Richtig: Ältere und kranke Menschen, also die am meisten gefährdeten Personengruppen. Daher kann es nur eine bundesweit richtige Entscheidung geben: Schließung aller Auskunfts- und Beratungsstellen. Die Berater könnten sich dann auf eine, für wirklich wichtige Anträge, telefonische Antragsaufnahme einstellen. Diese, hier schon vorgeschlagene Möglichkeit, wäre auch durchaus praktikabel. Also liebe Rentenversicherung, in der jetzigen Situation ist Flexibilität gefragt. Ihr seid nicht das kleine gallische Dorf, das hier Widerstand leisten muss, was Ihr auch nicht könnt. In diesem Sinne. Ein direkt Betroffener.
Modi1969am 15.03.2020 | 10:06
Hallo, Ich denke auch, dass die Idee von KSC sinnvoll ist. Wenn man bedenkt, wie lange viele Versicherte bzw. Rentner auf ihren Termin gewartet haben und dass bei verzögerten Übergang ins Rentnerdasein auch finanzielle Notlagen bei den Versicherten entstünden, könnten die gebuchten Termine tatsächlich telefonisch abgearbeitet werden. Es hilft ja nix, die Leute dann Wochen später wieder einzubestellen. Wer soll den Beratungstsunami denn dann abfedern? Und nicht jeder Antragsteller kann alleine die Online-Angebote auch nutzen. Daher wäre ein "Springen über den Schatten" in dieser Ausnahmesituation angezeigt. Beratungsstellen offen zu lassen, erhöht nur das Risiko der Infektion der Mitarbeiter und der dann folgenden quarantänebedingten Komplettschließung. Dies hilft m.E. Niemandem...
Versichertenältesteram 15.03.2020 | 11:39
Zitat von KSC anzeigen
Hallo KSC, super Idee, aber ich möchte beim Rentenantrag auch den Verlauf oder eine komplette Rentenauskunft sehen denn die Antragsteller sollen das an Rente bekommen was ihnen zusteht. Wenn das Konto nicht vollständig geklärt ist gibt es halt nicht die richtige Rente und das wäre doch blöd.Wenn das vorher aber alles geklärt sein sollte ist der Vorschlag mit der telefonischen Antragsaufnahme prima und machbar.Einen Haken gibt es noch und zwar den Nachweis eines Kindes wegen der PV. Das muss dann noch geklärt werden.
KSCam 15.03.2020 | 12:25
Klar lieber @Versichertzenältester, da habe ich als DRVler natürlich die Daten am PC vor mir - das haben Sie oder ein Rathaus nicht unbedingt. Das mit dem Kindernachweis und ggfls.fehlenden Unterlagen ist weniger das Problem, all das kann der Kunde per Kopie nachreichen, wenn sonst alles geklärt ist. Wie gesagt praktiziere ich das schon in Einzelfällen längst vor "Corona". Bei Alters- und Hinterbliebenenrenten ist das durchaus praktikabel, bei EM Renten praktiziere ich das bislang "eher nicht". Aber einen EM Antrag kann ich als Kunde schon heute formlos stellen und dann läuft das KG oder ALG zunächst mal weiter..... Schaun wir mal was unsere Führungen entscheiden.
Siehe hieram 15.03.2020 | 13:19
Wenn das Konto schon geklärt ist und dort auch Kindeserziehungszeiten einberechnet wurden, erübrigt sich der Nachweis für die PV ja eigentlich, denn es wurde bereits schon bei der DRV mal nachgewiesen. Bei den gesetzlich (pflicht-oder freiwillig)Versicherten wurde die Elternschaft ebenfalls bereits bei der Pflegekasse nachgewiesen. Also beschränkt sich dieser "Haken" ja wohl nur auf ungeklärte Konten (und privat Versicherte??). Solange also noch irgendwo in den Behörden die Drucker und E-Mail-Verbindungen nutzbar bedient werden können, dürfte das (bei der DRV) noch nicht nachgewiesene aber das für den Beitrag zur Pflegeversicherung zu berücksichtigende Kind für einen Rentenantrag in dieser Ausnahmesituation aber wohl kaum ein plausibler Grund sein, den Antrag nicht stellen zu können. Es wäre vielleicht auch zu überlegen, dass in "Zweifelsfällen" eine Rente zunächst vorläufig berechnet und beschieden wird, wenn das dazu beiträgt, dass die Rentenantragsteller dadurch nicht in ein finanzielles Loch fallen, nur weil ein Dokument gefehlt hat, das einen Unterschied von lediglich 0,25% im Auszahlungsbetrag verursacht. Immerhin ist ja aufgrund der aktuellen Situation auch davon auszugehen, dass auch die anderen Behörden wie Grundsicherung oder Jobcenter die persönliche Kundenberatung einstellen... Aber nunja, wenn die Regale ohnehin leergehamstert sind, braucht man ja auch wohl auch kein Geld mehr....??, wie sich dann aber die Vermieter verhalten, deren Wohnung man benutzt, weil man nicht mehr raus darf, sollte also auch nicht an 0,25% Differenz scheitern. Und nicht alle Rentenantragsteller haben Wohnungseigentum. Aber auch die Rentenantragsteller mit Wohneigentum haben Kosten zu tragen. Sorry, aber gerade so etwas 'banales' wie den Kindernachweis für die Pflegeversicherung als "Haken" zu sehen verhindert doch, pragmatische Ideen wie von KSC angeregt, auch pragmatisch umzusetzen.
****am 15.03.2020 | 14:25
Liebe Leute, in der aktuellen, unübersichtlichen Situation sollte doch jeder erstmal überlegen ob sie/er unbedingt JETZT eine Beratung in einer Beratungsstelle/beim Versicherungsamt oder bei einem Versichertenältesten/-Berater brauchten. Einen Antrag auf Kontenklärung/Feststellung von Kindererziehungszeiten kann man aufschieben, außer man ist im lfd. Scheidungsverfahren oder Rentenverfahren. Auch Leute die noch 10-15 Jahre bis zum frühestmöglichen Rentenbeginn vor sich haben können ihre Neugier auf eine Rentenauskunft auch nächstes Jahr befriedigen oder können, da sie ja jetzt genug Zeit zuhause verbringen ihre Rentenauskunft mal vollständig lesen u.U. auch mehrmals. All diejenigen die bereits Beratungstermine gebucht haben sollten die Notwendigkeit nochmal überdenken und diese Termine rechtzeitig STORNIEREN, damit für die nicht aufschiebbaren Angelegenheiten wie Rentenanträge und WICHTIGE Beratungen, z.B. im Zusammenhang mit Aufhebungsverträgen/Kündigungen/Aufforderungen zur Reha oder EM-Rente durch das AA oder die KK, zeitnah erledigt werden können. Auf alle Fälle sollte jetzt niemand in eine Beratungsstelle gehen, der deutliche Symptome einer schweren Erkältung (Husten, Schnupfen, Fieber hat, diese Personen werden in der Regel sofort der Dienststelle verwiesen! Auch wer kürzlich aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist, und schon gar nicht diejenigen die sich in Haus-Quarantäne befinden (ja es gibt solche Idioten) sollten eine Beratungsstelle NICHT aufsuchen. Sollten sich die Besucher nicht an diese Ratschläge halten, besteht die Gefahr, dass ganz schnell betroffene Beratungsstellen geschlossen werden. Also Leute erst Hirn einschalten, dann handeln und bleibt gesund. PS: Auch in den Beratungsstellen wird akt. das Personal knapp, es ist ja auch noch Grippesaison und wegen der Schul- und KITA- Schließungen muß die Kinderbetreuung organisiert werden.
Nenya Köhnkeam 16.03.2020 | 07:29
Ich bin zur Zeit in einer Ambulanten Reha und es ist für mich nicht klar warum diese nicht verschoben wird, zumal viele von uns Chronisch Lungenkrank sind, davon abgesehen das dort viele Menschen auf engen Raum sind. Es ist nirgendwo etwas zu finden wie man sich verhalten soll, oder wie es weiter geht. Da bringen auch auf 4 Etagen diese 4 Desinfektionsmittel nicht, wenn alles um ein herum nicht paßt, enge Umkleidung, Kantine ist immer voll usw. Was unter normalen Umständen auch kein Problem darstellt, aber unter den jetzigen Voraus Setzungen ist es sehr besorgniserregend. Eine klare Auskunft für alle die in einer Ambulanten Reha sind wäre beruhigend.
Richardam 16.03.2020 | 10:56
Das BFW Bad Pyrmont schmeisst alle Umschüler raus, ich kann hier nur noch zum Mittagessen, dann MÜSSEN alle Umschüler den Campus verlassen. Es geht das Gerücht um, das die betroffenen Umschulungen mit Datum heute durch die Kostenträger ABGEBROCHEN werden und zu einem späteren Termin neu starten sollen. Heißt das, es gibt ab heute kein Übergangsgeld mehr? Da ist DRINGENDE Klärung nötig!
Raketeam 16.03.2020 | 11:00
Ich verstehe nicht, warum die DRV nicht generell alle nicht zwingend notwendigen Rehamaßnahmen aussetzt. Das einige Behandlungsformen (z. Bsp. AHBs) Akut-Charakter haben und somit stattfinden müssen steht außer Frage. Aber eine psychosomatische Reha (z. Bsp.) sollte nicht mehr stattfinden. Was macht es für einen Sinn, wenn Patienten aus der ganzen Republik zu Dutzenden in Speisesälen oder therapeutischen Gruppen zusammensitzen und auf der anderen Seite Veranstaltungen mit mehr als 30 Personen in der Allgemeinbevölkerung unterlassen werden sollten. Die Entscheidung muss der Kostenträger und nicht der Reha Anbieter treffen! Nur eine Ansage der DRV kann der aktuellen Situation gerecht werden - auch aus Gründen der Verantwortung für unser aller Gesundheit.
Maikam 16.03.2020 | 11:28
Danke an die Reha-Experten. Es geht mir auch nicht um ein allgemeines Rumgemaule und die Situation ist für alle neu. Aber gerade weil DRV und der Staat so eng miteinander verzahnt sind, sollte diese auch im Kanon mit den staatlichen Institutionen handeln. Über einen inhaltsreichen Post seitens der Experten würde ich mich freuen.
Lutzam 16.03.2020 | 11:36
Ich verstehe nicht, warum die DRV nicht generell alle nicht zwingend notwendigen Rehamaßnahmen aussetzt. Das einige Behandlungsformen (z. Bsp. AHBs) Akut-Charakter haben und somit stattfinden müssen steht außer Frage. Aber eine psychosomatische Reha (z. Bsp.) sollte nicht mehr stattfinden. Was macht es für einen Sinn, wenn Patienten aus der ganzen Republik zu Dutzenden in Speisesälen oder therapeutischen Gruppen zusammensitzen und auf der anderen Seite Veranstaltungen mit mehr als 30 Personen in der Allgemeinbevölkerung unterlassen werden sollten. Die Entscheidung muss der Kostenträger und nicht der Reha Anbieter treffen! Nur eine Ansage der DRV kann der aktuellen Situation gerecht werden - auch aus Gründen der Verantwortung für unser aller Gesundheit.
Finde ich auch! Man kann doch die Entscheidung jetzt nicht den Versicherten bzw. den Kliniken überlassen. Zudem herrscht einfach zu große Verunsicherung, ob mir bei einem „eigenmächtigen“ Reha-nicht-Antritt hinterher Leistungen verwehrt werden können.
Ich bin auch total verunsichert! Ich soll in dieser Woche zu einer psychosomatischen Reha. Habe mit der Klinik telefoniert. Auf meine Nachfrage hin hat man mir mitgeteilt, dass es dort weiterhin Gruppentherapien und eine Verpflegung in einem Gemeinschaftsraum gibt. Was soll ich denn jetzt machen...ich kann dich nicht einfach dahin fahren.
Richardam 16.03.2020 | 11:37
Danke an den Experten. Hoffentlich kommt es sehr bald zu einer Klärung. Hier in Bad Pyrmont weiß niemand, wie es genau weiter gehen wird. Wir haben eine FAQ auf der Homepage der INN-Tegrativ https://inn-tegrativ.de/ueber-uns/informationen-zu-coronavirus-c… Organisatorisches Inwieweit wirkt sich die aktuelle Schließung auf meine finanziellen Unterstützungsleistungen des Reha-Trägers aus (z. B. Übergangsgeld) aus? In Klärung Wird das Geld vom Kostenträger unverändert weiter gezahlt oder etwa gekürzt? In Klärung Wird meine Maßnahme um den Zeitraum der ungeplanten Betriebsschließung verlängert? In Klärung Muss ich für eine Maßnahmeverlängerung selbst tätig werden und Anträge stellen? In Klärung Diese Klärung brauchen alle REhabilitanden dringend. Wie es aussieht, verlieren wir mit dem heutigen Tag unseren Anspruch auf Übergangsgeld. Daher möchte ich schon heute noch wissen, ob ich mich an meine Arbeitsagentur wenden muss oder wie es sonst weiter geht.
Maikam 16.03.2020 | 11:45
...gerade habe ich gesehen, dass die DRV ihr persönliches Beratungsangebot weiter reduziert bzw. vorübergehend einstellt. Na, dann sollte der Schutz der Versicherten jawohl auch gewährleistet werden. Ich rechne mit einer Einstellung aller nicht dringenden Maßnahmen. Alles andere wäre ein Hohn. Ich könnte mich derzeit eh nicht auf meine Reha einlassen.
Charlie721am 16.03.2020 | 11:53
Ich schließe mmich allen Vorrednernh ab 16.03.20 7:00 Uhr an! Ich selbst bin in einer ambulanten, beruflichen Reha in Berlin. Mir wurde hier erklärt, dass es sich nich um eine staatliche Bildungseinrichtung handelt, bleibt trotz Beschluss des Senats ab 16/17.03.20 alle Schulen zu schließen offen. Dies ist für mich auch absurd. Andere Bildungseinrichtungen im Haus sind geschlossen. Im Beschluss des Senats vom 13.03.20 steht mit unter (Zitat): "(...)Veranstaltungen der regionalen Fortbildungen werden abgesagt, das Medienforum wird für den Publikumsverkehr geschlossen." Andererseits wurde mir vor einiger Zeit erklärt, dass mein Urlaub bei einer Krankheit eifach veerfällt, da es sich um eine schulische Maßnahme handelt. Dies wurde auch vom Reha-Berater der DRV Bund bestätigt. Tja, was denn nun? Schule oder doch Arbeit?? Wann kann man mit einer schnellen Entscheidung der RV-Träger rechnen? Erst ab 500, 1000 oder höhere Anzahl Infektierte im Bundesland?? Auch wurden wurde bereits Veranstaltungen bei mehr als 50 Teilnehmern verboten!?? Ich bitte um Antwort!!!
Maikam 16.03.2020 | 11:57
Ich glaube wir können uns hier alle beschweren und auf Absurditäten hinweisen - hilfreich wäre vielleicht eine Ansage der Experten, ob über unsere Sorgen beraten wird und wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist.
Andreasam 16.03.2020 | 11:58
Hallo zusammen, nur zur info Ich habe heute mehrere Telefonate geführt.Zuerst meine Sachbearbeiterin der RV. Trotz das alle ganz sicher im Stress sind wurde mir sehr freundlich auf all meine Fragen geantwortet. Danach bei meiner Krankenkasse angerufen,auch hier trotz Stress sehr freundlich. Auch für das Rehazentrum kann ich nur gutes sagen. Ich habe ,in meinem Fall entschieden ,meinen Rehatermin zu verschieben und das war meine Entscheidung. Stand der Dinge im Moment: Die RV legt meinen Antrag auf Eis und die Krankenkasse zahlt weiter mir Krankengeld.Nach der Krise wird einfach ein neuer Termin ausgemacht. Ich verstehe das viele Menschen verunsichert sind, allerdings wünsche ich mir doch sehr freundlich zu bleiben. Die Menschen am anderen Ende der Telefonleitung und am PC sind auch nur Betroffene. geniest die Sonne
Noch ein Umschüleram 16.03.2020 | 12:12
In Bayern hat der Ministerpräsident in seiner Erklärung, dass der Katastrophenfall eingetroffen ist, gesagt, dass ALLE "Fort- und Weiterbildungsstätten" schließen MÜSSEN! Sollte der Betrieb an den bayerischen Berufsförderungswerken nach dieser Ankündigung weiter laufen, verstoßen auch sie als Kostenträger gegen aktuell geltendes Recht! Ich werde das BfW München, dass heute bereits geschlossen hat, auch morgen und für die nächste Zeit nicht mehr aufsuchen!
Rehaam 16.03.2020 | 13:29
Guten Tag, interessant wäre auch zu wissen, ob bei einer möglichen Schließung einer medizinische Rehaklinik weiterhin Übergangsgeld gezahlt wird.
Interessierteram 16.03.2020 | 13:38
Das wäre in der Tat eine sehr gute Frage, die hoffentlich heute noch geklärt wird!
Sandra41am 16.03.2020 | 14:38
Ich soll nächste Woche auch zur Reha in eine psychosomatische Klinik. Letzte Woche konnte mir noch keiner was sagen. Die Dame von der Patientenaufnahme war total lieb, aber auch überfordert verständlicherweise. Wenn ich bis Ende der woche nichts gehört hab, rufe ich da nochmal an. Ich hoffe dennoch, dass die Reha zeitnah anläuft,dass etwas vorangeht. Dazu kommt, dass bei mir das Krankengeld bald ausläuft. Wäre aber gut, wenn da mal eine klare Ansage käme von den Kostenträgern!!!!
Sandra41am 16.03.2020 | 14:56
ich vermute eher "nein". Solange keine Leistung, auch kein Übergangsgeld. Erst bei Wiederaufnahme der Reha wird dann wieder bezahlt. Ist aber nur eine Vermutung. Ich würde jetzt mal denken, dass man sich eine AU-bescheinigung holen muss, und weiter Krankengeld bekommt.
Sandra41am 16.03.2020 | 16:49
Danke, für die Info. Bin mal gespannt, wie es die Rentenversicherung Bund Berlin macht.
Janam 16.03.2020 | 16:00
Vielen Dank für das Update! Hoffentlich bringen Sie bald in Erfahrung, ob sich Teilnehmer an beruflicher Reha, deren Stellen (BFW, BTZ usw.) weiterhin Übergangsgeld erhalten oder ob sie sich während dem Abbruch der Maßnahme arbeitslos melden sollen.
Dorianam 16.03.2020 | 16:48
Ich soll am 24.3. in eine Rehaklinik der DRV Bund in NRW. Wüsste auch gern, ob ich da hin muss. Habe derzeit leichte Erkältungssymptome. Müsste ca. 6 Stunden mit dem Zug anreisen, da ich nicht so lang mit dem Auto fahren kann. Gestern war zu lesen, die DB schränkt den Regionalverkehr ein. Hierzu gibt es eine Webseite (weiß nicht, ob der Link hier schon gepostet wurde): https://www.bahn.de/p/view/service/aktuell/index.shtml
vonthornam 16.03.2020 | 19:22
Und was ist mit DRV Bund, die Einrichtungen, z.B. in Bad Wildungen hat und Rehabilitanten aus NRW anweist??? Ich hab übermorgen Termin, beziehe nur noch Krankengeld bis dahin - und die Klinik in Bad Wildungen sagt ihren Patienten am Telefon, es wäre ihre Verantwortung, wenn sie kämen und evtl. eine Corona-infektion bekämen - Therapien fänden weiter statt, was ausfällt, könne man nicht sagen! Die Techniker behauptet, auch nur telefonisch, ein REHA-Termin könne wegen Krankengeld sechs Wochen nach hintern verschoben werde. Die DRV bund sagt auch telefonisch - aber ohne Gewähr - verschieben ginge wahrscheinlich, man müsse das mit der Krankenkasse besprechen - und dann braucht es nooch eine Krankenschein-Verlängerung vom Arzt! Es ist zum Verrückt werden - die Kommuniktaion umd die medizinische Reha ist einfach undäglich undurchsichtig und unverantwortlich - sie bringt zum Teil psysomatikern noch mehr zusätzlichen Stress !
W°lfgangam 16.03.2020 | 19:45
Hallo Sandra41, was AuB-Stellen anbelangt, sieht das genauso aus - die sind inzwischen in die AuB-Stellen der Regionalträger integriert. von: @es gibt auch Menschen die das Geld zum Leben brauchen! Für die wird es individuelle + bevorzugte Vorort-Lösungen geben. Warten Sie doch bitte die nächsten Tage einfach mal ab, dann werden sich für alle - die Geld von der DRV zum Leben brauchen - sicher schnelle Lösungen finden, als hier im Std.-Takt nachgefragt wird ...in einem Forum/einer Online-Redaktion, das die Leistungen nicht feststellt, aber aus Hintergrundinformation versucht, schnellstmöglichst entsprechende Nachfragen/Antworten für Sie und Andere zu ermitteln/weiterzugeben. Lassen Sie auch diesen nur Menschen Zeit, die sich überschlagenden Ereignisse in Ihrem Sinne/für alle Nachfragenden, hier in zutreffende/zielführende Bahnen zu lenken ...und auch die müssen mal nach einer 80-Std.-Woche pennen – sonst erhalten Sie hier gar nichts mehr ...dann ist das Forum dicht und Sie können sich stundenlang in der DRV-Hotline die Ohren Coronafrei volldudeln lassen ... Respektiert bitte die Arbeit/den Einsatz hier - und tretet ein wenig vom persönlichen Schicksal zurück ...das hier nicht gelöst werden kann!!! Gruß w.
KeineAhnungam 16.03.2020 | 20:06
Beratungsstellen etc schließen OK ist ja auch mehr als verständlich ! Wie ist es den wenn der Antrag beim Wiederausschusverfahren ist , wird das dan bearbeitet oder liegt das erst mal alles auf Eis ?
W°lfgangam 16.03.2020 | 20:20
hmm ...Sie haben das wirklich/nicht!!! verstanden: "Respektiert bitte die Arbeit/den Einsatz hier - und tretet ein wenig vom persönlichen Schicksal zurück ...das hier nicht gelöst werden kann!!!" Was soll Ihnen die Red. denn aus internen Verfahren zu Ihrem Fall der DRV mitteilen können? Gruß w. PS: Natürlich habe ich Verständnis dafür, das 'schlichte' Nachfragende nicht inhaltlich lese- und verständnisfähig sind - und besonders an die Hand genommen werden müssen *soifz
Nur mal durchspielen...am 16.03.2020 | 21:16
Leut was uns hier bewegt, ist der Wechsel zwischen Krankengeld (Krankenkasse) und Übergangsgeld (DRV) und verschiedenen Fallkonstellationen: a) Fall: Ich bin am Ende meines Krankengeldbezugs, habe eine Reha genehmigt bekommen, die ich aber wg. Corona nicht antreten will. ICH sage ab. VORGEHEN: DRV zahlt kein Übergangsgeld, weil ja ich abgesagt habe. Krankengeld gibts nicht, weil abgelaufen. Bleibt ALG? b) Fall: Ich bin am Ende meines Krankengeldbezugs, habe eine Reha genehmigt bekommen, die ich aber wg. Corona-Verdachts (Husten, leichtes Fieber) nicht antreten kann. Arzt gibt mir eine Krankmeldung. Ich bin nicht rehafähig. VORGEHEN: DRV zahlt kein Übergangsgeld, weil ja ich krank bin und nicht die Reha in Anspruch nehme. Krankengeld gibts nicht, weil abgelaufen. Bleibt ALG? c) Fall: Ich bin am Ende meines Krankengeldbezugs, habe eine Reha genehmigt bekommen, die mir aber die DRV absagt,weil man alle Rehas aussetzt. VORGEHEN: Krankengeld gibts nicht, weil abgelaufen. DRV zahlt mir Übergangsgeld, weil sie mir meine Reha abgesagt hat. Jetzt sind die KSCs, Wolfgangs, und Siehe-Hiers gefragt. Was meint ihr? Ihr habt Erfahrung... Gruß Andy
Weiter spielen...am 16.03.2020 | 21:23
Ich ergänze: 4) Umschulung wird vom Berufsörderungswerk abgebrochen, man wird nach Hause geschickt, aus dem Wohnheim geworfen und soll sich selbst darum kümmern, ob es von der DRV weiterhin noch Geld gibt. Das sollte schnellstmöglich geklärt werden, damit man ALG oder Krankengeld beantragen kann, je nachdem. Wie ist die Situation?
Dorianam 16.03.2020 | 22:03
Verstehe nicht, warum die Bundesregierung alles zumacht, aber Psychosomatische Reha-Maßnahmen sollen weiterlaufen... Ohne Restaurants, Kneipen außerhalb der Einrichtung und ohne Schwimmbäder, Saunen, etc. innerhalb der Kliniken. ~ Mensas und Kantinen geschlossen, nur in Reha-Einrichtungen nicht? Da sind Ansammlungen dann erlaubt, mit massig Risiko-Patienten (mit klassischen "Vorerkrankungen", wie z.B. vom RKI genannt, u.a. Bluthochdruck)? Auf eng beieinander sitzende Gruppen (zur Therapie) und teilweise unzulässig große Speisesäle wurde bereits hingewiesen. Und dann diese unsäglichen Anreisen per ÖFI. Husten im Zug, na klasse...
Anjaam 16.03.2020 | 21:36
Wie ist es bei derdeutsche rentenversicherung nordbayern, ich soll am 23.3.2020 in bad kissingen anreisen.....wird der Termin gecancelt...lgBayern hat der Ministerpräsident in seiner Erklärung, dass der Katastrophenfall eingetroffen ist, gesagt, dass ALLE "Fort- und Weiterbildungsstätten" schließen MÜSSEN! Sollte der Betrieb an den bayerischen Berufsförderungswerken nach dieser Ankündigung weiter laufen, verstoßen auch sie als Kostenträger gegen aktuell geltendes Recht! Ich werde das BfW München, dass heute bereits geschlossen hat, auch morgen und für die nächste Zeit nicht mehr aufsuchen!
Schön dass wir das jetzt wissen, ist zwar völlig unbedeutend aber wie gesagt!
Dorianam 16.03.2020 | 22:02
Verstehe nicht, warum die Bundesregierung alles zumacht, aber Psychosomatische Reha-Maßnahmen sollen weiterlaufen... Ohne Restaurants, Kneipen außerhalb der Einrichtung und ohne Schwimmbäder, Saunen, etc. innerhalb der Kliniken. ~ Mensas und Kantinen geschlossen, nur in Reha-Einrichtungen nicht? Da sind Ansammlungen dann erlaubt, mit massig Risiko-Patienten (mit klassischen "Vorerkrankungen", wie z.B. vom RKI genannt, u.a. Bluthochdruck)? Auf eng beieinander sitzende Gruppen (zur Therapie) und teilweise unzulässig große Speisesäle wurde bereits hingewiesen. Und dann diese unsäglichen Anreisen per ÖFI. Husten im Zug, na klasse...
Max4.0am 16.03.2020 | 22:43
Zitat von Siehe hier anzeigen
Siehe hier schrieb

Hallo Andy,

was uns hier bewegt, ist dass wir aktuell eine besondere Ausnahmesituation haben, die wie schon von W°lfgang richtig dargestellt, nicht innerhalb von einer Stunde abschließend und für jeden Einzelfall zufriedenstellend beantwortet werden kann.

Wer auch immer aktuell nicht zu der bewilligten Reha-Maßnahme antreten kann (oder will), sollte sich also zunächst von seinem Arzt weiter krank schreiben lassen, wenn er schon vorher arbeitsunfähig krank geschrieben war. Dies geht (lt. Medien) sogar ohne Praxisbesuch, allerdings jeweils aktuell immer nur für eine Woche.

Gleichzeitig sollte wohl dem zuständigen Leistungsträger der Maßnahme mitgeteilt werden, dass man die Maßnahme aktuell nicht antritt.

Ob und wann eine nicht angetretene Maßnahme nachgeholt werden kann, wird sich klären.

Krankengeld wird ohnehin immer nur rückwirkend bezahlt. Wer also jetzt schon so "eng am Limit" ist, dass das Übergangsgeld während einer Reha (das aktuell dann aber auch nicht bezahlt wird, wenn die Maßnahme ausfällt oder nicht angetreten wird) den notwendigen Lebensunterhalt als vorerst letzte Maßnahme gesichert hätte, sollte sich wohl dringend zunächst auch an die Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter wenden.

Welche Stelle letztendlich dann tatsächlich "zahlungspflichtig" ist, wird sich heraus stellen (und kann durch Hin- und Her Verrechnungen sicher auch später wieder "richtig" zugeordnet werden).

Hierzu ist dann aber die Bundesregierung gefordert, entsprechende Übergangslösungen unkompliziert den aktuellen, besonderen Umständen anzupassen.

Die Mitarbeiter der DRV haben hierauf keinen Einfluss.

Darüber hinaus kann sicher auch im "privaten Rahmen" eine kurzfristige Übergangslösung gefunden werden. So könnte man zum Beispiel auch den Vermieter (wenn man nicht selbst Eigentümer ist), bitten, die nächste (erst zum spätestens am 03.04.2020 fällig werdende) Miete nicht abzubuchen, wenn bis dahin noch keine verbindliche Zuständigkeit zur Sicherung des Lebensunterhaltes festgestellt werden konnte.

In den nächsten Tagen werden sich sicher noch einige, bisher noch gar nicht in die Überlegungen mit eingebrachten Probleme auftun, die aber nur gelöst werden können, wenn sich ALLE etwas geduldiger und besonnen verhalten.

Warum nur, wenn man auch vorher AU war? Das wäre ja nur der Fall, wenn man auch vorher schon nicht teilgenommen hat an der LTA, der Reha ... scheint bei den hier Fragenden aber allesamt nicht der Fall zu sein. Man kann sich jeden Tag krankschreiben lassen, also auch heute, morgen ganz frisch und neu, unabhängig davon, welchen Status man vorher hatte.
Siehe hieram 16.03.2020 | 22:19
Zitat von Nur mal durchspielen... anzeigen
Hallo Andy, was uns hier bewegt, ist dass wir aktuell eine besondere Ausnahmesituation haben, die wie schon von W°lfgang richtig dargestellt, nicht innerhalb von einer Stunde abschließend und für jeden Einzelfall zufriedenstellend beantwortet werden kann. Wer auch immer aktuell nicht zu der bewilligten Reha-Maßnahme antreten kann (oder will), sollte sich also zunächst von seinem Arzt weiter krank schreiben lassen, wenn er schon vorher arbeitsunfähig krank geschrieben war. Dies geht (lt. Medien) sogar ohne Praxisbesuch, allerdings jeweils aktuell immer nur für eine Woche. Gleichzeitig sollte wohl dem zuständigen Leistungsträger der Maßnahme mitgeteilt werden, dass man die Maßnahme aktuell nicht antritt. Ob und wann eine nicht angetretene Maßnahme nachgeholt werden kann, wird sich klären. Krankengeld wird ohnehin immer nur rückwirkend bezahlt. Wer also jetzt schon so "eng am Limit" ist, dass das Übergangsgeld während einer Reha (das aktuell dann aber auch nicht bezahlt wird, wenn die Maßnahme ausfällt oder nicht angetreten wird) den notwendigen Lebensunterhalt als vorerst letzte Maßnahme gesichert hätte, sollte sich wohl dringend zunächst auch an die Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter wenden. Welche Stelle letztendlich dann tatsächlich "zahlungspflichtig" ist, wird sich heraus stellen (und kann durch Hin- und Her Verrechnungen sicher auch später wieder "richtig" zugeordnet werden). Hierzu ist dann aber die Bundesregierung gefordert, entsprechende Übergangslösungen unkompliziert den aktuellen, besonderen Umständen anzupassen. Die Mitarbeiter der DRV haben hierauf keinen Einfluss. Darüber hinaus kann sicher auch im "privaten Rahmen" eine kurzfristige Übergangslösung gefunden werden. So könnte man zum Beispiel auch den Vermieter (wenn man nicht selbst Eigentümer ist), bitten, die nächste (erst zum spätestens am 03.04.2020 fällig werdende) Miete nicht abzubuchen, wenn bis dahin noch keine verbindliche Zuständigkeit zur Sicherung des Lebensunterhaltes festgestellt werden konnte. In den nächsten Tagen werden sich sicher noch einige, bisher noch gar nicht in die Überlegungen mit eingebrachten Probleme auftun, die aber nur gelöst werden können, wenn sich ALLE etwas geduldiger und besonnen verhalten.
Siehe hieram 16.03.2020 | 23:02
Zitat von Max4.0 anzeigen
Wer auch immer aktuell nicht zu der bewilligten Reha-Maßnahme antreten kann (oder will), sollte sich also zunächst von seinem Arzt weiter krank schreiben lassen, wenn er schon vorher arbeitsunfähig krank geschrieben war. Dies geht (lt. Medien) sogar ohne Praxisbesuch, allerdings jeweils aktuell immer nur für eine Woche.
Warum nur, wenn man auch vorher AU war? Das wäre ja nur der Fall, wenn man auch vorher schon nicht teilgenommen hat an der LTA, der Reha ... scheint bei den hier Fragenden aber allesamt nicht der Fall zu sein. Man kann sich jeden Tag krankschreiben lassen, also auch heute, morgen ganz frisch und neu, unabhängig davon, welchen Status man vorher hatte.
Ach Max... die Goldwaage ist doch fehl am Platz :-( Natürlich kann man das jederzeit! Aber vielleicht haben Sie die 'meisten Fragen' doch nicht gelesen? Wer also vor der Reha, die er jetzt nicht antritt, krankgeschrieben war, sollte sich wieder (weiter) krankschreiben lassen. Um wieder bzw. weiter Krankengeld zu erhalten. Denn Übergangsgeld gibt es für eine Reha, die nicht durchgeführt wird, nicht. Hoffe, es ist nun besser verständlich :-)
Max4.0am 16.03.2020 | 23:16
Zitat von Siehe hier anzeigen
Hat nichts mit Gold wiegen zu tun, im Gegenteil. So wie Sie es geschrieben haben, klang es so, als ob man am Freitag oder die Tage vorher schon AU gewesen wäre (sich zu diesem Zeitpunkt in Reha befindend), um sich jetzt weiter (immer noch in Reha befindend) krankschreiben zu lassen. Alle anderen nicht. Das hatte ich berichtigt, weil niemand davon geschrieben hatte. Und natürlich und unbenommen ist das eine gangbare Möglichkeit, um ggf. wieder den Weg ins KG zu finden.
Susiam 17.03.2020 | 05:40
Ich kann nur berichten, wie es in Bayern ist. Ich bin gerade in Bad Kissigen. Hier ist eine Rehaklinik neben der anderen. Alles findet wie gewohnt statt: Bewegungskurse mit 30-50 Teilnehmern. Essen in Speisesaal mit über 100 Leuten wovon 30% offensichtlich erkältet sind. Ein paar Leute liegen fiebrig im Bett, aber von Coronatest keine Spur. Am Wochenende herrschte Besuchsverbot, das hat aber keiner ernst genommen, also Besucher kamen hier trotzdem. Gleich um 6:45 hab ich Frühsport und morgen ist Anreisetag, wo 25 neue Patienten aus verschiedenen Bundesländern kommen. Tja mehr kann man dazu sagen. Gestern telefonierte ich mit der Krankenkasse, bei Abbruch wird das Krankengeld gestrichen. Achja: hier ist psychosomatisch und ich bin mir sicher, das keiner hier so stark erkrankt ist, das es unbedingt jetzt stattfinden muss.
Sandra41am 17.03.2020 | 15:40
Zitat von vonthorn anzeigen
Wir haben versprochen Neuigkeiten sofort zu melden: Soeben erreicht uns die Nachricht, dass die Deutsche Rentenversicherung Hessen in ihren Reha-Kliniken bis auf weiteres keine Patienten mehr neu aufnimmt. Wer bereits einen Anreisetermin erhalten hae, werde telefonisch von der Klinik kontaktiert. Für die verbleibenden Patienten besteht ein Alle Maßnahmem sollen eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus verhindern.
zu mir hat die Techniker Krankenkasse am Telefon gesagt, wenn die Klinik Aufnahmestopp hat, dann bekomme ich das Krankengeld problemlos weiter. Ich soll nur den schriftlichen Bescheid bei der Kasse einreichen. Von sechs Wochen haben die mir jetzt nichts gesagt.
NEUam 18.03.2020 | 10:21
Vorsorge- und Reha-Einrichtungen in Schleswig-Holstein dürfen keine neuen Patienten mehr aufnehmen. Nur Maßnahmen, die bis zum 16. März begonnen wurden, dürfen noch zu Ende geführt werden. Eine entsprechende Anweisung hat das Land am Dienstag an die Kreise und kreisfreien Städte herausgegeben. Den vollständigen Erlass finden Sie auf der Webseite der Landesregierung. https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/I/Presse/PI…
Neu2am 18.03.2020 | 13:06
Bund und Länder beschließen Krankenhaus-Notfallplan Tagesschau.de, 17.03.30, 18:15 Uhr Angesichts steigender Zahlen an Infizierten wollen Bund und Länder die stationäre Krankenhausversorgung ausweiten. Um Kliniken zu entlasten, die sich auf den Aufbau von Intensivkapazitäten konzentrieren, müssten an anderen Kliniken und gegebenenfalls provisorischen weiteren Standorten wie Hotels oder umgerüsteten Hallen zusätzliche Betten- und Behandlungskapazitäten - bis hin zur Verdoppelung - aufgebaut werden. Das geht aus einem "Grobkonzept Infrastruktur Krankenhaus" hervor, auf das sich Bund und Länder verständigt haben. Demnach sollen unter anderem Rehabilitationseinrichtungen, Hotels oder größere Hallen umgerüstet werden, um dort die zahlreichen leichteren Behandlungsverläufe zu versorgen. ... https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-coronavirus-121.ht…
Anonymam 19.03.2020 | 12:05
Corona-Virus und Rehabilitation Wer in diesen Tagen eine Nachricht der Deutschen Rentenversicherung Bund erhält, dass in der nächsten Zeit eine medizinische Rehabilitation beginnen soll, sollte folgendes beachten: Die Deutsche Rentenversicherung Bund bearbeitet auch während der derzeitigen Corona-Pandemie Anträge auf Rehabilitationsleistungen. Sollten Sie einen positiven Bescheid erhalten, klären Sie bitte direkt mit der Reha-Klinik, ob bzw. wann die Rehabilitation stattfinden kann. Die jeweilige Reha-Klinik, in der die Rehabilitation durchgeführt werden soll, ist in dem Schreiben der Deutschen Rentenversicherung Bund benannt. Wenn Ihre Reha-Klinik in Folge der Corona-Pandemie derzeit generell keine Rehabilitanden/innen aufnimmt, gilt die Zusage der Deutschen Rentenversicherung Bund auch bei einem späteren Beginn Ihrer Rehabilitation. Bei chronischen Erkrankungen der Lunge, des Herz-Kreislaufsystems, des Stoffwechsels und bei Immunschwäche sollten Sie sorgfältig prüfen, ob Sie Ihre Rehabilitation derzeit antreten sollten. Sprechen Sie im Zweifel bitte mit ihrer/m behandelnden Ärztin/Arzt. Aktuelle und verlässliche Informationen zum Corona-Virus und zu seiner Verbreitung erhalten Sie auf den Internetseiten des Robert-Koch-Institutes oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Bund/DE/Aktuelles/Mel…
Gerdam 19.03.2020 | 23:09
Also ich hatte heute den letzten Tag in einer ambulanten Reha. Dort war natürlich auch das Thema Corona Nr. Eins. Dort wurde gesagt, das entscheidet das Gesundheitsamt ob geschlossen wird. Und nicht die DRV. Heute war das Thema in der Sozialen Gruppen Therapie, ob die Reha-Teilnehmer nicht selbst zur Rehastätte kommen könnten und nicht vom Fahrdienst, da die Fahrer der Corona Gefahr ausgesetzt wären.
schon längstam 21.03.2020 | 08:01
müsste die DRV anders handeln. Sie müsste endlich begreifen, daß Sie aktiv wird, mit Aufrufen mit Schliessung von Reha mit Aussetzen von vielen Genehmigungen etc. Auch wenn die Rehas nicht der DRV gehören, liegt es an der DRV aktiv zu werden und mit der Aussetzung der Genehmigungen endlich zu beginnen. Nicht laut Ihren Verwaltungsvorschriften den Versicherten unter Druck zu setzen. Der Versicherte bleibt finanziell auf der Strecke. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Arbeitsämter / Verwaltungen etc. gar nicht mehr vom Versicherten angefahren bzw aufgesucht werden können. Die DRV ist für nichts zuständig es ist ja schön zu sagen die Politik ist zuständig. So dreht sich das Daumendrehen und die Verwaltung bis zum bitteren ohne Ende Handelt endlich in der DRV, werdet selbst aktiv.
Alexandra2020am 20.03.2020 | 22:31
Ich habe meine ambulante Reha abgesagt. Besitze kein eigenes Auto und müsste täglich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Ich wohne in NRW wo es die meisten Corona-Infizierten in ganz Deutschland gibt. Da fahre ich ganz sicher nicht jeden Tag 1 Stunde lang auf engen Raum mit vielen Menschen in Bus und Bahn. Was nutzt mir eine Reha die mir vielleicht hilft, wenn ich dann dafür aber Corona bekomme? Die DRV hat mir telefonisch gesagt, dass es überhaupt kein Problem ist die Reha zu verschieben und das mein bewilligter Antrag auf Reha 9 Monate lang gültig ist. Und selbst wenn er abläuft, dann kann ich einfach einen neuen Antrag stellen und bekomme diesen auch bewilligt. Die Kliniken sträuben sich Rehas abzusagen oder zu verschieben, da ihnen dadurch Geld verloren geht!
Anonymusam 21.03.2020 | 10:32
Wie sicher Reha-Einrichtungen sind, sehr ich gerade an meiner. Da wäre man auf dem Oktoberfest sicher vor Corona. Sorry, hier wird leichtsinnig und unverantwortlich mit Gesundheit und er Unversehrtheit für Leib und Leben umgegangen. Keine Handschuhe und Mundschutz beim Personal. Kein Mindestabstand im Speisesaal. Bei Anwendungen sieht es nicht besser aus. Da soll man noch genesen und entspannen. Entschuldigen Sie "Das ist fahrlässige bis vorsätzliche Körperverletzung"!
Wuschelam 21.03.2020 | 11:02
In meiner Klinik wurden auch die Maßnahmen runtergefahren. Man stellt allen Patienten frei, zu gehen. Ich bleibe, weil ich Zuhause niemanden habe, der für mich einkaufen würde. Die Schwestern sind total lieb, trösten und beruhigen obwohl sie bestimmt auch Angst um ihren Job haben.
Anonymusam 21.03.2020 | 11:32
Ich wünsche Dir alles Gute. Ich wünschte meine Klinik würde auch so handeln. Ich wäre sofort weg. Auf mich wartet meine Frau, die sich wie ich große Sorgen macht. Nochmal "Alles Gute für Dich"
schon längstam 21.03.2020 | 08:09
glaubt die DRV ersthaft, daßß die Mitarbeiter der DRV in Ihrem Arbeitsplatz sicher sind. Home Office müsste massiv ausgeweitet werden. Auch die Kompetenzen u Entscheidungen der einzelnen Mitarbeiter. Was geschieht, denn, wenn der 1 te Fall in der Behörde auftritt, es geht keiner mehr zur Arbeit, Beamtenstatus ? das System kollabiert. Werdet endlich aktiv
An alle Panikmacheram 21.03.2020 | 11:44
Die Rentenversicherung hat längst reagiert. Dafür muss man allerdings die angeführten Links lesen. Niemand wird in eine Reha gezwungen und es gibt zunächst großzugige Fristverlängerungen für die Weitergeltung der schon vorliegenden Rehabescheide. Bevor Ihr aber hier sinnlos Euren Frust loslasst (hier kann Euch auch niemand direkt helfen) wendet Euch telefonisch oder auch schriftlich an Euren zuständigen Rententräger, lest die aktuellen Links tragt Eure Bedenken vor und es wird auch eine Lösung gefunden werden. In diesem Sinne ein entspanntes Wochenende (natürlich zu Hause).
Paulinaam 21.03.2020 | 12:02
Zitat von An alle Panikmacher anzeigen
Hallo, hier geht es nicht um Panikmachen, es ist Panik! Ich habe alle Links gelesen. So wie es da steht, sind nicht alle Kliniken der drv generell geschlossen! Die drv sagt mir kein Problem, aber meine KK. "Verschieben ist nicht so einfach!" Die KK akzepiert nur dann, wenn die RehaKlinik Aufnahmestopp hat oder die behandelnen Ärzte eine Rehaunfähigkeit Z.B. wegen Vorerkrankungen, austellt! So einfach ist das!!!für die KK!! Bleibt gesund!
Rolandam 22.03.2020 | 11:14
Ich habe wegen Rückenproblemen eine ambulante Reha genehmigt bekommen, die ich Anfang April antreten soll, was ich auch bereits zugesagt hatte. Das Reha-Zentrum selbst teilt mir auf meine Anfrage hin mit, dass die Maßnahme wie geplant stattfindet. Ich selbst habe aber Bedenken und würde, um eine Ausbreitung zu verhindern, den Termin lieber verschieben. Außerdem denke ich, dass viele der Maßnahmen, wie manuelle Therapie, Wassergymnastik, Gerätetraining etc. nicht stattfinden dürften, die Therapie also nicht wirklich effektiv für mich ist. Sind das ausreichend Gründe, dass ich die Reha auf einen späteren Zeitpunkt verschieben kann, oder verfällt meine Zusage, wenn ich jetzt doch wieder absage.
Vanagasam 23.03.2020 | 19:31
Was hier in Deutschland, nicht nur zum Thema "REHA" abgegeht, spottet seuchen- und infektionshygienischer Art jeder Beschreibung. Ein Flickenteppich wie im Mittelalter statt konzentierter und durchdachter Maßnahmen. Keiner weiß Bescheid und anscheinend kann jede REHA- Klinik für sich selbst wurschteln. Ich habe eine Einbestellung für den 26.03.2020 zur medizinischen REHA nach Bandscheibenvorfall in eine westfälischen Klinik. Und die Klinik besteht (Stand heute 23.03.) nach meiner telefon. Nachfrage auf meinen Antritt der REHA. Nach meiner Genesung Ende Februar habe ich als Krankenpfleger in den letzten nicht ganz 4 Wochen mehrheitlich 170 Stunden Nachtdienst abgeleistet. Und ich weiß auch das in den Krankenhäusern die ganzen Notfallpläne anlaufen. Während meines Dienstzeitraum hatte ich Kontakt mit grob gerechnet mind. 400 Personen(Patienten und Personal). Muß ich noch dazu sagen das es in unserer Klinik keinen Mundschutz mehr gab??? Es wird nicht einmal abgefragt was ich zuletzt getan habe und zu wem ich Kontakt hatte. Theoretisch spaziere ich am Donnerstag einfach so in die Klinik ohne getestet worden zu sein! Was soll das jetzt für eine REHA sein? Sorge um die Familie Zuhause, mangelnde Einkaufsmöglichkeit im Vorfeld der REHA wegen geschlossener Kaufhäuser und Fachgeschäfte, Infektionsgefahr und Gefahr der Quarantäne bzw. Kohortenisolierung, Ausfall von Therapiemaßnahmen, allg. Einschränkungen auch innerhalb der REHA- Klinik durch Coronaschutzmaßnahmen(Entfall von Vorträgen, Ausflügen, etc.), keine Teilnahme am öffentlichen Leben da alle Aktivitäten des täglichen Lebens außerhalb der REHA- Klinik verboten sind (z.B. Schwimmbad- oder Restaurantbesuch, mit mehreren Mitrehabilitanden spazieren gehen, etc.). Welche Qualität hätte diese Art von REHA??? Meine einfache Frage: Muß ich diese REHA antreten? REHA- Klinik will nicht verschieben!!! Vielen lieben Dank für Ihre/ Eure Antworten! Vanagas
Paulinaam 23.03.2020 | 20:20
Zitat von Vanagas anzeigen
Vanagas schrieb

Was hier in Deutschland, nicht nur zum Thema "REHA" abgegeht, spottet seuchen- und infektionshygienischer Art jeder Beschreibung. Ein Flickenteppich wie im Mittelalter statt konzentierter und durchdachter Maßnahmen. Keiner weiß Bescheid und anscheinend kann jede REHA- Klinik für sich selbst wurschteln.

Ich habe eine Einbestellung für den 26.03.2020 zur medizinischen REHA nach Bandscheibenvorfall in eine westfälischen Klinik.

Und die Klinik besteht (Stand heute 23.03.) nach meiner telefon. Nachfrage auf meinen Antritt der REHA.

Nach meiner Genesung Ende Februar habe ich als Krankenpfleger in den letzten nicht ganz 4 Wochen mehrheitlich 170 Stunden Nachtdienst abgeleistet. Und ich weiß auch das in den Krankenhäusern die ganzen Notfallpläne anlaufen. Während meines Dienstzeitraum hatte ich Kontakt mit grob gerechnet mind. 400 Personen(Patienten und Personal). Muß ich noch dazu sagen das es in unserer Klinik keinen Mundschutz mehr gab??? Es wird nicht einmal abgefragt was ich zuletzt getan habe und zu wem ich Kontakt hatte. Theoretisch spaziere ich am Donnerstag einfach so in die Klinik ohne getestet worden zu sein!

Was soll das jetzt für eine REHA sein? Sorge um die Familie Zuhause, mangelnde Einkaufsmöglichkeit im Vorfeld der REHA wegen geschlossener Kaufhäuser und Fachgeschäfte, Infektionsgefahr und Gefahr der Quarantäne bzw. Kohortenisolierung, Ausfall von Therapiemaßnahmen, allg. Einschränkungen auch innerhalb der REHA- Klinik durch Coronaschutzmaßnahmen(Entfall von Vorträgen, Ausflügen, etc.), keine Teilnahme am öffentlichen Leben da alle Aktivitäten des täglichen Lebens außerhalb der REHA- Klinik verboten sind (z.B. Schwimmbad- oder Restaurantbesuch, mit mehreren Mitrehabilitanden spazieren gehen, etc.).

Welche Qualität hätte diese Art von REHA???

Meine einfache Frage: Muß ich diese REHA antreten? REHA- Klinik will nicht verschieben!!!

Vielen lieben Dank für Ihre/ Eure Antworten!

Vanagas

Hallo Vanagas Ich hatte, bis heute nachmittag, auch das Problem, dass ich ab übermorgen meine Reha antreten sollte. Nach unzähligen Telefonaten, drv, KK, Rehaklinik, hat sich folgendes ergeben. drv: kein Problem, ich kann wegen Corona verschieben! KK: So einfach geht das nicht! Entweder die Klinik hat Aufnahmestopp oder der Arzt bestätigt reha/reiseunfähig! Sonst Konsequenzen!!! Klinik: Stand heute vormittag "Aufnahme findet statt und alles läuft wie gehabt ab!! Steht auch jetzt noch auf deren Internetseite! Ich habe mir heute nachmittag von meinem Arzt bestätigen lassen, dass ich nicht rehafähig (Wortlaut: meine Patientin ist nicht belastbar für Leistungen zur medizinischen Rehabilitation!) Dieses Schreiben werde ich direkt morgenfrüh zur (drv,KK,Klinik) faxen! und somit meine Reha vorerst (verschieben) nicht antreten. Ich rate dir, auch so vorzugehen, damit du auf der sicheren Seite bist. Sprich mit deinem Arzt. Viel Erfolg und bleib gesund!! P.S.: Teile bitte hier mal mit, wie dann der Stand der Dinge ist. Lg
Melanie1977am 25.03.2020 | 01:59
Ich bin seit 01.03.2018 vom KG ausgesteuert. Mitte 2017 beantragte ich eine volle Erwerbsminderungsrente und reichte alle Unterlagen dazu ein, musste dann im Dezember 2017 in eine medizinische Rehabilitation zur Feststellung meiner Belastbarkeit etc. Ich muss dabei sagen dass ich vorher seit 27.09.2016 bis fast Mitte 2017 bereits 3 mal in LWL-Kliniken für Psychosomatik war, als auch medikamentös von der Klinik weiterbehandelt wurde bei einer Psychiaterin, ich durchgehend eine Psychotherapie machte, bei einem Gutachter der DRV war und nun in der Reha so zugebombt wurde mit Anwendungen, Vorträgen etc., dass ich dort wieder starke Rückfälle bekam als auch suizidale Gedanken erneut hatte, mir die Reha dafür sorgte, dass sich mein Genesung prozess wieder stark verschlimmert anstatt verbesserte und ich dann zwar unter 3 Std entlassen wurde somit 2018 die volle erwerbsminderungsrente befristet bekam bis 30.06.2019 , aber der Hohn war, dass sie rückwirkend galt ab Antragstellung 2017...also nur ein jahr so gesehen wo ich mich erholen sollte... Haha... Meine Psychologin und psychiaterin waren entsetzt über den Bescheid und mussten mich erstmal aus meiner Krise wieder rausholen und erneut aufbauen, was sie bis heute noch tun. 2018 hatte ich dann ab Rentenbescheid erstmal ruhe bis 2019... Im Januar 2019 musste ich dann den Verlängerungsantrag stellen, womit die DRV sich lange Zeit ließ. Am 30.06.2019 lief die Rente dann aus und ich musste ALG beantragen ab 01.07.2019 welches befristet ist bis 30.06.2020. Ich musste mich als gesund angeben, damit ich einen Anspruch auf ALG habe, sonst hätte ich nichts bekommen, alle Unterlagen einreichen auch für den MD der Agentur, was mich überforderte bzgl meiner Erkrankung. Dann müsste ich nochmal wieder von der DRV zu einem Gutachter,der genau wie meine Psychiaterin und Psychologin bestätigte, dass ich noch nicht arbeitsfähig bin. Aber die DRV lehnte ab, worauf ich Widerspruch einlegen musste per Anwalt und dies zog sich bis dieses Jahr 2020. Nach langem Hin und her sollte ich dann nochmal zu zwei Gutachtern, wo kurz vorher der Termin wieder abgesagt wurde, da die das so nicht entscheiden könnten und ich nochmal eine medizinische Rehabilitation antreten solle, wo ich Seither auf einen Termin bei meiner Wunschklinik warte und ich enorm unter finanziellem Druck stehe. ALG Ende 30.06.2020, KG ausgesteuert, als Hausbesitzer weniger finanzielle Absicherung, somit löst das gerade große Existenzangste aus, meine Angststörung kommt wieder, Panikattacken und starkes Grübeln ist wieder stark ausgeprägt und meine psyche sorgt für eine zusätzliche Verschlimmerung von Astmah bronchiale und Copd. Der Corona Virus sorgt für zusätzliche Angstauslöser da ich somit ein Risikopatienten bin. Aber trete ich die Reha nicht an, wie geht's dann weiter... Verkriechen mich nur noch zu Hause und meine rez. Der. Episode tut den Rest. Was kann ich also tun? Ich fühle mich völlig hilflos? Ohne meine Familie wäre ich längst wieder tief abgerutscht. MfG Melanie
Jackyam 25.03.2020 | 10:44
Hi Melanie, oh je, du hast ja ganz schön was durchgemacht. Aber in deinem Fall ist die Sache doch klar: Du hast COPD. Dein Arzt wird Dich krankschreiben. Du bist bestimmt nicht rehafähig (auch aufgrund deiner psychischen Verfassung). Du brauchst einen Attest. Ich drücke Dir ganz fest die Daumen.
Auweiaam 25.03.2020 | 13:13
Es mag ja sein, das es sich egoistisch anhört, aber in 3 Monaten leben sie munter weiter und wir haben kein Geld, weil wir unsere Rentenbescheide nicht bekommen haben.
Melanie1977am 25.03.2020 | 20:16
Zitat von Jacky anzeigen
Hallo Jacky, Danke vorab für Deine lieben Worte. Leider muss ich sie antreten, trotz dass ich Risikopatient bin, da der Entscheid von dort wichtig für den Entscheid der DRV ist bzgl meiner Rentenverlängerung. Ich kann also nichts machen. Meine Gedanken kreisen 24 Std derzeit, an Schlaf kaum zu denken und diese Hilflosigkeit und innere Leere lassen mich auf Gedanken kommen, die ich nicht aussprechen mag... Gut dass ich noch meine Familie habe und meine beiden Hunde die mir Halt geben. Wenn die nicht wären,... Die DRV macht nur noch telefonisch Beratung aus Angst vor Infektion, aber ich als Risikopatient soll ruhig erkranken in eine Reha (so nach dem Motto)... Die letzten Jahre wurde ich immer über Weihnachten in Kliniken geholt, was mich sehr psychisch belastete als starker familienmensch... Und jetzt werde ich zu Corona in eine Reha geschickt. Viele Kliniken haben bereits geschlossen, aber nrw bekommt es nicht hin in dieser Krise rehabilitationen aus Sicherheit einzustellen... Meine Familie ist schwer entsetzt und versteht die Regierung nicht mehr. Wenn ich mich dort infizierte und nach Hause soll, kann ich nicht mal nach Hause, da auch meine Mutter eine Risikopatientin ist und über 60.wohin soll ich dann? Absolutes Kopfkino und extrem contraproduktiv für meine Erkrankungen und Genesung... Der kleine Mann kann ja ruhig verrecken, um es mal krass zu sagen... Das Gesundheitssystem weiß auch nicht was es tut. Sehr schade und ändern können wir nichts. Liebe Grüße Melanie
Niemand wichtiges @melanieam 25.03.2020 | 21:25
Liebe Melanie, ich glaube ohne deine konkrete Diagnose, Versicherungsverlauf etc kann dir niemand hier im Forum so richtig helfen - außer Zuversicht schenken. Melde dich doch mal bei der Redaktion, mir haben die auch mal "out of the box" geholfen. So, Kopfkino aus, ins Impressum geschaut, Mail abschicken.... Durchhalten! Auch morgen scheint die Sonne wieder.
an KSC, siehe hier und W*lfgangam 25.03.2020 | 22:38
Hallo Melanie, ich glaube nicht, dass das Sozialsystem dich "verrecken" lassen will. Um es auf den Punkt zu bringen: Eigentlich müsstest Du in die Reha damit du dann eine Erwerbsminderungsrente erhälst (ohne Reha keine Rente). Aber wegen Corona/Covid-19 hast du verständlich Angst vor einen Klinikaufenthalt. Aber: Wenn du die Reha nicht anttrittst, läuft das Krankengeld aus und du rutschtst in ALGII. Das willst du nicht. Sehe ich das richtig? Lösung1 wäre, dass man Dir das Krankengeld verlängert. Lösung2 wäre, dass man dich vorübergehend in ALGII rutschen lässt, dir aber eine Reha in ein paar Monaten ermöglicht, die dann darüber entscheidet, ob du eine Erwerbsminderungsrente bekommst Lösung3 wäre man strengt eine sozialmedizinische Beurteilung auf Aktenlage an, die dann darüber entscheidet, ob du eine Erwerbsminderungsrente bekommst. Können da mal die Experten und die drei im Wunschnamen genannten User was zu schreiben? Bin Sozialarbeiter, betreue Menschen bei Behördengängen und habe einen etwas ähnlichen Fall zu umsorgen.
Siehe hieram 26.03.2020 | 01:53
könnte man bitte vielleicht diesen gepinnten Beitrag sortieren und die relevanten Beiträge separieren und dann den Pin für die 'Allgemeinheit' schließen, so dass wirklich nur noch allgemeingültige 'updates' (der Moderatoren) hier erscheinen? Es wird langsam unübersichtlich :-( dabei ist doch die Grundidee die dahinter steckt so gut und so wichtig!!
W°lfgangam 26.03.2020 | 19:38
Zitat von an KSC, siehe hier und W*lfgang anzeigen
Hallo an KSC, siehe hier und W*lfgang, sicher nicht. Hier geht es um individuelle Einzelfälle, die NICHT in einem Forum in irgendeiner Weise beurteilt werden können, noch dazu ein spezieller/fiktiver Rat gegeben werden könnte. Wenn Sie im Einzellfall Fragen haben/wie soll ich weiter vorgehen, wird das vor Ort _möglicherweise_ lösbar sein/(aktuell ganz schlecht) ...so handhabe ich es mit den bereits beratenden/betreuten 'Fällen' vor Ort, mit Betreuungsvereinen, Sozialarbeiten (Stadt-intern, wie bei externen Stellen). Konkret hänge ich da aber auch regelmäßig in der Luft, weil die Fragen/erwarteten Antworten, weit jenseits meines Wissens/Kompetenz liegen - und die treffende Antwort/Weiterbearbeitung bei anderen Stellen/Behörden liegt. Gruß w.
Melanie77am 29.03.2020 | 15:22
Hallo Jacky, Danke vorab für Deine lieben Worte. Leider muss ich sie antreten, trotz dass ich Risikopatient bin, da der Entscheid von dort wichtig für den Entscheid der DRV ist bzgl meiner Rentenverlängerung. Ich kann also nichts machen. Meine Gedanken kreisen 24 Std derzeit, an Schlaf kaum zu denken und diese Hilflosigkeit und innere Leere lassen mich auf Gedanken kommen, die ich nicht aussprechen mag... Gut dass ich noch meine Familie habe und meine beiden Hunde die mir Halt geben. Wenn die nicht wären,... Die DRV macht nur noch telefonisch Beratung aus Angst vor Infektion, aber ich als Risikopatient soll ruhig erkranken in eine Reha (so nach dem Motto)... Die letzten Jahre wurde ich immer über Weihnachten in Kliniken geholt, was mich sehr psychisch belastete als starker familienmensch... Und jetzt werde ich zu Corona in eine Reha geschickt. Viele Kliniken haben bereits geschlossen, aber nrw bekommt es nicht hin in dieser Krise rehabilitationen aus Sicherheit einzustellen... Meine Familie ist schwer entsetzt und versteht die Regierung nicht mehr. Wenn ich mich dort infizierte und nach Hause soll, kann ich nicht mal nach Hause, da auch meine Mutter eine Risikopatientin ist und über 60.wohin soll ich dann? Absolutes Kopfkino und extrem contraproduktiv für meine Erkrankungen und Genesung... Der kleine Mann kann ja ruhig verrecken, um es mal krass zu sagen... Das Gesundheitssystem weiß auch nicht was es tut. Sehr schade und ändern können wir nichts. Liebe Grüße Melanie
Nur jammern und kritisieren, dass ist ganz armseliges Niveau. Niemand zwingt Sie in die Reha und wenn die Klinik geöffnet hat, sind Sie dort vermutlich sicherer als in Ihrem privaten Umfeld. Also bitte. Im Übrigen sind gesunde 60-jährige noch lange keine Risikopersonen. Man muss nicht überall Risiken und Probleme sehen, aber vermutlich gehört das zu Ihrer Erkrankung. Dann sind Sie aber in einem öffentlichen Forum nicht gut aufgehoben.
Hallo klartext... Ich schildere mein Gefühl als psychisch Erkrankte mit Lungenerkrankung. Daher finde ich ihre Kritik mir gegenüber unangebracht und zeugt von wenig einfühlvermögen psychisch erkrankten gegenüber. Sie sollten sich schämen. Als Risikopatient mit Lungenvorerkrankung, was ihnen jeder Arzt bestätigt, ist es ein stark erhöhtes Risiko an Covid 19 zu sterben. Zudem habe ich nicht groß kritisiert, sondern lediglich meine Meinung vertreten und wie bereits erwähnt verstehe dass es sein muss, aber dass ich aufgrund meiner chronischen Lungenerkrankung Angst habe. Sehr schade, dass sie direkt so ausfallend werden und die Person ansich persönlich angreifen, als auch diskriminieren. Dass in den Foren wenig psychisch Erkrankte Rat suchen kann ich dank Ihren Äußerungen gut verstehen, denn es gibt auch kranke in Notsituationen die hier Hilfe suchen und evtl mit suizidalen Gedanken spielen und nur ein Teil fehlt der das Fass zum Überlaufen bringt (Zb ihre Reaktion zu meiner Ausführung) und sich dann das Leben nehmen, weil genau sowas zu ihren Gedanken führte. Für mich hat sich das hiermit hier erledigt. Denn persönlich angreifen lassen muss ich mich nicht wenn ich Hilfe suche. Ich werde ihre Diskriminierung weiterleiten. Allen anderen wünsche ich alles Gute und Gesundheit in dieser Krise.
Melanie77am 29.03.2020 | 16:01
Zitat von an KSC, siehe hier und W*lfgang anzeigen
Vielen lieben Dank KSC, Diese Antwort war sehr nützlich für mich und ich habe bereits mit der DRV, der Klinik, meiner Psychologin, Psychiaterin und meinem Lungenarzt telefoniert und alles abgeklärt. Psychiaterin, Psychologin und Lungenarzt bestätigten mir, dass ich aufgrund meiner Psyche und dadurch dass mir die Psyche wieder auf die Lunge schlägt ich derzeit nicht rehafähig bin. Bekam am 26.03. Bescheid dass ich am 01.04. in die Reha soll und am 28.03. hätte ich dann bescheid, dass die Klinik die nächsten 10 Tage keinen aufnimmt... Jetzt telefonieren wir Montag nochmal mit der Krankenvers., der DRV, dem Anwalt, etc. Und danach gehe ich dann in eine LWL-Akutklinik für 7-10tage bzgl suizidaler Gedanken durch das hin und her der letzten Jahre und besonders in den letzten Wochen. Der Bescheid von dort wird der DRV zugesandt und auch Psychiaterin und Psychologin setzen ein Schreiben auf. Der Lungenarzt bescheinigt alles zu meiner Lungenerkrankung und dem Risiko, welches auch alles nochmal zur DRV geht. Der Anwalt hofft auf Entscheidung nach Aktenlage,da bestätigt wurde, dass ich dem weiteren Druck nicht mehr stand halte. Nach meiner Selbstständigkeit und dem letzten Arbeitgeber vor Erkrankung habe ich unter rez. der. Episode schwerwiegend Persönlichkeitsstörung Anpassungsstörung aufgrund starker Belastung (Burnout) Belastungsstörung Angststörung Panikattacken Schlafstörungen Konzentrationsstörung Gedächtnisstörung mit Blackouts Migräne gelitten und leide noch darunter. Als auch Astmah bronchiale COPD 1 Hausstaubmilbenallergie Keine Berufe mehr mit Staubentwicklung(Friseur, Bäcker, Konditor, Bau, Chemikalien, etc.) Steht fest. Etc. Alles andere würde jetzt viele Zeilen in Anspruch nehmen und mich überfordern aufzuschreiben, daher sollte dies reichen. Gut dass es Anwälte gibt und gute Ärzte die einem helfen Hilfe zu bekommen. Danke KSC für alle Ausführungen von dir. Du hast mir sehr geholfen. Liebe Grüße Melanie
Lunaam 30.03.2020 | 12:57
Wurde der Zeitraum, für den die Deutsche Rentenversicherung allen Reha-Einrichtungen einen Aufnahmestopp empfiehlt mittlerweile verlängert? („In einem am 18. März veröffentlichten Rundschreiben, das der Redaktion von ihre-vorsorge.de vorliegt, empfiehlt die Deutsche Rentenversicherung (DRV) allen Reha-Einrichtungen – zunächst für die nächsten zehn Tage – keine Neuaufnahmen zu veranlassen.“)
MKam 01.04.2020 | 02:05
Hallo Luna, Also ich sollte am 01.04. Laut Schreiben vom 17.03.2020(welches erst am 26.03.2020 bei uns ankam) in eine med. Reha. Am 28.03. bekam ich dann von der Rehaklinik einen Bescheid, dass die Reha doch nicht am 01.04. stattfindet und die nächsten 10 Tage keine Neuaufnahmen stattfinden, als auch bis auf weiteres erstmal abgesagt ist, die Klinik sich aber wieder meldet wenn es aufgehoben würde. Momentan aufgrund des Corona Virus ist es so, so würde mir das gesagt, dass kurzfristig entschieden wird vor Ablauf der Frist (hier nun 10 Tage) wie es weitergehen wird, da viel von den Notfällen bzw Neuinfektionen in Krankenhäusern abhängt, weil die Rehakliniken unter Umständen mit aushelfen müssen bzgl Platzmangel in Krankenhäusern in manchen Regionen... Genauer erklären kann dir das aber bestimmt dein Sachbearbeiter der Rentenversicherung etc. Ich drücke dir die Daumen, dass du alle Auskünfte bekommst, die du brauchst. Liebe Grüße
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