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Riester-Rente immer unbeliebter

Immer weniger Menschen schließen einen Riester-Vertrag ab. Nur bei einer Vertrags-Form geht es ein wenig aufwärts.

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Weißes Puzzle mit Münzen obendrauf, in einer Lücke mit blauem Hintergrund steht Riester-Rente in weißen Buchstaben.

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Berlin (iv). Der Negativ-Trend bei der Riester-Rente setzt sich fort. Im zweiten Quartal sank die Zahl der Verträge um 53.000 auf 16,425 Millionen. Das ergibt sich aus einer Statistik des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Mehr als die Hälfte des Rückgangs geht auf das Konto der Riester-Rentenversicherungen (-29.000). Mit 10,715 Millionen Verträgen stellt diese Form weiter mit Abstand den Löwenanteil. Der Trend geht auch bei Fondsprodukten (-10.000) und Banksparplänen (-18.000) nach unten. Einzig Wohnriester konnte leicht zulegen. Im zweiten Quartal wuchs die Zahl der Verträge um 4.000 auf insgesamt 1,815 Millionen.





Riester-Reform kommt

Die Bundesregierung will die Riester-Rente noch in dieser Legislaturperiode reformieren. Die staatliche Förderung soll einfach und transparenter werden. In der Diskussion steht unter anderem die Einführung eines überschaubaren Standard-Produktes. Laut Medienberichten soll ein erster Gesetzentwurf bis Jahresende stehen.

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